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Test: Brink - Mehr als nur ein simpler Shooter?

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Seite 6: Viele Schauplätze, viele Möglichkeiten

Schaut man sich im Menu die Anzahl der Levels an, so mag man meinen auf einem warten viele unterschiedliche Levels mit spannenden Kämpfen. Einmal in die Welt von Brink eingetaucht, erkennt man recht schnell, dass dem nicht so ist. So ziemlich jedes Level gleicht dem anderen in seinen Grundzügen. Fast alles hat man schon einmal im vorherigen Level gesehen, mal sind die Areale kleiner, mal etwas ausgedehnter. Doch im Prinzip ist alles vom Aufbau her gleich. Macht so etwas noch Spaß? Trotz dieser Tatsache sind die Areale insgesamt doch sehr durchdacht. So folgt dem großen Außenareal mit recht übersichtlichen Stellen und Bereichen ein verwinkelter Korridor mit vielen Türen und Abgängen zur Rechten und Linken. Diese Gegebenheiten könnten alle taktisch recht gut genutzt werden. So ist der Techniker dazu in der Lage, in einem Eingang eine Mine zu platzieren während der Soldat im Freien mit seinen schweren Waffen mehr anfangen kann. So ergibt sich ein taktisch spannendes Katz-und-Maus-Spiel, das so manches Mal in einem zähen Stellungskampf enden kann. Wenn der Sanitäter noch gut mitspielt und die restlichen Kameraden am Leben erhält, läuft der Kampf recht gut. Stirbt man trotzdem, so hat man die Wahl: Wartet man auf einen Sanitäter oder kehrt man nach 20 Sekunden am Startpunkt voller Energie wieder ins Getümmel? Wie man sieht, ist Brink nicht nur für die Profis sondern auch für die blutigen Anfänger gedacht.

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Dies macht sich auch in den Bewegungsmöglichkeiten bemerkbar. SMART hilft einem dabei, sich elegant und profilike durch die Levels zu bewegen. Kommt man an einem etwas höher gelegenen Hindernis an und hält die Leertaste gedrückt, so hangelt sich die Spielfigur gekonnt an einem Geländer entlang oder rutscht auf dem Boden entlang. Selbstverständlich muss man während solchen Aktionen nicht auf die Waffenpower verzichten und kann die ankommende Gegnerflut aufs Korn nehmen. Das erinnert ein wenig an das bekannte Parcours-Spiel Mirror’s Edge. Manchmal pennt SMART etwas und bringt einen zur Verzweiflung. So steht man vor einem Hindernis, das eigentlich keins ist und die Spielfigur will einfach nicht so wie man es sich vorstellt. Ärgerlich, wenn dann noch ein paar Gegner auf einen zukommen.