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Drobo 5C im Test - Self-Managed und mit Typ-C

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Seite 2: Hardware

Das Drobo 5C sitzt in einem schlichten schwarzen Plastikgehäuse. Die Abmessungen betragen 150,3 x 185,4 x 262,3 mm. Das Gewicht ohne Festplatten beträgt bereits 3,9 kg, und somit wird auch klar, dass unter der Plastik-Abdeckung ein stabiles Metallgerippe sitzen muss. Mit Festplatten erreicht das Drobo 5C dann schnell ein Gewicht von 5 kg. Auf vier Gummifüßen gelagert, soll das hohe Gewicht auch dafür sorgen, dass sich die Lautstärke durch die Vibrationen der Festplatten in Grenzen halten.

Die Stromverversorgung erfolgt über ein externes Netzteil. Dieses bietet eine maximale Leistung von 120 W. Das mitgelieferte Stromkabel samt Netzteil hat eine Länge von 2,8 m. Wird das Drobo 5C direkt auf dem Schreibtisch neben dem Rechner platziert, dürfte diese Kabellänge bis zur nächsten Steckdose ausreichen. Das ebenfalls mitgelieferte USB Typ-A auf Typ-C Kabel kommt auf eine Länge von 1 m und ist damit wohl eher der beschränkende Faktor.

Bei der Kühlung kommt ein 120-mm-Lüfter zum Einsatz, der abhängig von der Temperatur im Inneren schneller oder eben langsamer dreht. Ohne Zugriffe auf die Festplatten läuft der Lüfter mit den geringsten Drehzahlen und ist gegenüber den Festplatten kaum zu hören. Schalten sich die Festplatten im Idle-Betrieb ab, tut dies auch der Lüfter.

Die Rückseite des Drobo 5C besteht eigentlich nur aus Lüftergitter, hinter dem der 120-mm-Lüfter sitzt. Darunter sind einige Anschlüsse zu erkennen. Links ist beispielsweise der Kensington-Lock zu sehen. Rechts davon befindet sich der große Ein/Ausschalter. Es handelt sich dabei um eine Schalterwippe, auf der eine grüne LED sitzt, die anzeigt, wenn das Drobo 5C eingeschaltet ist.

Die vordere Abdeckung wird magnetisch gehalten und kann einfach abgenommen werden. Darunter wird dann der Blick auf die Festplattenschächte sichtbar. Drobo verwendet keinerlei Einbaurahmen, sondern die Festplatten werden einfach in den entsprechenden Schacht geschoben. Über eine Arretierung wird sichergestellt, dass die Festplatten den richtigen Kontakt zum SATA-Port und Stromanschluss haben. Über verschiedenfarbene LEDs gibt der Drobo 5C Auskunft über den Systemzustand des Gesamtsystems und der einzelnen Festplatten.

Unter den Laufwerksschächten befinden sich zehn blaue LEDs, die anzeigen, wie viel der Gesamtkapazität bereits belegt ist. Jede LED steht dabei für 10 % der Kapazität. Die linke LED gibt Auskunft über den Zustand des Drobo 5C – ob dieses ohne Probleme arbeitet oder gerade ein Firmware-Update durchgeführt wird. Rechts unten zeigt eine LED aktuelle Zugriffe auf das System an.

Rechts neben den Laufwerken befindet sich jeweils eine LED, die Auskunft über den Zustand der jeweiligen Festplatte geben soll. Leuchtet diese grün, ist alles in Ordnung. Eine gelbe LED deutet an, dass bald ein Austausch der Festplatte stattfinden sollte, da es mit der jeweiligen Festplatte ein Problem gibt. Leuchtet die LED im Wechsel grün und gelb, sollte diese derzeit nicht getauscht werden, da gerade eine Reorganisation der Daten darauf stattfindet. Eine rote LED ist bekannterweise kein gutes Zeichen. Die dazugehörige Festplatte sollte sofort getauscht werden.

Eine Besonderheit des Drobo 5C ist, wie der Name schon sagt, die Unterstützung von USB Typ-C. Typ-C beschreibt natürlich nur den Steckertyp. Das Drobo 5C arbeitet mit USB 3.0 und damit mit einer theoretischen Übertragungsrate von 5 Gbit/s erreicht. In der Praxis spielt dies für den Einsatz mit Festplatten aber keine große Rolle, da diese die Datenübertragungsrate einschränken und nicht der Anschluss selbst.

Zwar liefert Drobo ein USB Kabel von Typ-A auf Typ-C mit, wir haben das Drobo 5C aber zusammen mit dem aktuellen MacBook verwendet, welches gleich den Typ-C-Anschluss bietet. Damit konnten wir 1:1 von Typ-C auf Typ-C übertragen, was hinsichtlich der Leistung allerdings keinerlei Unterschied macht. Dennoch zeigt dies, wohin der Weg geht, denn der Typ-C-Anschluss wird uns für USB und auch Thunderbolt 3 in Zukunft begleiten.

 

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Kommentare (1)

#1
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Hört sich doch interessant an - mich würde interessieren wie das ganze in der Praxis funktioniert.
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