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Test: Brink - Mehr als nur ein simpler Shooter?

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Seite 3: Gemeinsam zum Ziel

Gemeinsam ans Ziel: Das ist bei Brink das Motto. Bei diesem Ego-Shooter geht es nicht darum, dass man möglichst viele Gegner erledigt oder ganz weit oben auf der Statistik-Liste mit den meisten Tötungen steht. Vielmehr hat der britische Entwickler seinen jüngsten Sprössling so konzipiert, dass man im Team arbeitet und so ans Ziel gelangt. Brink unterteilt sich in einen Single- sowie einen Multiplayerteil. Es treten immer zwei Gruppen gegeneinander an. In der Kampagne werden die Mitstreiter und Gegner von der KI gesteuert. Im Freien Spiel hingegen hat man es mit menschlichen Antagonisten zu tun. Sollten nicht genügend Teilnehmer vorhanden sein, ist dies kein Grund zur Sorge. Die KI füllt die klaffenden Lücken mühelos und setzt Bots mit ins Geschehen. An dieser Stelle könnte man denken: Nur Bots in der Kampagne? Wird das auf Dauer langweilig oder sogar nervig? Auch hier hat Splash Damage vorgesorgt und dem Spieler die Möglichkeit gegeben andere Mitspieler einzuladen, sei es in einer Kampagne oder im Online-Match.

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Genug Theorie, ab ins wilde Getümmel! Ein Gegner mit einer Handgranate erledigen, den nächsten mit einem Kopfschuss - wieder in Deckung gehen um nachzuladen… Das kommt einem bekannt vor. Auch wenn man mit dieser Vorgehensweise ans Ziel kommt und richtig hart gekämpft hat, wird sich spätestens nach Abschluss des Levels Ernüchterung breit machen. Man wird ziemlich weit unten in der Punkteliste stehen und am wenigsten Erfahrungspunkte gesammelt haben. Es geht aber auch anders und zwar im Team. Jede Aktion, die dem gemeinsamen Ziel dient, wird mit Punkten belohnt. Ist man beispielsweise Soldat und gibt den Kameraden im Kampf Munition, so wird man mit Punkten belohnt. Diese Punkte werden sofort sichtbar auf das Konto gutgeschrieben, was zu Beginn unheimlich motivierend ist. Man merkt recht schnell, dass Brink etwas für Teamplayer ist.