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Test: ATI Catalyst im CrossFire-Check - Treiber-History

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Seite 2: Treiber-History

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Was erwartet uns mit dem neuen ATI Catalyst 10.3?

AMD hat im Laufe des Februars mit der Vorstellung des ATI Catalyst 10.2 auch einen neuen Beta-Treiber der März-Ausgabe an die Presse verteilt. Daher möchten wir diesen Treiber auch gleich für unsere Tests nutzen, um eine Vorschau auf die im März zu erwartende finale Version des ATI Catalyst 10.3 zu bieten.

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Mit dem ATI Catalyst 10.2 erweiterten die Treiber-Entwickler den Support für Multi-GPU auch auf ATI Eyefinity-Systeme. Nun ist es Anwendern mit mehr als zwei Monitoren und einem Multi-GPU-Gespann möglich, von der größeren Leistung zu profitieren.

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Neben der CrossFireX-Unterstützung für ATI Eyefinity-Konfigurationen, implementierte man auch die sogenannte "Bezel Compensation". Damit soll der Teil des Bildes ausgespart werden, der durch die Rahmen der einzelnen Monitore verdeckt werden würde.

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Bei dem erschienenen Catalyst 10.2 dreht sich fast alles um ATIs CrossFireX. Es wurden einige interessante Dinge eingebracht, die wir an dieser Stelle noch einmal vorstellen möchten:

Dass CrossFireX und dessen Leistung von der Qualität der optimierten Gamingprofile im Treiber anhängig ist, dürfte den meisten Lesern bekannt sein. Damit AMD in Zukunft schneller auf Neuerscheinungen reagieren kann und die User nicht immer auf einen neuen Hotfix oder gar eine Treiberversion warten müssen, hat AMD jetzt eine Updatefunktion für CrossFireX-Profile eingeführt. Diese Funktion ermöglicht es, als XML-File bereitgestellte Gamingprofile in die laufenden Treiber einzubinden. Was AMD leider nicht freigegeben hat, ist die Änderung der Profile durch die User. Ob sich dabei in Zukunft Wege durch die Community finden lassen, gilt es abzuwarten.

Nicht nur in Sachen Leistung liegt AMD mit seinen aktuellen Karten sehr gut im Rennen, nein auch mit dem niedrigen Stromverbrauch können sie bei vielen Anwendern punkten. Trotzdem hat AMD noch weitere Optimierungen vorgenommen und das ebenfalls im Bereich von CrossFireX. So sollen Multi-GPU-Systeme, welche mit einer Karte der ATI-Radeon-HD-5900-, -HD-5800 oder auch -HD-5700-Reihe bestückt sind, nun mit einem verbesserten PowerPlay-Management ausgestattet sein. Dabei wird der zweite 3D-Beschleuniger des CrossFireX-Gespanns im Leerlauf einfach in den sogenannten "UltraLow-Powermode" versetzt und senkt hierfür sowohl Taktraten als auch Spannungen. AMD verspricht eine Einsparung von rund 13 Watt.

Ebenfalls wurden an der ATI-Eyefinity-Technologie Optimierungen vorgenommen. Mit dem ATI Catalyst 10.2 erhielt dieses Feature nun eine feste CrossFireX-Unterstützung. Weitere Anpassungen sind mit der März-Ausgabe des Grafikkarten-Treibers zu erwarten.

Neben all diesen Neuerungen zu CrossFireX gab es natürlich auch hier wieder das monatliche Bugfixing sowie die Optimierung einiger aktueller Spieletitel.

Der ATI Catalyst 10.2 steht ab sofort auch in unserem Download-Archiv bereit und wiegt in der 32-Bit-Variante rund 52 MB. Die 64-Bit-Version schlägt hingegen mit etwa 70 MB zu Buche. Die Windows-XP-Pakete sind dabei deutlich kleiner.

Wir haben uns die frische Treiber-Software zur Brust genommen und den ATI Catalyst 10.2 auf Herz und Nieren getestet. Wie sich der Treiber im Vergleich zu seinen Vorgängern schlägt, erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Download: