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Buyer's Guides 2015: Die passende Peripherie

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Seite 4: Empfehlenswertes Audio-Equipment

Bislang haben wir die dritte Verbindungsebene zwischen User und Hardware außer Acht gelassen, denn neben der haptischen Bedienung und der Bildqualität ist natürlich auch der gute Ton besonders wichtig. Da sich beim Spielen in erster Linie Kopfhörer und Headsets etabliert haben, werden wir darauf auch den Schwerpunkt legen.

ASUS Orion Pro

Wer auf Spielereien am Treiber verzichten möchte, der sollte einen Blick auf das ASUS Orion Pro-Headset werfen, das einen maximalen Komfort bietet, auch ohne einen installierten Treiber. Damit das möglich ist, hat ASUS den ROG Spitfire Audio-Prozessor integriert, der direkt auf der Hardware-Ebene eingreift, und daher auf einen Treiber verzichten kann. Dass bedeutet aber nicht, dass das Orion Pro wenig zu bieten hat, denn es gibt diverse Modi die direkt über die Fernbedienung aufgerufen werden können.

asus orion pro
Steelseries Rival 100

Aber auch an anderer Stelle hat ASUS Wert auf Komfort gelegt und 100 mm große Ohrpolster verbaut, die das Ohr komplett umschließen. Gleichzeitig wurde weiter an der Spannkraft gearbeitet, was sich beim langen Tragen für einen gesteigerten Komfort sorgt. Für einen guten Klang sind Neodym-Treiber mit einem Durchmesser von 50 mm verantwortlich, sie fallen also etwas größer aus, als man es von den meisten (günstigeren) Headsets her kennt. Wird das Mikrofon nicht benötigt, lässt es sich in der linken Ohrmuschel verstauen und bei Bedarf einfach wieder herausziehen. Damit die Gespräche mit den Mitspielern nicht gestört werden, kommt eine Filterung von Hintergrundgeräuschen zum Einsatz. Aktuell ist das Orion Pro für knapp 80 Euro zu haben.

 

Corsair Void

Die Void-Serie ist der neueste Streich von Corsair im Audio-Segment für Gamer. Das sieht man den Headsets ab dem ersten Augenblick an, denn Corsair setzt auf eine auffällige Optik mit vielen Kanten, und – wie sollte es um Gaming-Bereich auch anders sein – einer RGB-Beleuchtung. Ob die bei einem Headset wirklich sein muss, darf jeder für sich entscheiden. Das Void ist optisch sehr eigenständig, und wurde in Kooperation mit BMW entworfen. Gleichzeitig hat Corsair viel Wert auf einen hohen Tragekomfort gelegt – und das merkt man dem Void bei langen Gaming-Sessions auch an. Der Komfort kommt aber auch an einer anderen Stelle nicht zu kurz, die man vielleicht so nicht erwarten würde. Ganz vorne am Mikrofon wurden kleine LEDs eingelassen, die dem Nutzer Rückmeldung geben, wenn beispielsweise eine Audio-Einstellung geändert wurde oder schlicht das Mikrofon im Gebrauch ist. Geht es um die Änderungen, so können diese ganz einfach mit einem einzigen Taster vorgenommen werden.

corsair void 3
Corsair Void

Beim Audio-Design hat sich auch Corsair für zwei 50-mm-Teiber entschieden, die einen guten, wenn auch basslastigen Klang bieten. Gleichzeitig setzt Corsair auf virtuellen Surround-Sound aus dem Hause Dolby. Hier gilt: Es wird sicherlich nicht jedem gefallen, es ist aber immer wieder beeindruckend, wie es heutzutage rein softwareseitig gelingt, Raumklang mit zwei Treibern zu generieren.

Corsair bietet das Void in zahlreichen Ausführungen an, je nach persönlichen Vorlieben, kann man die kabelgebundene oder die Wireless-Lösung bevorzugen. Der Preis für die kabelgebundene Version liegt bei rund 110 Euro mit USB-Anschluss.  

