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Test: Gigabyte P55A-UD7 mit USB 3.0 und SATA 6G

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Seite 1: Test: Gigabyte P55A-UD7 mit USB 3.0 und SATA 6G

p55aud7Gigabytes UD6-Serie war bei unseren Lesern sehr beliebt, egal ob als X58-Platine oder als P55-Version. Mit dem P55A-UD7 bringt Gigabyte nun ein weiteres Mainboard auf den Markt, das bei der Ausstattung ganz weit oben mitspielt. Die neue High-End-Platine bietet neue Features wie USB 3.0 und SATA 6G, aber auch Unterstützung für mehrere Grafikkarten - und reichhaltiges Übertakungspotential. Grund genug also, der neuen Traumplatine auf den Zahn zu fühlen.

Die Mainboards mit Intels P55-Chipsatz sollten eigentlich eine günstige Variante zu den teureren X58-Platinen darstellen, um zusammen mit einem Lynnfield-Prozessor (LGA-1156-Sockel) und einem Dual-Channel-Kit die Plattformkosten bei der Anschaffung im Vergleich zu Intels Enthusiasten-Plattform zu senken. Das hindert diverse Hersteller aber nicht daran, trotzdem Mainboards anzubieten, die im Preisbereich von über 200 Euro liegen. Neben Kalibern wie dem ASUS Maximus III Extreme (Test in Heft 03/2010) oder dem MSI Big Bang Fuzion, die beide im Bereich bis 300 Euro liegen, ist das Gigabyte P55A-UD7 mit 250 Euro auch nicht gerade billig. Doch es besitzt weitaus mehr Onboard-Komponenten als ein normales P55-Board, das knapp 100 bis 150 Euro kostet - aus diesem Grund ist der Preis gerechtfertigt, aber mit einer günstigen Plattform hat dies natürlich nichts mehr zu tun.

Enthusiasten erkennen schon auf den ersten Blick, dass diese Platine nichts für einen 08/15-Rechner ist:

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Wie auf allen High-End-Platinen von Gigabyte, die die Speerspitze der Firma darstellen, ist auch auf dem P55A-UD7 eine Wasserkühlung integriert. Diese soll die Wärme von den Spannungswandlern und diversen Chips abführen - aber natürlich lässt sich das Mainboard auch ohne Wasserkühlung einsetzen. Wer möchte, kann ein zusätzliches Kühlblech aufschrauben - auch diese Variante ist denkbar. Dass hier natürlich übertaktet werden muss, um die Komponenten erst einmal auf Hitze zu bringen, ist klar.

Aber es wäre schade, wenn nur die Kühlung imposant wäre - auch die Ausstattung ist es. Im Überblick zeigen wir alle Features des P55A-UD7:

Das Mainboard in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
Gigabyte
P55A-UD7
Straßenpreis ca. 250 Euro
Homepage www.gigabyte.de
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz P55-Chipsatz + nForce 200
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 16 GB
SLI / CrossFire CrossFire, SLI (x16-/x16-Lanes)
3-Way-CrossFire, 3-Way-SLI (x16-/x8-/x8-Lanes)
Onboard-Features
PCI-Express 3x PCIe x16 (x16/x8, x16/x8, x8, x8)
1x PCIe x1
PCI 2x PCI
Serial-ATA-, SAS- und
ATA-Controller
6x SATA mit RAID 0, 1, 5, 10 über P55 PCH,
2x SATA 6G über Marvell 9128
2x SATA, 1x ATA/133 über Gigabyte SATA2,
2x eSATA über JMicron JMB362
USB 6x USB2.0 (keine Slotblende)
2x USB3.0 über NEC-Controller (keine Slotblende)
WLAN / Bluetooth -
Firewire Texas Instruments 400 MBit/s
2 Ports (1x DVI, 1x miniDVI)
LAN 2x Realtek RTL8111D (PCIe)
Dual-Gigabit-Ethernet
Audio Realtek ALC889
analoge, digitale und optische Ports

Dem Board fehlt eigentlich nur noch der Anschluss für die Kaffeemaschine: SATA-Ports ohne Ende, Firewire, USB 2.0 und 3.0, zwei Gigabit-Ethernet-NICs und ein Dolby-Home-Theater-Codec sind auf dem Board zu finden, hinzu kommen auch die neuen SATA-6G-Ports - und ein nForce-200-Chip, um die hohe Anzahl an PCI-Express-Ports zu bewältigen.

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Im Lieferumfang befinden sich die folgenden Dinge:

  • vier SATA-Kabel
  • ein ATA/133-Kabel
  • eine SLI-Brücke
  • eine 3-Way-SLI-Brücke
  • eine I/O-Blende
  • eine eSATA-Slotblende mit zwei Ports
  • die Dokumentation, Treiber-CD und ein Sticker

Auf den nächsten Seiten testen wir diese High-End-Platine im Detail.