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Parallels Desktop 10 und Parallels Access ausprobiert

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Seite 5: Fazit

Parallels Desktop 10 ist eine komfortable Methode, um Windows-Programme auf einem Apple-Rechner auszuführen. Dank des Coherence-Modus können Windows-Programme unter Mac OS X bequem im Fenster dargestellt werden und verhalten sich wie eine native Anwendung von Mac OS X, da sie sich nahtlos in das Apple-System einfügen und im Dock abgelegt werden können. Kompatibilitäts- oder Geschwindigkeits-Probleme gab es mit keiner von uns getesteten Software. Auf unserem MacBook Pro von Ende 2013 mit SSD und 8 GB Arbeitsspeicher startete das Windows-System flott und einzelne Programme wurden binnen weniger Sekunden geladen. Im Vergleich zu einer nativen Bootcamp-Installation entfällt der beim Wechsel fällige Neustart, die Leistung ist allerdings nicht ganz so hoch. In unseren Vergleichs-Benchmarks stellten wir Leistungseinbußen von über 50 Prozent fest.

Punkten kann Parallels Desktop 10 vor allem durch seine einfache Handhabung. Nutzer, die sich das erste Mal mit einer virtuellen Maschine auseinandersetzen, werden von Parallels an die Hand genommen und schnell durch die jeweiligen Installations-Routinen geführt. Für die Einrichtung eines Windows-Systems stehen hierfür vier verschiedene Profile für unterschiedliche Anwendungsgebiete zur Verfügung, die im Nachhinein auf Wunsch noch angepasst werden können. Lediglich der Lizenzschlüssel, der im Preis der Virtualisierungs-Software von Parallels natürlich nicht enthalten ist, muss noch eingegeben werden. Dann läuft die Windows-Installation bis zur Einrichtung des Benutzeraccounts selbstständig ab. Wer Ubuntu, ChromeOS oder Android installieren möchte, muss hingegen gar keine weitere Einstellungen vornehmen - Download und Installation laufen völlig automatisch ab.

Für Parallels Desktop 10 wollen die Entwickler auf ihrer Webseite rund 80 Euro haben. Ein Upgrade, welches mindestens Version 8 voraussetzt, kostetet hingegen knapp 50 Euro. Studenten erhalten die Software etwas günstiger. Damit ist Parallels Desktop vor allem im Hinblick auf die jährlichen Updates kein Schnäppchen. Ob die allerdings jedes Jahr gekauft werden müssen, gilt abzuwägen. Der Feature-Umfang von Parallels Desktop 10 ist jedenfalls riesig. In unserem Preisvergleich gibt es die Software hingegen schon ab rund 55 Euro.

Wer nur hin und wieder Windows-Software auf seinem Apple-Rechner ausführen möchte bzw. muss und gerne spielt, für den lohnt sich eine kostenlose Bootcamp-Installation (abgesehen von der Windows-Lizenz) mehr. 

parallels desktop10 test-01
Mac OS X und Windows 8.1 in einem? Parallels Desktop 10 macht es möglich.

 

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 06.12.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 462
Ist es eigentlich immer noch, das nur DX9 bzw. DX10 in Spiele unterstütz wird?
#2
customavatars/avatar137171_1.gif
Registriert seit: 12.07.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 195
Ein Vergleich zu VMWare Fusion in der aktuellen Version wäre jetzt noch interessant. Mit jeder Version steht nämlich die Frage an der Tür, welche Software die bessere Wahl ist. Vor allem auch was den Akkuverbrauch angeht.

Parallels kann wohl dx10. Fusion dx9. Davon ab sind Grafikanwendungen in der VM in den meisten Fällen sowieso nur wenig befriedigend. Da würde ich dann schon in Bootcamp booten.
#3
customavatars/avatar60458_1.gif
Registriert seit: 20.03.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1560
Zitat Kartenlehrling;22741952
Ist es eigentlich immer noch, das nur DX9 bzw. DX10 in Spiele unterstütz wird?


Ähm ... inzwischen ist MS bei DX11.2 angekommen, DX12 ist in Entwicklung. Und ja, bei nicht wenigen Spielen ist ein entsprechendes Ökosystem Pflicht.
#4
Registriert seit: 06.12.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 462
Zitat DeathShark;22742746
Ähm ... .


ahhhm , genau, was schreibst du da ... hoecker sie sind raus!
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