> > > > ATI Catalyst Control Center

ATI Catalyst Control Center

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 5: Neuerungen im Treiberlayout (4)

Eine besondere Neuerung des Catalyst Control Centers ist die Möglichkeit Skins auszuwählen. Fünf Skins werden von ATI mitgeliefert. Da ATI aber auch ein Developers Kit mitliefert, kann man sich das aussehen seines Treiber nach Belieben zusammenstellen. Auch hier sieht man wieder, dass ATI bei seinem neuen Treiberaufsatz sehr viel Wert auf Modularität legt.

Leider hat ATI in seinem neuen Treiber keine Möglichkeit integriert, die Grafikkarte aus dem Treiber heraus zu übertakten. Selbstverständlich funktioniert Overdrive aber bei enstprechenden Karten. Ansonsten muss man auf externe Tools, wie beispielsweise das ATI-Tool zurückgreifen. Overdrive hat man ebenfalls entsprechend aufgemotzt und die Anzeigen neu angeordnet.

Weiterhin existiert eine Toolbar, mit dem man alle Funktionen des Control Centers einfach erreichen kann.

Zukünfige Funktionen :

Automatisches Update : Eine weitere interessante Neuerung ist die kommende Möglichkeit, den Treiber automatisch updaten zulassen. Auf diese Weise hält sich der Treiber, ähnlich wie bei Windows Auto-Update, selbständig immer auf dem neuesten Stand. So versucht ATI Probleme bei neuen Spielen zu vermeiden, die oft an einer veralteten Treiberversion liegen.

 

Application Manager : Mit dem Application Manager ist es möglich, Applikationen auf verschiedenen Bildschirmen zu verteilen. Wird Outlook gestartet, kann man es also zwingend in Vollbild auf Display 2 legen lassen. Sehr praktisch, denn mit der Voreinstellung entfallen wieder ein paar Mausklicks. Hinzu werden mit Drag´n´Zoom sowie Transparenz die Windows GUI aufpoliert.

Geplant sind ebenfalls noch neue Videofunktionen, beispielsweise De-Interlacing-Optionen, mpeg-Beschleunigungs-Einstellungen, Filter, Video Capture Options und vieles mehr. Weiterhin arbeitet man an einer neuen Farbkontrolle.

Um das neue Catalyst Control Center verwenden zu können, ist es zwingend erforderlich Microsofts .net Framework zu installieren. Dies liegt daran, dass sich das Catalyst Control Center auf zwei Bestandteilen basiert. Zum einen auf einem Catalyst-Treiber, zum Anderen auf der neuen Oberfläche, die komplett auf .net Technologie beruht. Bei unseren Tests war es zwar möglich, das Catalyst Control Center auf einem System ohne .net Framework zu installieren, auf die neue Oberfläche konnten wir natürlich aber nicht zugreifen.