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ATI Catalyst 5.6 bis 5.8 - ein Ausblick

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Seite 1: ATI Catalyst 5.6 bis 5.8 - ein Ausblick

Etwas überraschend für die anwesende Presse zeigte ATI am 23. Mai 2005 einige Details über die kommenden Catalyst Versionen 5.6 bis 5.8. In Zukunft werden sämtliche ATI-Grafikchips über einen Catalyst angesprochen, der als komplettes Paket angeboten wird und sowohl die Treiber für Desktop, Notebook, als auch integrierte Grafikkarten enthalten wird. Natürlich wird ATI alle Teile auch für sich selbst anbieten um dem Anwender unnötig lange Downloadzeiten zu ersparen. ATI verspricht sich davon direkten Einfluss auf die Performance, die Stabilität, die angebotenen Features und die Bildqualität nehmen zu können. Welche Neuerungen den ATI-Benutzer in den kommenden Wochen und Monaten erwarten, haben wir auf den folgenden Seiten zusammengefasst.

Als größte Neuerung preist man den Support für mobile Grafikchips an, deren Treiber bisher nur vom Hersteller des jeweilgen Notebooks verfügbar waren. Allerdings ist hier nicht alles Gold, was glänzt, denn zu Beginn wird man nur die Grafikprozessoren Mobility Radeon X700 und X800 unterstützten und vom ersten Tag an auch nur in Notebooks von fünf Herstellern. Dies sind Clevo, FIC, Arima, Uniwill und Mitac. Problem für ATI ist, den Treiber für alle Notebooks anzupassen, denn jeder Hersteller kann unterschiedliche Taktraten für GPU und Grafikspeicher verwenden und auch die Hotkeys für die Änderung der Power-Management-Einstellungen und Auflösung unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller und Modell zu Modell. Ob die Untersttzung für weitere Grafikchips und Hersteller hinzu kommt, hängt also maßgeblich vom jeweiligen Hersteller ab. Meist möchten die Hersteller die Treiber selbst verifizieren und dies bedeutet einen enormen Aufwand sowohl für ATI als auch für den jeweiligen Hersteller, denn auch der Mobility Catalyst soll monatlich erscheinen. Damit auch der unwissende Endkunde weiß, ob er nun den Mobility Catalyst von ATI verwenden kann oder aber auf den Treiber des Herstellers zurückgreifen muss, will ATI eine Software zur Überprüfung der Kompatibilität auf seiner Homepage plazieren, die dann die entsprechende Auskunft gibt.

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Verbessert und optimiert werden soll natürlich auch das Catalyst Control Center. So wird man einige Fehler beheben, die Geschwindigkeit der Software verbessern und die Navigation durch die einzelnen Menüs erleichtern.

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Auch dem ATI Tray Tool nahm man sich erneut an und wird in den kommenden Versionen hier zahlreiche Optionen hinzufügen, unter anderem auch die Option CrossFire.

Ein Wizzard soll es dem unerfahrenen Benutzer erlauben, seine Grafikkarte und Videoausgabe zu optimieren.

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Ebenfalls zahlreichen Verbesserungen unterzogen werden die Video-Optionen des Treibers. Neben einer Erweiterung der HDTV-Unterstützung wird nun auch Microsoft Media Center Edition 2005 voll unterstützt.

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