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Test: Portal 2 - Das Portal zu einem der besten Spiele des Jahres? - Hart aber fair

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Seite 5: Hart aber fair

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Wie schon angemerkt, beinhalten manche Levels echt knifflige Rätsel die einen zur Verzweiflung bringen. Am liebsten möchte man aufhören und das Spiel in die Ecke legen, aber das gleich nach dem Kauf? Nicht doch. Valve hat schon dafür gesorgt, dass das Laune-Barometer nicht ins Bodenlose sinkt und man total aggressiv wird. GlaDOS und Wheatly, überhaupt alle Charaktere in Portal 2 besitzen ihren eignen Humor der einen immer wieder zum Lachen bringt. Wheatly, die Quasselstrippe, ist beispielsweise etwas schüchtern und teilweise ohne Durchblick. Als er einem bei der Flucht verhilft, weist er den Weg: „Hier geht es weiter, hier… ach nee, doch nicht…“. Oder aber die Geschütztürme: „Hallo ist da jemand...“ , „Spielmodus aktiviert“. Selbst die Anzeigetafeln im Fahrstuhlschacht zeigen in ein paar Levels einen Bluescreen! Die Charaktere haben eben trotz ihres Roboter-Daseins etwas menschliches an sich, dass dem Spieler hilft sich besser in die Welt von Portal hinein zu versetzen und über die frustrierenden Momente hinweg zu schauen. Selbst die sogenannten Boss-Kämpfe sind nicht allzu schwer und sehr unterhaltsam. Auch der Wechsel zwischen den einzelnen Testkammern zu Außenarealen sorgt für Abwechslung. Selbst der Besuch hinter den Kulissen und die Entdeckung des Aperture-Science-Chefs, Cave Johnson, sowie die Produktionsstätte der Geschütze gehören zu einem der vielen Highlights in der Einzelspielerkampagne. So etwas sieht man nicht oft in Spielen.

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