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Steam-In-Home-Streaming auf einer ZOTAC ZBOX nano ausprobiert

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Seite 2: Funktionsweise und Einstellungen

Die Funktionsweise von Steam-In-Home-Streaming ist eigentlich recht simpel: Während sich ein flotter Gaming-Rechner im die Berechnung des Spiels, das Encoding des Streams und die Verarbeitung der einkommenden Befehle kümmert, muss ein weniger leistungsstarkes System sich lediglich um das Decoding des Streams kümmern, die Eingaben von Tastatur und Maus oder Gamepad verarbeiten und an das Host-System übertragen. Der Stream wird entweder kabelgebunden über Ethernet oder aber drahtlos über Wireless-LAN im H.264- und Ogg-Vorbis-Codec übertragen. Audio-Daten werden allerdings nur in Stereo an den Client geschickt, während das Host-System auf stumm schaltet. Mehrkanal-Sound auf dem Sofa gibt es also nicht. Beide Systeme müssen sich natürlich im gleichen Netzwerk befinden.

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So funktioniert Steam-In-Home-Streaming.

Der Spielerechner sollte natürlich nicht nur in der Lage sein, das Spiel in der gewünschten Auflösung, Bildqualität und Bildwiederholrate ruckelfrei darzustellen, sondern auch noch Luft haben, um den Stream entsprechend schnell verarbeiten zu können. Valve nennt hier mindestens einen Vierkernprozessor als Grundvoraussetzung. Für das Client-System fallen die Anforderungen deutlich geringer aus. Dieses muss lediglich den H.264-Codec decodieren können und mit der Eingabe zurechtkommen. Viele moderne Grafikkarten, aber auch integrierte Grafiklösungen, wie sie in aktuellen Intel-CPUs oder AMD-APUs zum Einsatz kommen, verfügen über einen eigenen Hardware-Decoder, womit sie diese Aufgaben ohne spürbaren Leistungsverlust übernehmen können. Unterstützt werden beispielsweise die Video-Codec-Engine (VCE) von AMD, Intels Quick-Sync oder NVIDIAs NVENC. Ist ein solcher Hardware-Decoder nicht vorhanden, muss das Coding die CPU komplett alleine übernehmen, womit etwas Rechenpower verschenkt wird.

Das Netzwerk sollte mindestens eine Bandbreite von 100 MBits ermöglichen. Als Host-System werden derzeit nur Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1 unterstützt. Andere Systeme wie Linux oder Mac OS X können derzeit noch nicht als Host-System fungieren, wohl aber als Client, was sie die Streams empfangen lässt und die Spiele damit spielbar macht. In Zukunft sollen möglichst viele Plattformen als Host-System arbeiten. Valve befindet sich hier noch in der Entwicklung des Features. Theoretisch kann das Client-System die gleiche oder geringere Auflösung ausgeben wie das Host-System. Da die meisten Fernsehgeräte allerdings mit FullHD auflösen, macht eine höhere Auflösung nur bedingt Sinn. Zudem reduziert sich der Traffic bei geringeren Auflösungen deutlich.

Steam-In-Home-Streaming ist nicht nur auf Spiele aus Valves-Vertriebsplattform beschränkt. Theoretisch lässt sich mit einem kleinen Trick jedes beliebige Spiel streamen. Installiert werden muss das Spiel nur auf dem Host-System. Ist es auf beiden installiert, kann der Anwender entscheiden, ob er es streamen oder aber lokal ausführen möchte. Steam muss hierfür aber auf beiden Systemen installiert sein.

 

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Kommentare (15)

#6
Registriert seit: 12.05.2003
BB
Leutnant zur See
Beiträge: 1121
Und irgendwann kann man Gamingleistung mieten, wenn der Haushalt 100MBit up/down hat. Nicht schlecht.
#7
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Registriert seit: 22.01.2008
NRW
Leutnant zur See
Beiträge: 1266
stimmt an ein VPN hab ich noch nicht gedacht ... Ich hab Kabel mit 720p könnte das evtl noch klappen...
#8
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 10914
Wieso nicht mit nur einem PC zocken, wenn es auch mit 2 geht? Dann lieber eine "Steambox" als diesen Streaming-Gaming-Schwachsinn.
#9
Registriert seit: 17.07.2007

