> > > > NVMe-SSD Plextor M8Pe im M.2-Format mit 512 GB im Test

NVMe-SSD Plextor M8Pe im M.2-Format mit 512 GB im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 9: Benchmark: PCMark 8 - Belastungstest

Der PCMark 8 „Expanded Storage"-Test besteht aus zwei Teilen, dem „Consistency test" und dem „Adaptivity test". Letzterer prüft, wie gut sich ein Storage-System an eine bestimmte Last anpassen kann. Für uns interessanter ist der erste Test, der den Performanceverlust eines Speichersystems messen soll. Bisher haben wir für diesen Zweck eine Kombination von HDTach und Iometer eingesetzt: Zuerst wurde die sequenzielle Performance im Neuzustand gemessen, dann das Laufwerk mit Iometer extrem stark beansprucht und anschließend wieder die Performance gemessen. Die Performance vieler Laufwerke ist dabei nicht selten um 50% und mehr eingebrochen. Dieses Vorgehen erlaubt eine Aussage über den Worst Case.

Das Vorgehen von PCMark 8 ist deutlich näher am Alltag: In der ersten Phase wird das Laufwerk zweimal komplett gefüllt, wobei der zweite Durchlauf sicherstellen soll, dass auch der dem Nutzer nicht zugängliche Speicher gefüllt wird. In der zweiten Phase (Degrade) wird das Laufwerk insgesamt achtmal hintereinander mit zufälligen Schreibzugriffen belastet, wobei der erste Durchgang 10 Minuten dauert und jeder weitere Durchlauf fünf Minuten länger. Nach jedem Durchgang wird die Performance gemessen. In der dritten Phase (Steady state) finden fünf weitere Durchläufe mit jeweils 45 Minuten Schreibdauer statt, auch hier wird die Performance gemessen. In der letzten Phase (Recovery) wird nach einer Leerlaufzeit von fünf Minuten die Performance gemessen. Diese Messung wird inklusive der Leerlaufzeit fünfmal wiederholt und soll dem Laufwerk die Möglichkeit geben, sich zu regenerieren.

Die beiden folgenden Diagramme zeigen, wie lange unterschiedliche Laufwerke in den verschiedenen Phasen durchschnittlich brauchen, um einen Lese- oder Schreibzugriff zu beantworten. Hierbei beschränken wir uns auf den größten Teil des Trace-Benchmarks, nämlich das Profil „Photoshop Heavy", bei welchem 468 MB gelesen und 5640 MB geschrieben werden. Sowohl dieser als auch die vorherigen Tests mit HDTach und Iometer haben ihre Daseinsberechtigung, für den Alltag relevanter sollten allerdings diese Ergebnisse sein.

de consistency read access 500

de consistency write access 500

Das nächste Diagramm zeigt wieder die Transferrate, wie wir sie von den beiden vorherigen Seiten kennen. Es werden alle Profile in die Berechnung miteinbezogen.

de consistency bandwidth 500

Im direkten Vergleich zum Vorgänger liefert die Plextor M8Pe hier ein wesentlich besseres Ergebnis. Verglichen mit anderen aktuellen PCI-Express-Laufwerken sind die Latenzen beim Schreiben jedoch etwas erhöht, die Gesamtleistung fällt unter extremer Belastung ebenfalls recht stark ab, sodass die Laufwerke von Toshiba und Intel wieder schneller sind - im Neuzustand war dies umgekehrt.

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (12)

#3
Registriert seit: 22.08.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 229
Zitat Marteng;25013614
Bei den HDDs gebe ich dir Recht (die Qualität der Samsung-HDDs war eher schlecht), bei den SSDs liegt die Entscheidung bei jedem selbst sich ein OEM-Produkt ohne Garantie zu kaufen.
Im Flash-Zeitalter halte ich von Samsung relativ viel, da Flash, Controller und Firmware aus einer Hand kommen. Da hat sich Intel die letzten Jahre grobere Bugs ("8MB") geleistet.

100% True. Als Konsumer im SSD-Zeitalter kann man grade zu froh über Innovator-Samsung sein.
#4
customavatars/avatar203945_1.gif
Registriert seit: 08.03.2014
Merzig
Oberbootsmann
Beiträge: 870
Also ich nutze momentan Sandisk und OCZ.... Samsung kommt mir nicht mir in die Tüte. Crucial auch nicht mehr. Mit beiden nur Stress gehabt. Bei Sandisk ist mir bisher noch nei eine gestorben. Auch meine zwei ersten 128er laufen noch Wunderbar :)
#5
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 845
also außer der 840evo und 840, war und ist samsung das maß aller dinge in sachen ssd.
ganz zu anfang mal intel, das it mitlerweile aber auch schon lange her.
#6
customavatars/avatar3481_1.gif
Registriert seit: 28.11.2002
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 380
Zitat crackett;25013502
Die würde ich den Samsungs immer vorziehen. Mir sind in 20 Jahren 4 Platten verstorben - alle Samsung - die letzte war eine teure SM951, die gerade mal 4 Wochen gelebt hat. Samsung - nein Danke!


Kann ich nicht nachvollziehen. Meine 512 GB SM951 (NVMe-Version) läuft seit nem halben Jahr (gekauft am 26.04.) völlig problemlos auf meinem Gigabyte GA-Z170-HD3P. Eine SSD kann man aber auch nicht mit Magnetplatten vergleichen, auch wenn Dir per Zufall eine SM951 verreckt ist.
#7
customavatars/avatar182753_1.gif
Registriert seit: 28.11.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 217
Das ist halt immer eine sehr subjektive Sache.
Ich hatte ca. 5 Jahre ne 1TB Samsung HDD im Einsatz (zu Beginn als einzige Platte, später mit ner SSD für das OS) und ich hatte nie Probleme.
Gute Performance, leise - alles gut.
SSDs hatte ich eine 830er 128GB und aktuell im Geschäftsnotebook eine 850er 512GB - beide ebenfalls 0 Probleme und schön schnell.

