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Buyer's Guides 2015: Die passende Peripherie

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Seite 2: Empfehlenswerte Displays

Auf der Suche nach einem Monitor gibt es heute mehr Aspekte zu beachten, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Wer gerne spielt und ein neues Gaming-System sein Eigen nennt, der möchte sicher nicht von störenden Tearing-Effekten abgelenkt werden. Erfreulicherweise gibt es mit G-Sync und FreeSync zwei Techniken, die Tearing erfolgreich bekämpfen, allerdings ist die Sache mit einem Haken versehen. Wer eine GeForce-Grafikkarte nutzt, muss auf ein Display mit G-Sync zurückgreifen, wer sich lieber mit einer AMD-GPU zockt, der kommt an einem FreeSync-Modell nicht vorbei. Kompatibel sind die Techniken untereinander natürlich nicht und auch wenn FreeSync eigentlich OpenSource ist: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich AMD und NVIDIA in naher Zukunft einigen, geht gegen Null.

Dass hat für den Nutzer den unangenehmen Nebeneffekt, dass die Wahl des Displays gleichzeitig auch eine langfristige Fixierung auf einen GPU-Produzenten bedeutet, denn in der Regel wird ein Display länger im Einsatz sein, als dies bei einer Grafikkarte der Fall ist.

Die zweite Relevanz hat die Auflösung. Das Rennen nach einer höheren Pixeldichte besteht zwar seit Anbeginn des IT-Zeitalters, gerade in den letzten Jahren, hat sich im PC-Segment allerdings ein gewisser Status Quo eingestellt. Alle Welt wartete auf 4K. Gleichzeitig konnten sich FullHD-Displays dank immer besserer Panels zu einem immer erschwinglicheren Preis als Standard etablieren. Praktisch war das natürlich für Gamer, denn die Anforderungen, die ein Display an die Grafikkarte gestellt hat, blieben lange gleich. Auch unsere 500-Euro-Konfiguration ist in der Lage aktuelle Games mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten vergleichsweise problemlos darzustellen. Nun mit der immer schnelleren Verbreitung von 4K-Display oder 34-Zöllern mit 3.440 x 1.440 Bildpunkten ist dies im Wandel. Wer sich ein hochauflösendes Display auf den Schreibtisch stellt, wird zwar mit einer gestochen scharfen Darstellung belohnt, muss allerdings auch regelmäßig in eine neue Grafikkarte investieren.

 

High-End für G-Sync: ASUS ROG Swift PG279Q

Wer eine GeForce in seinem Gaming-Rechner verbaut hat und auch vor höheren Auflösungen nicht zurückschreckt, der kommt aktuell kaum um ASUS’ High-End-Display der ROG-Serie herum. Der ROG Swift PG279Q ist ein 27-Zöller, der auf ein IPS-Panel zurückgreifen kann und mit der für dieses Format üblichen Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten aufwarten kann. Noch dazu setzt ASUS ein Panel mit einer maximalen Bildwiederholrate von 165 Hz, das verspricht in Kombination mit G-Sync eine extrem scharfe Darstellung, auch bei schnellen Bewegungen.

asus gsync
ASUS ROG Swift PG279Q

Wie es bei ASUS’ ROG-Produkten üblich ist, gibt es auch bei PG279Q exklusive Features für die Spiele-Reihe. So bietet der 27-Zöller beispielsweise die Möglichkeit ein Fadenkreuz oder einen Timer direkt über das OSD einzublenden. Wenn wir schon beim OSD sind: Das kann über einen praktischen 5-Wege-Joystick bedient werden.

Gleichzeitig kommt der 27-Zöller mit einem schicken Design daher, das einen schlanken Rahmen mit dezenten roten Eye-Catchern verbindet. Günstig ist eine solche Lösung natürlich nicht: Rund 850 Euro müssen aktuell investiert werden.

 

FreeSync trifft Breitbild: LG 34UM67

Das 34-Zoll-Format erfreut sich aktuell größter Beliebtheit – und das ganz zurecht. Die nicht übertriebene hohe Pixelanzahl sorgt einerseits dafür, dass sich die Anforderungen gegenüber 4K-Displays noch in Grenzen halten, die breite Seitenverhältnis von 21:9 dafür, dass sich der Anwender noch direkter in das Geschehen hineinversetzt fühlt.

lg 34 um67
LG 34UM67

Anwender, die auf der Suche nach einem möglichst hochwertigen Spielepartner für ihre neue AMD-Grafikkarte sind, sollten einen genaueren Blick auf den LG 34UM67 werfen, der nicht nur ein großes IPS-Panel im 34-Zoll-Format besitzt, sondern noch dazu mit der FreeSync-Technik ausgestattet wurde. Der 34-Zöller hat eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Bildpunkten – eine High-End-Grafikkarte muss also nicht zwangsweise im System zu finden sein. Den LG 34UM67 hatten wir auch kürzlich in einem Test.