 

AKG K 701

Die K 701-Kopfhörer aus dem Hause AKG sind so ziemlich der komplette Gegenentwurf zu allen aktuellen Gaming-Headsets. Der Stereo-Kopfhörer kommt in einem sehr schlichten Design in Weiß daher. Erst seit kurzem bietet der Traditionshersteller aber auch eine grüne Version an, die deutlich Gaming-typischer aussieht, natürlich aber lange nicht so zeitlos ist. Auf weitere Ausstattungsdetails verzichtet der Hersteller, genau wie auf ein Mikrofon. Wer das K 701 also für Multiplayer-Games nutzen möchte, muss in noch ein Mikrofon investieren.

akg k701
AKG K 701

Im Gegenzug verwöhnen die Kopfhörer mit einem wahrhaft audiophilen Klang und bieten eine Abstimmung, die auch jedes noch so feine Detail sauber herausarbeitet. Der Hochtonbereich ist klar gestaffelt, sehr dynamisch und auch bei hohen Lautstärken nie störend. Gleichzeitig bietet das K 701 einen schlanken Bassbereich, der aber überaus präzise zu Werke geht, dabei aber auch die nötige Schnelligkeit nicht vermissen lässt. Auch hier ist das K 701 also eine Art Gegenentwurf zu vielen aktuellen Gaming-Lösungen. Im Gegenzug ist das AKG K 701 mit rund 200 Euro sicherlich kein Schnäppchen, dafür aber auch ein Gerät, das über einen langen Zeitraum Freude vermittelt.

 

Razer Leviathan

Soll es einmal kein Kopfhörer sein, auf dem Schreibtisch aber doch etwas Platz eingespart werden, bietet sich ein Blick auf die Leviathan-Soundbar von Razer an. Dem amerikanischen Hersteller ist es gelungen, ein schickes Design mit einem guten Klang zu kombinieren. Ersteres sorgt dafür, dass die Leviathan beispielsweise auch im Wohnzimmer gut untergebracht werden kann, während letzterer auch virtuellen Raumklang in die Waagschale werfen kann. Das klappt in der Praxis erstaunlich gut und sorgt dafür, dass auch ohne Surroundlautsprecher und zusätzliche Kabel viel Spaß geboten wird. Aber auch wer die Leviathan lediglich zur Musikwiedergabe nutzt, profitiert von der Spielfreude, die an den Tag gelegt wird, das hat unser Test gezeigt. Zur Tieftonunterstützung gibt es zu außerdem einen Subwoofer. Der bietet allerdings keinen echten tiefen Bass, dafür aber einen ordentlichen Wumms im Bereich von 80 Hz.

razer leviathan 2
Razer Leviathan

Wer sich die Soundbar zuhause auf den Schreibtisch stellen möchte, muss aktuell rund 250 Euro investieren.

 

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 27.06.2009
Schweiz
Korvettenkapitän
Beiträge: 2317
Verstehe nicht so ganz, wieso der PG278Q, anstatt des PG279Q genannt wird :confused:

Oder sollte das der PG279Q sein? Zumindest wird im Text von einem IPS-Panel geschrieben. Der PG278Q hat aber ein TN-Panel verbaut.

Edit: und der grüne AKG K 701 soll wohl der AKG Quincy Jones Q 701 sein?

Hut ab, Herr Redakteur! Gut recherchiert.
#6
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Registriert seit: 25.03.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2480
Äh, und wo sind jetzt die Vorschläge die auch zum Budget eines 500€-PC passen? Gibt es da nix, fangen brauchbare Monitore erst bei ü 500€ an?
#7
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
Die AKG Empfehlung beim Sound kann ich gut verstehen und nachvollziehen. Als Headsets hätte ich eher ein Beyerdynamic MX300, ein Qpad QH und ein Hyperx Cloud gesehen. Als Budget Tipp das Superluxx Headset.
Monitore sehe ich ebenso wie die Vorposter. Nur im 500€+ Segment finde ich zuwenig, da zu einem 500€ PC kein 500€ Monitor passt. Ebenso kaum zu einem 1200€ PC.
#8
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15009
Also 80% der Empfehlungen sind doch Werbung oder?

Da ist doch fast nur billiger Gaming-Mist dabei. o_O
#9
Registriert seit: 05.12.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2414
Zitat HW-Mann;23953568
Also 80% der Empfehlungen sind doch Werbung oder?

Da ist doch fast nur billiger Gaming-Mist dabei. o_O

So sieht's aus. Von den Audio-Sachen ist nur der AKG K701 eine gute Empfehlung.
#10
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Registriert seit: 04.08.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1128
Finde die Peripherie auch viel zu teuer gewählt. Grade jemand der nur 500€ für den PC ausgeben kann hat doch keine 800€ für einen Monitor, 200 für ne Tastatur und 120 für ne Maus.

