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Hardwareluxx Server-Upgrade 2005

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Seite 1: Hardwareluxx Server-Upgrade 2005

Von Zeit zu Zeit ist es notwendig, dass man in größeren Dimensionen denkt. Wir tun dies jedes Jahr wieder - und scheinen uns immer wieder zu verschätzen. Im letzten Jahr waren wir Ende März mit zwei kleinen Athlon XP-Prozessoren im Rechenzentrum von Hetzner unterwegs, aber als diese Server sich nicht mehr weiter aufrüsten ließen, wechselten wir zu Host-Europe auf zwei schnellere Pentium 4 3.06 GHz-Rechner. Diese sollten nun länger dem Besucheransturm standhalten, mussten aber schon im September mit reichlich Speicher aufgerüstet werden. Doch seit Dezember sind auch diese Systeme wieder am Limit angelangt. Da man mit Mietservern irgendwann nicht mehr weiterkommt, wagen wir nun den Sprung zu eigenen Servern und denken mal wieder in größeren Dimensionen. Wie lange es dieses Mal wohl reicht....

Unser nächstes Server-Upgrade ist also heute vollzogen worden, wir wollen ihn zum Anlaß nehmen, die Server vorzustellen, auf denen sich Hardwareluxx jetzt befindet. Wie immer haben wir zwei Server eingestellt, unser Hoster heisst diesmal Server-Service, kommt aus Hannover und ist somit vom Hauptsitz von Hardwareluxx nur knapp 800m entfernt. Ideal, um schnell ein defektes Teil auszutauschen, wenn die Hardware tatsächlich einmal streiken sollte.

Aufgrund der Preise für Rack-Housing haben wir zwei 2 HE-Server gebaut: Einer wird als Hauptserver die Hauptarbeit machen, der zweite als Backup höchstens in Erscheinung treten, wenn der erste Server gewartet werden muß und/oder einzelne Aufgaben, die besonders viel Last beanspruchen, irgendwann ausgelagert werden müssen. Entsprechend haben wir besonders dem Hauptserver luxuriöse Hardware spendiert. Ein Dank gilt hier besonders der Firma MSI, die uns beim Mainboard unter die Arme gegriffen haben sowie der Firma Corsair, die uns zu günstigen Konditionen Speicher zur Verfügung gestellt hat.

Am Anfang stehen also zwei Gehäuse, die gefüllt werden sollen. Wir haben uns hier für Chenbro RM214-Gehäuse entschieden, die für unsere Belange recht gut geeignet sind:

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Die 2 HE-Gehäuse bieten Platz für sechs Festplatten im 3,5"-Format eines beliebigen Standards sowie entweder einem 5 1/4-Zoll-Laufwerks und einem Diskettenlaufwerks oder einem Slim-Line-CD-Laufwerk sowie einem Slim-Line Diskettenlaufwerk und einem beliebigen weiteren 5 1/4-Zoll-Gerät. Wir haben uns hier für die einfachere Variante entschieden und für beide Server zwei einfache 5 1/4 Zoll DVD-Laufwerke verwendet sowie zwei Diskettenlaufwerke mit normaler Bauform. Für die Festplatten ist es praktisch, dass diese von vorne entfernt werden können - in diesem Fall ist es also sehr praktisch, wenn man Harddisks verwendet, die "hot-swappable" sind und auch Controller verwendet werden, die dies unterstützen.

Da wir aus Kostengründen auf Serial ATA-Festplatten setzen wollten, verwenden wir die Maxtor DiamondMax 10-Serie für beide Server. Diese besitzen das Serial ATA II-Interface und sind somit mit Hot-Swappable-Fähigkeiten ausgestattet. Auch bei unseren beiden Controllern haben wir darauf geachtet. Die Chenbro-Gehäuse gibt es nun auch mit optionaler Backplate, die wir uns für dieses Feature geleistet haben. Beide Server bekommen eine derartige Platine hinter die Festplatten, die mit Strom- und Datenanschlüssen für sechs HDDs ausgestattet ist. Es gibt sie als SCA und SATA-Variante. Beide können zudem auch noch als Lüftersteuerung für die im Chenbro-Case befindlichen drei (+1 optionaler) Lüfter fungieren und warnen auch bei dessen Ausfall.

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Werden die Festplatten eingesetzt, so muß man nur die Front-Einschübe mit Festplatten bestücken und diese dann einrasten lassen - schon sitzen sie hinten perfekt in den Kontakten, bekommen Strom und der Datenaustausch ist ebenso gewährleistet.

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Auf der nächsten Seite wollen wir zunächst unseren Backupserver vorstellen - dieser soll noch ordentliche Performance bringen, wenn der Hauptserver einmal ausgefallen ist.