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Hardwareluxx Server-Upgrade 2005

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Seite 2: Der Backup-Server

Nach dem Motto: "Was für den Xeon MP und die auf der CPU basierenden leistungsfähigen Mehrprozessor-Server gut ist, kann für unseren Backup-Server sicherlich nicht schlecht sein", verwenden wir für unseren Backup-Server einen Pentium 4 Extreme Edition 3.46 Ghz, der vom Kern her auf demselben Gallatin-Design basiert, wie auch der Xeon MP mit 2 MB L3-Cache. Der Extreme-Edition-Prozessor ist zwar nicht für den Servereinsatz validiert, sondern auf höhere Taktfrequenzen, aber für unsere Belange reicht der Prozessor vollkommen aus. Er sitzt auf einem hochwertigen Intel D925XECV2-Mainboard, wird mit einem FSB von 1066 Mhz angesteuert und kann auf insgesamt 4x 512 MB DDR2-533 zurückgreifen.

Hier haben wir Micron-Module gewählt, die wir allerdings für den Server-Betrieb mit JEDEC-Timings betreiben - man soll es ja nicht übertreiben.

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Zusätzlich zu dem Gigabit Ethernet des Boards wird über eine Riser-Card noch eine PCI Gigabit Ethernet-Karte von Intel nachgerüstet, die der internen Verbindung der Server dient. Da das Board keine Onboard-Grafik besitzt, verwenden wir zudem eine Radeon 7000 PCI-Karte, um in Notfällen vor Ort einen Monitor anschließen zu können. Bei dem Backup-Server setzen wir zwei 300 GB DiamondMax 10-Platten mit 16 MB Cache und 7200rpm ein, die in einem Raid 1 laufen. Sollte eine Festplatte ausfallen, so läßt sich diese einfach ersetzen, denn auch die ICH6R kann bereits Hot-Swap in Verbindung mit AHCI.

Für den Backup-Server reichte uns auch ein normales 2 HE-Netzteil mit 460W von Etasis:

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Ersatzteile liegen im Schrank - sollten Festplatte, Lüfter oder Netzteil also als Fehlerquelle Nr. 1 in heutigen Servern tatsächlich mal den Geist aufgeben, können nach Feststellung des Fehlers und Überwindung der 800m zum Rechenzentrum in kürzester Zeit die defekten Komponenten ausgetauscht werden.

Damit die Downzeiten aber höchstens den Backup-Server betreffen, haben wir für den Hauptserver etwas "luxuriösere" und serveroptimiertere Komponenten verwendet. Der Backupserver wurde eher aus bereits vorhandener Hardware zusammengebaut, um bei Ausfällen auf ihn zurückgreifen zu können, ohne dass unseren Lesern größere Performancehemmnisse entgegenstehen würden.

Kommen wir nun also zum luxuriösen Hauptserver...