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Test und Technik-Check: Battlefield 3

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Seite 8: Test: Battlefield 3 Zitate

Zu einem umfangreichen Test gehören natürlich auch die Meinungen anderer Spieler. Wir haben ein paar Moderatoren und Redakteure zum Thema Battlefield 3 befragt. 

 

Foxxx:

Die großen Schlachten im Multiplayer machen viel Spaß durch viele verschiedene Fahrzeuge und viele Mitkämpfer.

Das Freischalt-System ist wieder wie bei BF2 und gefällt mir deutlich besser: Upgrades werden nur für die Fahrzeug-Klasse bzw. einzelne Waffe freigespielt.

Die Punkteverteilung für Erledigen von Zielen (Mcoms, Fahnen) sind gut dimensioniert, sodass es sich "lohnt".

Negativ: Momentanes Ungleichgewicht von einigen Fahrzeugen/Upgrades:
Taschenlampe blendet zu stark (hat DICE bereits angepsrochen und soll verringert werden), die mobile FLAK ist tierisch overpowered, da sie Jets zu schnell "disabled" und auch auf Fußsoldaten am Boden schießen kann, ...
Insgesamt mag es für Anfänger/Neu-Einsteiger schwer sein, aber wenn man die erste Phase überwunden hat und "dahinter steigt", kann es Spaß machen, wobei es auch stark von den Teammitgliedern abhängt.

NUMA:

Eingefleischte Shooter-Fans finden sich am neuen BF3 sofort zurecht. Die Vielzahl an Waffen mit Freischaltungen und zahlreiche Fahrzeuge lassen das Herz auf den Maps nach jedem Geschmack höher schlagen. Ob Wald, Wüste, Stadt, jeder findet sein Terrain.

Seinen Spieler kann man in gewohnter Manier als Soldat, Pionier, Versorger und Scharfschütze einsetzen und hat seine eigenen Fähigkeiten, welche man auch gezielt gegen gegnerische Einheiten einsetzen kann.


Womit BC2 anfing, hat BF3 sozusagen vollendet. Ein Kriegsspiel mit nahezu allen Hightech-Waffen auf höchstem Niveau.


Derzeit hat DICE noch etwas mit kleineren Bugs zu kämpfen, man verliert die Serververbindung, hängt Ewigkeit im Ladebildschirm fest, die Einstellungen der Klassen bleiben nicht gespeichert, etc. Aber das sollte sich mit einem Patch ausbügeln lassen.


Die mobile Flak hat zu viel Durchschlagskraft und kann fast alles in Windeseile plattmachen, dafür haben die größeren Panzer sowie auch die RPG zuwenig Dampf, auch ist der Sinn etwas verfehlt, wenn man 1 Meter nebem den Gegner in den Boden schießt, es ihm überhaupt nichts ausmacht, hier sollte zumindest ein kleiner Schaden möglich sein. Ebenso sinnfrei: Soldaten überleben mit 0% Energie und man erhält als Assi-Abschuss bis zu 100%. Hier könnte der Soldat ab 10% und darunter durchaus einige Schwierigkeiten beim Laufen haben oder noch weiter eingeschränkteres Sichtfeld als nur schwarz/weiss.


Fallschirmabsprung auf Felsen ist auch nicht immer risikoarm, da bin ich auch schon oft verreckt.


Alles in allem ein schönes und abendfüllendes Spiel mit noch kleinen Macken, die man ausbügeln kann.

pajaa:

BF3s Multiplayer ist zwar klasse, leidet aber unter diversen kleinen, teilweise unglaublich nervigen Bugs: Liegende Spieler werden von spawnenden Mitspielern weggeschoben, winzige Kanten halten Kugeln sicher auf, es gibt immer noch Kevlarpflanzen und die bereits angesprochene übermächtige mobile AA: Erst heute habe ich damit einen PANZER in Windeseile "zersägt".
Die Taschenlampe blendet wie Sau, ist aber nur so hell wie eine schlecht eingestellte Mag-Lite.

Einerseits ist BF3 einsteigerfreundlich und macht erstmal Spaß, will man aber dann mehr wird's gerade bei den Helis und Jets problematisch, da man alles bis auf die Bordkanone freischalten muss: Flares, AA-Raketen, Zielvorrichtungen, Rocketpods, Luft-Boden-Raketen...

In den gepanzerten Fahrzeugen spielt es sich auch erstmal schwer, weil man schon fast überlebenswichtige Upgrades noch nicht hat, was es wiederum schwerer macht diese zu bekommen.
Dagegen stehen allerdings die vielfältigen Möglichkeiten als Team ein Ziel zu erreichen und die unglaublichen Möglichkeiten, durch klug ausgerüstete Squadmitglieder ein Spiel doch noch drehen zu können.

Polarcat:

LVL 50, genug gesagt

patrock84:

Der Multiplayer von BF3 legt seinen Fokus deutlich mehr auf die Spezialisierung des Spielers auf eine oder wenige bestimmte Klasse(n), da für alle Unlocks in einer Klasse in etwa über 80 Stunden gespielt werden müssen. Damit wird aber auch der Einstieg für Gelegenheitsspieler erschwert. So können beispielsweise erst erfahrene Spieler, mit entsprechend vielen Erfahrungspunkte mit schweren Panzer auf nützliche Funktionen wie schnelleres Nachladen oder ein schweres statt ein leichtes MG zurückgreifen und sind Anfängern nicht nur durch ihren bereits gesammelten Erfahrungsschatz, sondern auch durch ihre bessere Ausrüstung überlegen.
Hier möchte DICE ganz klar den eingefleischten Battlefield-Fan ansprechen als Käufer von Bad Company 2 oder besser gesagt jeden, der bereit ist für eine längere Zeit in das Battlefield-Universum abzutauchen.
Das Belohnungssystem ist stimmig, denn auch wenn einem selbst ein Frag nicht gelingt, wird man für die Unterstützung der Mitspieler üppig belohnt, unter bestimmten Umständen auch besser als der Mitspieler mit dem eigentlichen Frag (Hilfe für das Niederhalten +50, Bonus für Sichtung +10, Hilfe für Kill +50 (bis teilweise +99) Punkte statt den üblichen +100 Punkten für den Frag.

Die bisherigen Multiplayer-Maps zeigen die facettenreichen Möglichkeiten, die man von einem Battlefield-Ableger auch erwartet. Von Materialschlachten mit Panzern, Helikopter, Jets und Industriecharme in der Wüste bis zu beklemmend dunklen U-Bahnschächten ohne Unterstützung von Fahrzeugen oder Fluggerätschaften wird fast alles abgedeckt.


Erfreulicherweise laufen die meisten Multiplayer-Partien seit Release besser bzw. reibungsloser als bei den Vorgängern zum Release.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. So ist es derzeit nur schwer möglich mit einer größeren Gruppe (ab fünf Spielern) auf einen Server zu joinen, da eine Warteschlange bei vollen Slots schmerzlicherweise nicht vorhanden ist. Unverständlich, dass bekannte Features aus alten Spielen im neusten Teil nicht vorhanden sind.
Auch die teilweise nicht nachvollziehbaren Treffer durch Materialien stößt auf fragende Spieler. So bleiben Projektile an Zäunen regelrecht hängen, während auf der anderen Seite auch Treffer durch Steinwände möglich sind.