Hatte auch schon OCZ, Crucial und Sandisk SSDs im Einsatz (aktuell eine 256GB Crucial MX100 als System und ne 960GB Sandisk Ultra II als Datenspeicher) und auch mit denen hatte ich keine Probleme.

Negative Erfahrungen habe ich dafür mit Kingston (V300...) und WD (4TB Green).
#8
Registriert seit: 11.06.2013

Obergefreiter
Beiträge: 121
in Sachen HDD hatte ich mit allen großen Marken schon schlechte Erfahrungen, aber in SSDs bisher noch nicht und ich war von Anfang an dabei mit einer 40GB Intel SSD. Später OCZ 120GB und jetzt Samsung 512GB 850 Evo. Alle 3 laufen seit langem prima, selbst die erste. Da aber nicht mal mehr GuildWars2 drauf passt, hab ich sie in den Schrank gestellt.

Bei den HDDs scheint WD(red/black) noch am besten zu laufen, kommt aber auch darauf an ob die Verpackung und der Transport gut waren (nie wieder Alternate: einfach nur in der Plastehülle ohne weitere Verpackung in nen Karton rein, kein wunder wenn 50% der Platten schon beim ersten Anstecken laut-stark Rattern)
#9
Registriert seit: 14.09.2006
Raubling
Kapitänleutnant
Beiträge: 1707
ca. 120 HDD´s und nun in den letzten 3 Jahren ca. 90 SSD´s von Samsung und nicht ein Ausfall, ich weiß jetzt nicht, wo ihr die Probleme her habt. Einzig die 1,5TB Serie von Samsung (HD154UI), da hat es einen Kollegen bei einer anderen Firma erwischt, die sind reihenweise kaputt gegangen.
#10
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12078
Zitat
Der M.2-Standard sieht eine doppelseitige Bestückung der Platine vor, sodass es hier auch bei Notebooks keine Probleme geben sollte.
Ist so nur halb richtig denn der Standard sieht sowohl ein- als auch doppelseitig bestückte M.2 SSDs vor und es hängt vom Notebook ab, ob es mit einer doppelseitig bestückten dann Probleme gibt oder nicht. Da Samsung sich selbst bei der 2TB Version der 960 Pro auf eine einseitige Bestückung beschränkt hat, dürfte es durchaus einige Notebooks (wohl vor allem sehr flache Modelle) geben, bei denen nur einseitig bestückte M.2 SSDs passen.
#11
Registriert seit: 13.12.2003

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 433
Eine Frage zu dem Test. Wurde bei dem Test der Windows Treiber für die SSD verwendet oder hat Plextor einen Treiber bereitgestellt? Hatte mal auf einer anderen Seite gelesen, dass Plextor zum erscheinen einen Treiber machen wollte.
#12
customavatars/avatar8689_1.gif
Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Zitat HSW;25019192
Eine Frage zu dem Test. Wurde bei dem Test der Windows Treiber für die SSD verwendet oder hat Plextor einen Treiber bereitgestellt? Hatte mal auf einer anderen Seite gelesen, dass Plextor zum erscheinen einen Treiber machen wollte.

Es wurde der Windows-Treiber mit dieser Einstellung verwendet.

[ATTACH=CONFIG]378657[/ATTACH]
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 750 EVO im Test - die neue Einsteiger-Klasse?

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-750-EVO/TEASER

Samsung gehört zu den Standardempfehlungen, wenn es um SSDs geht, sowohl im Highend-Bereich mit der Samsung SSD 950 PRO als auch im Mainstream-Bereich mit der 850 EVO. Letztere hat vor kurzem ein Upgrade erfahren, dabei wurde der 3D-Speicher durch eine neue Version mit nunmehr 48 statt 32... [mehr]

Crucial MX300 SSD mit 750 GB und 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX300-750GB/TEASER

Crucial meldet sich zurück und packt mit der MX300 aktuelle Speichertechnologie in ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Den Anfang macht dabei ein einziges Modell mit einer ungewöhnlichen Speicherkapazität von 750 GB, das gegen die Samsung SSD 850 EVO und andere Mainstream-Laufwerke bestehen soll. Die... [mehr]

Samsung SSD 850 EVO mit neuem 48 Layer 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-850EVO-48/TEASER

Bereits vor einiger Zeit hat Samsung den nächsten Schritt in der Fertigung von NAND-Speicher angekündigt, nämlich die Produktion von 3D-NAND mit 48 Layern. Dieser soll jetzt in der Samsung SSD 850 EVO zum Einsatz kommen, wobei sich der Produktname nicht ändert, die Bestände werden also nach... [mehr]

OCZ Trion 150 SSD mit 240 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/OCZ-TRION-150/TEASER

Letztes Jahr hat OCZ mit der Trion 100 eine SSD auf TLC-Basis für preisbewusste Käufer auf den Markt gebracht. Nach etwas über einem halben Jahr erfährt die Trion nun ein Update in Form der OCZ Trion 150, bei der weiterhin TLC-Speicher von Toshiba zum Einsatz kommt, der jetzt allerdings in 15... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Toshiba OCZ RD400 SSD mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-RD400/TEASER

Auch Toshiba steigt jetzt mit der OCZ RD400 SSD in die Königsklasse der schnellen Halbleiter-Laufwerke mit NVMe-Interface ein. Mit einem PCI-Express-Interface der dritten Generation und vier Lanes verspricht Toshiba eine Performance von bis zu 2.600 MB/s beim Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben,... [mehr]