Matrose
Beiträge: 16
Scheint als wäre ich der Einzige der das kritisch sieht. Das Teil ist für mich kontraproduktiv.
1080p... 720p... 60FPS... 30FPS...
Ich spiele ja mit und am PC weil ich ja mehr will, sprich 1440p mit 100FPS und mehr...
Sollten diese Streamingdinger dieses eines Tages mal bewerkstelligen können würde ich es gerne mal ausprobieren aber nicht mit 720p mit 30FPS.
#10
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Registriert seit: 09.11.2009
(Nord-)Baden
Kapitänleutnant
Beiträge: 1593
Dafür hast du ja den PC selbst.
Aber die meisten TVs haben eben nur 1080p und manche Notebooks sogar nur 720p.
Es zwingt sich doch keiner dann nur noch zu streamen.
Und eine Steambox ist ja wieder was ganz anderes.
Da kannst du zwar auch spielen brauchst die ganze Hardware aber doppelt (einmal im PC und einmal in der Box).
Für das meiste, für das man einen HTPC verwendet reicht ja so ein kleines System, wie das von Zotac.
Da steckt man das gesparte Geld lieber in bessere Komponenten vom PC.
Wenn möglich ist das einfache HDMI Kabel vom PC zum TV natürlich immer noch das beste.
#11
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Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2151
Also ich finde das ne feine Sache, zumal es kostenlos und optional ist. Leute wie Dogfriend können weiter am Hauptrechner spielen und Leute wie ich freuen sich einfach, dass sie Skyrim mit besten Qualitätseinstellungen im Wohnzimmer spielen können.
Mit Kabel sind auch [email protected] absolut flüssig und bei meiner GTX670 sind keine Leistungseinbußen beim Streamen zu bemerken, die Hardwarebeschleunigung funktioniert also bereits ziemlich gut.
Shooter sind natürlich was anderes, aber nach meinenTests kommen ~60ms Verzögerung drauf, bei vielen wohnzimmergeeigneten Spielen kein Problem.
Insgesammt eine super Sache, wie ich finde. Provleme habe ich bisher nur bei Gamepad Eingaben beobachtet, Maus/Tastatur machen, was sie sollen.

LG
#12
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Registriert seit: 04.11.2013
M'Gladbach
Moderator
Beiträge: 3693
ich hab eher probleme die maus und die tastatur geeignet vom sofa aus bedienen zu können :)

Ansonsten finde ich das toll, wie pesca geschrieben hat.
#13
customavatars/avatar39883_1.gif
Registriert seit: 08.05.2006
Oberbayern
Kapitän zur See
Beiträge: 3771
Da ich alles schon ausprobiert habe, sehe ich ein paar Sachen kritisch, die man so anfangs nicht berücksichtigt.
Tastatur und Maus auf der Couch ist seit dem Couchmaster kein Problem mehr. Habe ich selbst zu Hause und den kann ich problemlos empfehlen.
Aber: bevor ich anfange zu Streamen, baue ich mir lieber einen kleinen portablen und leistungsstarken PC zusammen und habe das Gerät direkt am TV und kann es ggf. schnell abstöpseln und am eigentlichen PC-Arbeitsplatz wieder anstecken. Für das Geld was ich mir spare, kaufe ich dann eben die ganzen Kabel 2x.

Doch die Nachteile von der ganzen Sache:
Der TV ist sehr oft zu klein. Nutze selbst einen 55 Zoll bei 3 Meter Sitzabstand und die meisten Texte sind unleserlich klein.
Der Input-Lag ist bei großen TVs oft unspielbar hoch.
#14
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Registriert seit: 30.07.2001

Hauptgefreiter
Beiträge: 205
Schade, dass das Host System beim Streamen blockiert wird.
#15
Registriert seit: 11.03.2003
Köln
Bootsmann
Beiträge: 526
Auch wenn der Artikel schon etwas älter ist muss doch auch meinen Senf dazu abgeben ;).

@JackA$$: Bezüglich des Couchmaster `s muss ich dir Recht geben! Den habe ich auch seit längerem im Gebrauch und er ist optimal fürs couch-gaming gedacht.

Bezüglich des Input-Lag's von TV Geräten kann ich dir nicht zustimmen. Meines Wissens nach hängt das nicht von der TV Größe ab, sondern eher vom Modell/Hersteller. Eigentlich alle Fernseher, der letzten 2-3 Jahre haben einen "Game-Modus", wodurch sich der Input-Lag deutlich reduzieren lässt. Natürlich gibt es Modelle die es besser und schlechter machen. Informiert man sich auf entsprechenden Seiten (Input Lag Test Database: Best TV For Gaming) nach geeigneten Fernseheren wird man sicher mehrere Modelle finden, die sich mehr als gut zum Zocken eignen.
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