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Test: Brink - Mehr als nur ein simpler Shooter?

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Seite 4: Charaktersache

Bevor man die Kampagne oder das Online-Spiel auswählen kann, erlaubt Brink einem die Wahl zwischen zwei Seiten – die Rebellen oder die Sicherheitskräfte. Ist dieser Schritt getan, so kommt man zu einem recht umfangreichen Menu, das nur so mit Details und Optionen protzt. Angefangen vom Aussehen über die Waffen bis hin zu den Fähigkeiten oder der Klasse darf man hier alles verändern. Voraussetzung für bestimmte Sachen ist jedoch ein gewisses Level und eine bestimmte Menge Erfahrungspunkte, die man im Laufe des Spiels sammelt. So können Waffen ein Upgrade für noch mehr Schaden erhalten oder man kauft von den vorhandenen Punkten einen „sechsten Sinn“, der einem im Kampf anzeigt ob man in Gefahr ist und wo diese her kommt.

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All diese Sachen sind natürlich abhängig von der Klasse die man gewählt hat. Diese unterteilen sich in einen Soldat, Techniker, Agent und Sanitäter. Jeder hat seine bestimmten Fähigkeiten und Schwächen. Damit noch nicht genug, so erlaubt das Menu einem je nach Erfahrungslevel die Auswahl der Statur. Von einer spindeldürren Figur bis hin zu einem dicken Muskelprotz ist alles mit von der Partie. Jedoch hat diese Auswahl nicht nur Auswirkungen auf das Aussehen. Das Verhalten im Kampf wird dadurch auch verändert. So kann die muskelbepackte Variante sehr schwere Waffen mit großem Schaden tragen, ist dafür aber nicht so flink und wendig. Im Gegenzug dazu ist der dünne Kandidat sehr schnell unterwegs und klettert mühelos auf höhergelegene Bereiche. Auch im Kampf ist die Schnelligkeit manchmal von Vorteil, wenn man sich beispielsweise schnell von rechts nach links bewegen muss, weil das Magazin leer ist. Dennoch hat diese Klasse wie jede andere auch ihre Nachteile. Dadurch, dass man nicht viel auf den Rippen hat, ist man sehr schnell verwundbar und darf obendrauf nur leichte Waffen tragen.

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Egal für welche Klasse man sich nun entscheidet, wichtig ist das Zusammenspiel der Fähigkeiten im Kampf. Der Sanitäter kann dem verletzten Kollegen ein Medipack zuwerfen, eine Spritze zur Heilung verabreichen oder einen für kurze Zeit unverwundbar machen. Der Soldat hingegen kann den anderen mit Munition versorgen und Sprengsätze an geeigneten Stellen anbringen. Da bleiben nur noch der Techniker und der Agent. Ersterer entschärft zum Beispiel Sprengsätze während der Agent sich als toter Feind tarnen kann oder alle anderen Feinde sichtbar macht. Genau wie das Aussehen können die speziellen Fähigkeiten und Upgrades für hart erarbeitete Erfahrungspunkte eingetauscht werden. Dies geht mühelos von statten und ist nahezu selbsterklärend. Ein Klick auf das richtige Symbol und schon ist die Fähigkeit vorhanden. Nun ist es nur noch davon abhängig, welche Fähigkeiten man wann einsetzt…