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Ausprobiert: Final Cut Pro X - Profi-Schnittwerkzeug oder Gelegenheitseditor?

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Seite 3: Final Cut Pro X - Zusammenspiel mit Thunderbolt

Mit dem Video-Schnitt gehen meist auch enorme Datenmengen einher. Das bekommt man vor allem dann zu spüren, wenn FullHD- oder gar 4K-Videos bearbeitet werden sollen, was in der Film- und Werbebranche inzwischen alltäglich ist.

Die enormen Datenraten von Thunderbolt (Hardwareluxx-Artikel zum Promise Pegasus R6 mit Thunderbolt) bieten vor allem beim direkten Zugriff auf die Daten einen entscheidenden Vorteil. Große Produktionen kommen sehr schnell auf 200 bis 300 GB an Daten, nur für ein 20-minütiges Video. Intern lassen sich diese nicht mehr ablegen und externe Datenspeicher bieten zwar eine ausreichende Kapazität, doch man will auf diese gewaltigen Datenmenge auch mit ausreichender Geschwindigkeit auch wieder zugreifen können.

Wir haben uns daher ein paar Videos in 4K-Auflösung beschafft. Mit einer Auflösung von 4096 x 3072 Pixeln bieten sie gemeinsam mit einer Datenrate von 20 bis 50 MB pro Sekunde die ideale Aufgaben für schnellen Festplattenspeicher.

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Selbst wenn mehrere Streams mit 4K-Videos in Final Cut Pro X geöffnet und dargestellt werden (in diesem Beispiel sind es drei auf einem MacBook Pro), können sie noch flüssig abgespielt werden. Versucht man dies von der internen oder per USB/FireWire angeschlossenen externen Festplatte, geraten die Streams sehr schnell ins Stocken. Gleiches gilt für ältere Mac-Hardware wie ein iMac oder MacBook (Pro/Air) mit Intel Core-2-Duo-Prozessor.

Je nach Anwendungsgebiet benötigt Final Cut Pro X also nicht nur die richtige Hardware in Form eines Macs, sondern auch den entsprechenden Speicher.