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ATI-Radeon-X1000-Serie

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Seite 4: ATI Radeon X1600XT und X1300 Pro

Die Radeon X1600XT ist für den Mittelklasse-Bereiche vorgesehen, was auch an den Spezifikationen ersichtlich ist. Mit rund 17 Zentimetern Länge, ist die X1600XT deutlich kürzer als die 23 Zentimetern langen Modelle der X1800-Reihe. Der verwendete RV530-Grafikchip bestehend aus 170 Mio. Transistoren ist deutlich einfacher strukturiert als die beiden X1800-Karten. Im Vergleich mit der X1800-Reihe stehen der Radeon X1600XT vier Pixel-Pipelines weniger zur Verfügung, nämlich 12 Stück. Die Zahl von 5 Vertex-Shadern fällt im direkten Vergleich mit den High-End-Karten um drei Stück niedriger aus. Die Grafikkarte ist mit insgesamt 256 MB GDDR-III mit einer Latenzzeit von 1,2 ns ausgestattet, der mit 690 MHz läuft. Leider ist der Speicher nur mit 128 Bit angebunden, was die Bandbreite wesentlich beschränkt. Für eine Midrange-Karte eher die Ausnahme verfügt die Karte über zwei DVI-Anschlüsse. Zusätzlich findet sich der obligatorische TV-Out-Port auf der Grafikkarte.

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Die Radeon X1300 Pro gehört zu den günstigen und zugleich leistungsschwachen Grafikkarten der X1000-Serie. Damit eignet sich die Grafikkarte eher für den Office-Bereich, wo es nicht auf hohe Leistung der Grafikkarte ankommt. Die X1300-Reihe verwendet den RV515-Chip, der das kleinste Modell der R5xx-Chipreihe darstellt. Mit 157 Mio. fällt die Anzahl der Transistoren um 13 Mio. Stück geringer aus als beim RV530-Chip. Der starke Leistungsbeschnitt wird auch an der Anzahl der Pixel-Pipelines und Vertex-Shader deutlich. So stehen 4 Pixel-Pipelines und nur 2 Vertex-Shader zur Verfügung.

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Wie bei der Radeon X1600XT verwendet ATI auf der Radeon X1300 Pro einen relativ kleine Kupferkühlkörper. Der verbaute Lüfter ist wie bei der X1600XT während des gesamten Betriebes sehr laut und störend.

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Anders als die größeren Modelle befindet sich auf der Radeon X1300 Pro nur ein DVI-Ausgang. Als zweiten Monitor-Anschluss findet sich der altbekannte VGA-Port. Weiterhin ist ein TV-Ausgang vorzufinden.

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Der 256 MB große Grafikspeicher stammt von Infineon. Der GDDR-III-Speicher setzt sich aus acht jeweils 32 MB großen Speicherbausteinenen mit einer Latenzzeit von 2,5 ns mit einer Taktfrequenz von 400 MHz zusammen. Bei der X1300-Reihe ist die Speicherbandbreite auf 128 Bit beschränkt. Eine 256-Bit-Anbindung würde bei dieser Grafikkarte keine Vorteile bringen, da die zu verarbeitenden Datenlasten zu gering ausfallen.

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