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Duke Nukem Forever - Exklusiv-Test in 3D

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Seite 10: Aus alt mach neu - Teil 2

Hinsichtlich der Performance und benötigten Hardware können wir allerdings Entwarnung geben, denn Duke Nukem Forever benötigt laut den Entwicklern relativ moderate Hardware um die Einstellungen hoch schrauben zu können. Lediglich an einer Stelle gingen bei uns die FPS in den Keller und es ruckelte für ein paar Sekunden recht heftig, aber dies ist eher auf die Engine zurückzuführen. Auch wenn es einige Punkte gibt, die man bemängeln könnte, so gibt es auch positive Seiten. Streckenweise präsentierte sich Duke Nukem Forever in den Höhlenabschnitten sehr spannend und sorgte fast für eine gruselige Atmosphäre, wie man sie nur aus Dead Space kennt.

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Die Levels wirken insgesamt recht schlauchartig aber dafür groß dimensioniert. Stellenweise hat man das Gefühl, die eine oder andere Stelle ist per Copy und Paste dupliziert worden, aber das ist zum Glück nicht oft der Fall. Insbesondere manche Außenareale sind recht weiträumig, dafür aber nicht ganz so detailreich und recht eintönig.

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Bei der künstlichen Intelligenz hingegen hat Gearbox keine Wunder vollbracht. Die Gegner verhalten sich regelrecht dumm und können einfach überlistet werden. So steht beispielsweise ein Boss Gegner vor einem Auto und schießt die ganze Zeit auf dieses während man dahinter steht und mit Granaten wirft. Auch Charaktere, die mit einem reden, sich dabei aber nicht in die Richtung drehen in der man sich gerade befindet, erinnern an etwas ältere Spiele. Von den Schwierigkeitsgraden her gibt sich Duke Nukem Forever wieder klassisch einfach beziehungsweise schwer, je nach dem wofür man sich am Anfang des Spiels entscheidet.

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Beim Sound macht der Synchronsprecher Jon St. John wieder alles wett und verleiht dem Duke die typisch männliche und kernige Stimme. Wir haben sowohl die deutsche als auch die englische Fassung gespielt – bei der deutschen Vertonung gibt sich der Synchronsprecher von Bruce Willis wie gehabt als harter Action-Typ. Das passt auch wie die Faust aufs Auge. Allerdings ist die Vertonung dann nicht mehr Lippensynchron und so bewegt sich der Mund wenn der Charakter gerade den Satz beendet hat. Auch das Sound-Theme von Duke Nukem Forever sowie die Waffengeräusche und Effekte werden mit einem 5.1 Sound-System relativ gut in Szene gesetzt.