Rein optisch macht das XXL-Display nicht nur aufgrund seiner schieren Abmessungen einiges her, dank eines Standfußes aus Plexiglas wirkt es so, als würde der Monitor freischweben. Auch LG setzt auf eine praktische Bedienung und integriert zentral unter dem Logo einen Joystick, der ein schnelles und sicheres Handling erlaubt. Durch die niedrigere Auflösung wird nicht nur die Grafikkarte geschont, auch der Geldbeutel wird entlastet: Aktuell müssen rund 520 Euro eingeplant werden.

 

34 Zoll und gebogen: Dell U3415W

Wer auf G-Sync oder FreeSync verzichten kann, dafür aber großes 34-Zoll-Display auf dem Schreibtisch stehen haben möchte, das im Idealfall auch noch geschwungen ausgeführt wurde, der sollte einen Blick auf Dells aktuellen 34-Zöller werfen, den Ultrasharp U3415W. Der Monitor, den wir erst kürzlich getestet haben, versetzt den Spieler dank seiner Curved-Panels nicht nur mitten in das Geschehen hinein, er bietet auch eine exzellente Bildqualität, gute Messergebnisse und eine schicke Optik. Foto-Fans können sich freuen, denn das Display wird vorkalibriert ausgeliefert.

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Dell Ultrasharp U3415W

Anschlussseitig bietet der 34-Zöller alles, was das Herz begehrt, einzig der separat ausgeführte USB-Anschluss, der eigentlich für USB-Sticks gedacht ist, ist nicht wirklich gut zugänglich. Die Steuerung erfolgt über berührungssensitive Flächen. Das klappt recht gut, solange der Anwender nicht allzu hektisch wird, denn dann kann es leider schnell zu ungewollten Eingaben kommen.

Im Gegenzug kann Dell mit einem fairen Preis aufwarten. Rund 750 Euro sind für ein Display zwar noch immer eine Menge Geld, die meisten Curved-Displays sind aber noch einmal deutlich teurer.

 

High-End durch und durch: EIZO EV3237

Wer bereit ist, viel Geld für einen Monitor auszugeben, dafür aber auch die beste Qualität erwartet, der sollte einen Blick auf Eizos 32 Zoll großes 4K-Display werfen - der Monitor konnte in unserem Test auf der ganzen Linie punkten. Dabei handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen „Wolf im Schafspelz“. Der 32-Zöller besitzt die von Eizo gewohnte, sehr schlichte Optik, kann aber mit einer exzellenten Materialgüte und Verarbeitungsqualität aufwarten. Gleichzeitig hat Eizo bei der Touch-Bedienung alles richtiggemacht.

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Eizo EV3237

Gleichzeitig bietet der 32-Zöller aber auch eine Bildqualität, die sich sehen lassen kann. Die 4K-Auflösung führt zu einer gestochen scharfen Darstellung, die auch genügend Reserven für eine Skalierung bietet. Zudem kann der 32-Zöller mit Top-Messergebnissen und einer sehr angenehmen Farbdarstellung aufwarten.

So viel Luxus hat leider seinen Preis. In etwa 1.500 Euro müssen Interessenten für das High-End-Display einplanen. 

 

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 27.06.2009
Schweiz
Korvettenkapitän
Beiträge: 2310
Verstehe nicht so ganz, wieso der PG278Q, anstatt des PG279Q genannt wird :confused:

Oder sollte das der PG279Q sein? Zumindest wird im Text von einem IPS-Panel geschrieben. Der PG278Q hat aber ein TN-Panel verbaut.

Edit: und der grüne AKG K 701 soll wohl der AKG Quincy Jones Q 701 sein?

Hut ab, Herr Redakteur! Gut recherchiert.
#6
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Registriert seit: 25.03.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2473
Äh, und wo sind jetzt die Vorschläge die auch zum Budget eines 500€-PC passen? Gibt es da nix, fangen brauchbare Monitore erst bei ü 500€ an?
#7
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
Die AKG Empfehlung beim Sound kann ich gut verstehen und nachvollziehen. Als Headsets hätte ich eher ein Beyerdynamic MX300, ein Qpad QH und ein Hyperx Cloud gesehen. Als Budget Tipp das Superluxx Headset.
Monitore sehe ich ebenso wie die Vorposter. Nur im 500€+ Segment finde ich zuwenig, da zu einem 500€ PC kein 500€ Monitor passt. Ebenso kaum zu einem 1200€ PC.
#8
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15003
Also 80% der Empfehlungen sind doch Werbung oder?

Da ist doch fast nur billiger Gaming-Mist dabei. o_O
#9
Registriert seit: 05.12.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2409
Zitat HW-Mann;23953568
Also 80% der Empfehlungen sind doch Werbung oder?

