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NVIDIA GeForce 196.75 im Hardwareluxx-Check (Update)

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Seite 14: Performancerating und Fazit

Um das Performancerating zu ermitteln, wurde jeweils das höchste Benchmark-Ergebnis als 100 Prozent gewertet und alle darunterliegenden Werte in das Verhältnis zu den 100 Prozent gesetzt. Anschließend wurde ein Mittelwert aller Benchmarks gebildet.

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Fazit:

Insgesamt hinterlässt der GeForce 196.75 einen eher durchwachsenen Eindruck. Während man bei einigen Spieletiteln tatsächlich die Leistung nach oben schrauben konnte, verlor die Version in manch anderen etwas an Performance. Vor allem dann, wenn Antialiasing oder die anisotrope Filterung nicht hinzugeschaltet wurden. Wie schon beim Vorgänger blieben große, bahnbrechende Neuerungen aus. Einzig ein paar SLI-Profile wurden hinzugefügt und bekannte Bugs behoben. Warum NVIDIA allerdings kurz vor dem Start seiner heiß erwarteten Fermi-Karten einen neuen Treiber an den Start schickte, ist schnell erklärt: Pünktlich zur CeBIT 2010 in Hannover präsentierten die Kalifornier den Nachfolger der leistungsstarken ION-Plattform und brachten wenige Wochen zuvor die ersten Modelle der GeForce-300-Reihe auf den Markt. All diese Varianten werden ab sofort offiziell unterstützt, ohne den Nutzer auf einen Beta-Treiber verweisen zu müssen.

Mit dem Start der NVIDIA-GeForce-GTX-400-Famillie erwarten wir dann aber wieder etwas mehr Abwechslung innerhalb der Treiber. So wird man seine GeForce-Treiber dann nicht nur auf Leistung trimmen, sondern auch mit neuen Features bestücken. Stichwort: 3D Vision Surround und 32x CSAA. Bis dahin müssen wir uns aber noch ein paar Tage gedulden. Wer immer auf dem neuesten Stand sein möchte, kann beruhigt auf den GeForce 196.75 setzen.

Update:

Nachdem bei aktuellen Blizzard Titeln wie der Starcraft 2 Beta oder World of Warcraft Probleme mit dem Treiber gemeldet wurden, welcher bei diesen Spielen wohl das hochregeln des Lüfters verhinderten, hat NVIDIA diesen Treiber erst einmal wieder von seiner Homepage genommen. Es kommt bei den Spielen zu einer Überhitzung der Grafikkarte, was zu einem Heruntertakten bzw. im schlimmsten Fall auch zu einem Defekt der Grafikkarte führen könnte. Auf unserem Testsystem gab es bei den getesteten Titeln keinerlei Probleme. Trotzdem raten wir bei Verwendung der Treibers zur Vorsicht und empfehlen auf ein Update seitens NVIDIA zu warten. 

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