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Monitor Testumgebung

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Subjektive Beurteilung der Bildqualität:

Zur Beurteilung der Bildqualität führen wir in der Regel zwei Tests durch. Zum einen überprüfen wir die Schärfe des Geräts bei der Darstellung von Text in Word 2007 und bei der Darstellung von vektorbasierenden Schriften in Adobe Illustrator CS2.

Der zweite Test betrifft die subjektive Darstellung der Farben. Hier müssen unsere Testgeräte in zweierlei Disziplinen überzeugen. Zum einen beurteilen wir die Farbdarstellung mittels synthetischer Testbilder, da sich so möglichst präzise Aussagen treffen lassen. Da der Alltag eines Monitors aber weniger von synthetischen Farbtafeln, als viel mehr von der Darstellung „normaler“ Bilder geprägt ist, beurteilen wir die Farbdarstellung unserer Testmuster zusätzlich anhand normaler Beispielbilder.

 

Messungen des Farbraums und der RGB-Levels:

Da wir uns natürlich nicht nur auf subjektive Erfahrungen verlassen wollen, führen wir auch eine Reihe von Messungen durch. Als Testsoftware dient uns hierbei iColor Display des deutschen Herstellers Quatographics. Als Messgerät kommt das Gretag Macbeht i1 zum Einsatz, das sehr präzise Messergebnisse liefert.

 

Farbaum:

Um einen farbechten Workflow mit Bildern zu gewährleisten, ist es wichtig, dass der Monitor die Farben so darstellt, wie Sie später ausgegeben werden. Aus diesem Grund ist es möglich Displays auf einen gewissen Farbraum zu kalibrieren. Je präziser dieser Farbraum wiedergegeben wird, desto weniger weicht das endgültige Ergebnis von der Darstellung des Monitors ab. Als Vergleichs-Farbraum dient in unseren Tests der „isocoated“-Farbraum, der insbesondere in der Druckvorstufe eine Rolle spielt. Dabei ist es wichtig, dass ein Gerät die Grenzen des Farbraums möglichst präzise darstellt. Es ist also weder von Vorteil wenn ein Monitor deutlich zu viele Farben darstellt, noch ist es ein Vorteil, wenn zu wenig dargestellt wird.

 

RGB-Levels:

Unsere zweite Messung mit iColor Display betrifft die RGB-Levels. Unser Testprogramm vergleicht die Soll-Werte der RGB-Levels mit den Ist-Werten nach einer Kalibrierung auf 6500 Kelvin. Das Optimum ist erreicht, wenn sich die RGB-Levels alle samt als Gerade auf der 45-°-Achse befinden. Je stärker die Kurven abweichen, desto größere Korrekturen müssen auf den LUTs der Grafikkarten abgelegt werden.

 

Messung der Helligkeit:

Auch bei der Ermittlung der maximalen und minimalen Helligkeit greifen wir auf die Software iColor Display zurück, die im Test-Dialog entsprechende Werte ausgibt.

 

Messung des Stromverbrauchs:

Die Messung des Stromverbrauchs führen wir bei einer Helligkeit von 150 cd/m² durch. Die Messhelligkeit wird mit Hilfe des Programms iColor Display bestimmt.

 

Messung der Reaktionszeit:

Die Reaktionszeit eines Monitors ermitteln wir in einem Farbkombinationstest, um ein möglichst realitätsnahes Ergebnis zu erhalten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass unsere Messungen in der Regel deutlich von den optimal-Werten der Hersteller abweichen.

 

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