Der normalo Nutzer hat doch eher einen 120-150€ Monitor aus dem Mediamarkt, ne günstige Tastaur um 40€ und ne 40€ Maus.
#11
Registriert seit: 12.04.2008
Ascheberg
Oberbootsmann
Beiträge: 847
Ich find eure Buyers Guide wirklich ein wenig komisch und ihr macht dem "de luxx" slogan wirklich Ehre.

Monitore besser gesagt hochwertige Displays stehen bei mir auch immer an vorderster Stelle, denn da schaut man a auch die ganze Zeit drauf. Aber Kein Monitor unter 500 Euro? Bzw ein Monitor für knapp 1500 Euro find ich schon bisschen happig. Ich tippe mal das 1% der Userschaft sich wirklich ernsthaft Gedanken macht sich fürs Gaming Zuhause ein 1500 Tacken teures Teil hinzustellen. (Betonung liegt auf Zuhause, also privat)

[U]Warum gabs denn keine Sektion wie:[/U]
Low Budget
Ein freesync / ein Gsync Monitor
Monitor bis 500 Euro
Monitor bis 1000 Euro

Und dann als Oberkracher das 1500 Euro Display für Enthusiasten.

Aber so? Ernsthaft? Ich finde das voll lieblos von euch gestaltet. Klar hattet ihr die meisten Monitore auch schon mal getestet aber man kann ja auch Kollegen von anderen Seiten zu Rate ziehen bzw deren Test.

zu den Anderen Dingen kann ich nichts sagen, denn da kenn ich mich nicht aus ;)

Villeicht macht ihrs beim Buyers Gudie 2016 so das ihr die Userschaft mit einbezieht und dann ein Thread Voting für 500/1200/2000 PCs, Monitore und Peripherie macht. Ich weiß das ist mehr Arbeit und evtl auch nciht unbedingt von extern gesponsort aber macht mehr her wie das was die letzten tage hier so kam.

Ich betreibe meine Hardware nur als Hobby und habe wenig Einblick in so Hardwareseiten, aber schön war das nicht.
"werden wir auch bei den Peripherie-Empfehlungen verschiedene Preisklassen beachten" das ist fast schon Hohn gegenüber denen, die froh sind dass sie sich ein 100 Euro FUll HD Monitor zusammen sparen konnten.

Nur meine Meinung.
#12
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Sehr komische Empfehlungen hier.

Gerade, wenn man einen Guide zu einem 500€ System für den schmalen Geldbeutel entworfen hat, ist es ziemlich unsinnig, bei der Peripherie dann sauteure Gaming Hardware zu empfehlen bzw. Monitore die über 500 oder gar 1000€ kosten.

Wenn ihr schon solche Guides entwerft, dann empfehlt doch bitte zu jeder Preisstufe auch entsprechende Peripherie.

Jemand, der gerade mal so 500€ für den Rechner hinlegen kann, stellt sich doch keinen 1500€ Moni in die Bude.

Da wäre es also schön, wenn man auch mal im Bereich um 250€ schauen würde, was es so an empfehlenswerten Monitoren gibt. Klar bekommt man da dann höchstens FullHD Auflösung ohne G-Sync und sicher auch nix "curved".
Aber ich wette, die Wenigstens brauchen solche Features.
#13
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Registriert seit: 13.05.2008
HP
Kapitän zur See
Beiträge: 3280
Diesmal muss ich ich da anschließen. Viele Empfehlungen kann ich da nicht nachvollziehen und sind für mich persönlich weit weg von "Top Hardware" bzw. Zubehör
#14
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58618
Zitat ElPiet;23953404
Die AKG Empfehlung beim Sound kann ich gut verstehen und nachvollziehen. Als Headsets hätte ich eher ein Beyerdynamic MX300, ein Qpad QH und ein Hyperx Cloud gesehen. Als Budget Tipp das Superluxx Headset.
Monitore sehe ich ebenso wie die Vorposter. Nur im 500€+ Segment finde ich zuwenig, da zu einem 500€ PC kein 500€ Monitor passt. Ebenso kaum zu einem 1200€ PC.

Unterschreibe ich so. Abgesehen vom AKG K701 sind die Audioempfehlungen unter aller Kanone.

Statt die Leviathan hätte ich für 200€ eher die Audioengine A2+ empfehlen. Nur um ein Beispiel zu nennen.

Die Gamingheadsets sind gegen ElPiets Gegenvorschläge auch ein schlechter Witz. :( Für mich sieht das eher nach einer Gefälligkeitsempfehlung für Asus, Corsair und Razer, statt nach Objektivität aus.
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