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ATI-Radeon-X1000-Serie

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Seite 6: Stromaufnahme und Overclocking

Stromaufnahme:

In Zeiten immer steigender Energiekosten macht man sich schon Gedanken, wo man Strom sparen kann. Vor ein paar Jahren war das Thema Stromkosten für Computer noch keine wichtige Frage. Da die heutigen Rechner aber immer leistungsstärker und zugleich auch stromfressender werden, kann man schon beim Kauf seiner PC-Komponenten darauf achten, dass man nicht die leistungshungrigsten Komponenten kauft. So kann man beim Kauf eines Netzteils darauf schauen, dass man nicht den aller stärksten kauft, da dieser dann meistens überdimensioniert ist und daher unnötig viel Strom verbraucht. Schauen wir uns nun die Stromaufnahme der Sapphire im Idle-Modus und unter Last an:

Stromverbrauch idle (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Stromverbrauch Last (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Die Radeon X1800XT zeigt sich von ihrer hungrigen Seite. Über 193 Watt im Idle-Modus werden verbraucht - das sind 50 Watt bzw. 37 Prozent mehr als bei den NVIDIA-GeForce-7800-GTX-Karten. Sogar die beiden langsameren Modelle von ATI, die Radeon X1800XL und X1600XT, verbrauchen im Idle-Modus mehr Strom als alle anderen Grafikkarten. Lediglich die Radeon X1300 Pro zeigt sich ein wenig genügsamer. Im Last-Betrieb ist der Stromverbrauch der Radeon X1800XT nicht sehr viel größer als bei NVIDIAs Top-Grafikkarten. Die anderen drei ATI-Grafikkarten benötigen unter Last weniger Strom.

Overclocking:

Durch Overclocking kann man die maximale Leistung aus einer Grafikkarte herausholen. Vor allem bei einem neuen Grafikchip ist es interessant zu sehen, ob der neue Chip noch Leistungsreserven hat. Da wir die Testsamples nur eine sehr kurze Zeit testen konnten und wir diese auch nicht beschädigen wollten, haben wir auf Overclocking-Versuche verzichtet. Sobald wir Retail-Karten erhalten, werden wir mit diesen Übertaktungs-Versuche nachholen. Nachfolgend zeigen wir die erreichten Punkte in 3DMark03 und 05.

Nachfolgend finden sich die Benchmarks.