Da ist doch fast nur billiger Gaming-Mist dabei. o_O

So sieht's aus. Von den Audio-Sachen ist nur der AKG K701 eine gute Empfehlung.
#10
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Registriert seit: 04.08.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1128
Finde die Peripherie auch viel zu teuer gewählt. Grade jemand der nur 500€ für den PC ausgeben kann hat doch keine 800€ für einen Monitor, 200 für ne Tastatur und 120 für ne Maus.

Der normalo Nutzer hat doch eher einen 120-150€ Monitor aus dem Mediamarkt, ne günstige Tastaur um 40€ und ne 40€ Maus.
#11
Registriert seit: 12.04.2008
Ascheberg
Oberbootsmann
Beiträge: 841
Ich find eure Buyers Guide wirklich ein wenig komisch und ihr macht dem "de luxx" slogan wirklich Ehre.

Monitore besser gesagt hochwertige Displays stehen bei mir auch immer an vorderster Stelle, denn da schaut man a auch die ganze Zeit drauf. Aber Kein Monitor unter 500 Euro? Bzw ein Monitor für knapp 1500 Euro find ich schon bisschen happig. Ich tippe mal das 1% der Userschaft sich wirklich ernsthaft Gedanken macht sich fürs Gaming Zuhause ein 1500 Tacken teures Teil hinzustellen. (Betonung liegt auf Zuhause, also privat)

[U]Warum gabs denn keine Sektion wie:[/U]
Low Budget
Ein freesync / ein Gsync Monitor
Monitor bis 500 Euro
Monitor bis 1000 Euro

Und dann als Oberkracher das 1500 Euro Display für Enthusiasten.

Aber so? Ernsthaft? Ich finde das voll lieblos von euch gestaltet. Klar hattet ihr die meisten Monitore auch schon mal getestet aber man kann ja auch Kollegen von anderen Seiten zu Rate ziehen bzw deren Test.

zu den Anderen Dingen kann ich nichts sagen, denn da kenn ich mich nicht aus ;)

Villeicht macht ihrs beim Buyers Gudie 2016 so das ihr die Userschaft mit einbezieht und dann ein Thread Voting für 500/1200/2000 PCs, Monitore und Peripherie macht. Ich weiß das ist mehr Arbeit und evtl auch nciht unbedingt von extern gesponsort aber macht mehr her wie das was die letzten tage hier so kam.

Ich betreibe meine Hardware nur als Hobby und habe wenig Einblick in so Hardwareseiten, aber schön war das nicht.
"werden wir auch bei den Peripherie-Empfehlungen verschiedene Preisklassen beachten" das ist fast schon Hohn gegenüber denen, die froh sind dass sie sich ein 100 Euro FUll HD Monitor zusammen sparen konnten.

Nur meine Meinung.
#12
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Sehr komische Empfehlungen hier.

Gerade, wenn man einen Guide zu einem 500€ System für den schmalen Geldbeutel entworfen hat, ist es ziemlich unsinnig, bei der Peripherie dann sauteure Gaming Hardware zu empfehlen bzw. Monitore die über 500 oder gar 1000€ kosten.

Wenn ihr schon solche Guides entwerft, dann empfehlt doch bitte zu jeder Preisstufe auch entsprechende Peripherie.

Jemand, der gerade mal so 500€ für den Rechner hinlegen kann, stellt sich doch keinen 1500€ Moni in die Bude.

Da wäre es also schön, wenn man auch mal im Bereich um 250€ schauen würde, was es so an empfehlenswerten Monitoren gibt. Klar bekommt man da dann höchstens FullHD Auflösung ohne G-Sync und sicher auch nix "curved".
Aber ich wette, die Wenigstens brauchen solche Features.
#13
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Registriert seit: 13.05.2008
HP
Kapitän zur See
Beiträge: 3276
Diesmal muss ich ich da anschließen. Viele Empfehlungen kann ich da nicht nachvollziehen und sind für mich persönlich weit weg von "Top Hardware" bzw. Zubehör
#14
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58611
Zitat ElPiet;23953404
Die AKG Empfehlung beim Sound kann ich gut verstehen und nachvollziehen. Als Headsets hätte ich eher ein Beyerdynamic MX300, ein Qpad QH und ein Hyperx Cloud gesehen. Als Budget Tipp das Superluxx Headset.
Monitore sehe ich ebenso wie die Vorposter. Nur im 500€+ Segment finde ich zuwenig, da zu einem 500€ PC kein 500€ Monitor passt. Ebenso kaum zu einem 1200€ PC.

Unterschreibe ich so. Abgesehen vom AKG K701 sind die Audioempfehlungen unter aller Kanone.

Statt die Leviathan hätte ich für 200€ eher die Audioengine A2+ empfehlen. Nur um ein Beispiel zu nennen.

Die Gamingheadsets sind gegen ElPiets Gegenvorschläge auch ein schlechter Witz. :( Für mich sieht das eher nach einer Gefälligkeitsempfehlung für Asus, Corsair und Razer, statt nach Objektivität aus.
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