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ATI Catalyst 9.12 Hotfix - Der Jahresabschluss - Performancerating und Fazit

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Seite 15: Performancerating und Fazit

Um das Performancerating zu ermitteln, wurde jeweils das höchste Benchmark-Ergebnis als 100 Prozent gewertet und alle darunterliegenden Werte in das Verhältnis zu den 100 Prozent gesetzt. Anschließend wurde ein Mittelwert aller Benchmarks gebildet.

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Viel Neues brachte das Jahr 2009 für die Freunde des roten Lagers. Der wichtigste Punkt war natürlich das Erscheinen des RV870-Chips. Damit läutete AMD nicht nur die Ära von DirectX 11 ein, sondern brachte auch im Bereich des Treibers so einige Änderungen. Was den Usern des Catalyst-Control-Centers natürlich sofort aufgefallen sein dürfte, ist das mit dem Catalyst 9.7 eingeführte neue Design. Ebenso arbeitete AMD in diesem Jahr sehr an dem Support für das immer beliebter werdende Multimonitorung. Nachdem spätestens in der Arbeitswelt bestätigt wurde, dass es sich mit mehren Monitoren effizienter Arbeiten lässt, finden auch immer mehr Heimanwender Gefallen daran. Auf Basis des gelungenen "HydraVision"-Tools, welches das Erstellen und Verwalten von mehreren Desktops ermöglicht, stellte uns AMD zusammen mit der ATI-Radeon-HD-5000-Reihe ein neues Feature der Reihe vor: ATI Eyefinity. Damit sollen die Spielewelten im Gamingbereich in völlig neuer Größe auf mehreren Monitoren erscheinen.

Weiterhin hat sich im Bereich der GPU-Unterstützung auf dem Desktop-Segment viel getan. So wurde mit dem Catalyst 9.10 die GPU-Beschleunigung für Flash-Filme auf Webseiten eingeführt. Auch im Bereich der Videocodierung brachte der Treiber Neues mit sich und stellte eine spezielle Software, welche mithilfe der Grafikkarte das Umwandeln von Videodateien in andere Formate beschleunigen sollte, bereit.

Speziell für Gamer wurde neben der DirectX-11-Unterstützung auch ein neuer Antialasing-Modus im Treiber zur Verfügung gestellt. Dieser Modus hört dabei auf den Namen SSAA und steht leider nur Besitzern einer ATI-Radeon-HD-5000-Grafikkarte zur Verfügung.

Leider brachten die verschiedenen Treiberversionen im letzten Jahr auch wieder einige Fehltritte mit sich. Ob der fehlende Anisotrope Filter in manchen Spielen, oder aber der PowerPlay-Bug bei CrossFire-System zu Beginn des Jahres - es war nicht alles Gold, was glänzte.

 

Die Treiber-History noch einmal im Detail:

ATI Catalyst 9.4 Einführung von Auto-Tune, das den Anwender bei der Suche nach den höchstmöglichen Taktraten unterstützt. In der Praxis funktioniert diese Funktion zwar ganz gut, lässt sich aber mit Wartezeiten von bis zu 40 Minuten zu viel Zeit. Leider zog diese Version den PowerPlay-Bug nach sich.
ATI Catalyst 9.5 Enthielt kaum Verbesserungen, brachte aber die Lösung des oben genannten PowerPlay-Bugs.
ATI Catalyst 9.6 Die Juni-Ausgabe brachte eine weitere Ausbaustufe für Multimonitoring mit sich. Zudem verbesserte AMD mit dieser Version auch den Support für Linux-Betriebssysteme.
ATI Catalyst 9.7 Der ATI Catalyst 9.7 erstrahlte nach langer Zeit wieder einmal mehr im neuen Design. Doch das Catalyst-Control-Center wurde designtechnisch nicht nur komplett überarbeitet, sondern vor allem auch Windows-7-tauglich gemacht. Der AVIVO-Video-Converter und HydraVision arbeiteten nun mit dem neusten Microsoft-Betriebssystem zusammen. Auch an der Performanceschraube wurde ordentlich gedreht.
ATI Catalyst 9.8 Im August gab es nach den zahlreichen Änderungen, die der Vormonat brachte, kaum Neuerungen. Der Anno1404-Bug, welcher im DirectX-10-Modus für schwarze Flecken auf den Karten sorgte, wurde ausgebügelt.
ATI Catalyst 9.9 Auch hier veranstalteten die Treiber-Entwickler lediglich ein Bugfixen.
ATI Catalyst 9.10 Einführung von "Drag and Drop Decoding" unter Windows 7 - erlaubt das Umwandeln von Videos in ein anderes Format, während des Kopierens auf ein tragbares Gerät.
ATI Catalyst 9.11 Erneut keine nennenswerte Neuerung.
ATI Catalyst 9.12

Support von DirectCompute 10.1 für Karten der ATI-Radeon-HD-4000-Familie. Verbesserung der Performance.


Mit dem Hotfix des ATI-Catalyst-9.12-Treiber konnten die US-Amerikaner wieder einmal mehr an der Performanceschraube drehen. So konnte sich die letzte Ausgabe des Jahres 2009 im Gesamt-Rating wieder an die erste Stelle setzen, was er nicht zuletzt den Optimierungen für die HD-5000-Serie zu verdanken hat. Gerade für Benutzer von CrossFire-Systemen der neuen ATI-Radeon-HD-5800-Generation gab es einige Leistungsgewinne und Optimierungen. Nichtsdestotrotz starten wir mit voller Erwartungen in das neue Jahr und sind gespannt, was die neue Generation des Catalyst 10.1 mit auf den Weg bringen wird.

 

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