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NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

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Seite 10: Fazit

Bei der Alltagsleistung war die Samsung SSD 950 PRO seit ihrem Erscheinen vor einem Jahr stets an der Spitze. Abgelöst wird sie nun durch ihren Nachfolger 960 PRO, wobei die größte Performancesteigerung nicht im alltagsnahen PCMark-Benchmark sondern bei den sequenziellen Trasnferraten auszumachen ist. Für das 512-GB-Modell messen wir eine rund 40% höhere Datenübertragungsrate, beim Lesen kann die 960 PRO im Vergleich zum Vorgänger immerhin um 26% zulegen.

Bei den beiden größten Kritikpunkten der 950 PRO hat sich ebenfalls einiges getan: Statt mit maximal 512 GB gibt es die 960 PRO nun mit bis zu 2 TB Speicherkapazität, womit sie auch für sehr speicherhungrige Anwendungen eingesetzt werden kann. Eine temperaturbedingte Drosselung der Performance gibt es zwar immer noch, doch können aufgrund der stark verbesserten Performance beim Schreiben viel mehr Daten geschrieben werden, bevor die Performance zum Schutz des Laufwerks gedrosselt wird. Wer auf dauerhaft ungedrosselte Performance angewiesen ist, muss weiterhin auf einen Kühlkörper zurückgreifen, doch ist eine so hohe, andauernde Schreiblast bei Desktop-Anwendungen relativ unrealistisch.

Mit fünf Jahren Garantie und 1.200 TB TBW (beim 2-TB-Modell) gibt es auch keine Zweifel an der Haltbarkeit des Laufwerks. Es bleibt, wie immer, der Preisvergleich.

Preisübersicht (Stand: 17.10.2016)
ProduktEuro pro GB ▲Preisvergleich
Toshiba OCZ RD400 512GB (M.2) 0,547 ab 279,90 Euro
Samsung 960 Pro 1TB (M.2) 0,589 ab 589,00 Euro
Samsung 960 Pro 2TB (M.2) 0,600 ab 1199,00 Euro
Samsung 960 Pro 512GB (M.2) 0,604 ab 309,00 Euro
Samsung 950 Pro 512GB 0,608 ab 311,44 Euro
Toshiba OCZ RD400 1TB (M.2) 0,612 ab 611,62 Euro
Intel 750 Series 1.2TB (PCIe x4) 0,632 ab 759,00 Euro
Toshiba OCZ RD400 256GB (M.2) 0,639 ab 163,50 Euro
Intel 750 Series 800GB (PCIe x4) 0,701 ab 561,13 Euro
Samsung 950 Pro 256GB 0,707 ab 181,10 Euro
Zotac Sonix P3400 480GB 0,717 ab 343,95 Euro
Toshiba OCZ RD400 128GB (M.2) 0,937 ab 119,90 Euro

Preislich steigt die Samsung SSD 960 PRO gleich relativ niedrig ein und setzt die Konkurrenz damit unter Druck. Toshibas OCZ RD400 bietet bei einem vergleichbaren Preis deutlich weniger Performance. Auch die Tatsache, dass Toshiba eine PCI-Express-Adapterplatine mitliefert, kann das nicht ausgleichen. Lediglich die Intel SSD 750 hat aufgrund ihrer Powerloss-Protection, die allen anderen Consumer-Laufwerken fehlt, ein Alleinstellungsmerkmal, das als ausschlaggebendes Kaufargument dienen kann.

EH Award small

Positive Aspekte der Samsung SSD 960 PRO:

  • Höchste Alltagsleistung aller SSDs im Test
  • Höchste sequenzielle Transferraten aller getesteten Laufwerke
  • Mit bis zu 2 TB Speicherkapazität verfügbar

Negative Aspekte der Samsung SSD 960 PRO:

  • (Temperaturbedingte Drosselung)

 

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Kommentare (55)

#46
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Registriert seit: 08.12.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1788
Ich denke, dass kann man korrekt so sagen.
Eventuell noch ein Vorteil der 960 ist, dass keinerlei SATA Kabel mehr am Mainboard hängen, falls jemand das nervig oder unschön findet.
#47
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2103
Zitat terraPole;25026747
Hat sich mal einer die Mühe gemacht zu ermitteln wie hoch der Mehrwert im Alltag ist (Bootzeit, Programmstart, Browsing, Gaming,..)? ..also im Vergleich zur normalen SataSSD?
Ich gehe mal davon aus dass wenn ich nicht Grad jeden Tag riesige Daten hin und
her schiebe, ich keinen merklichen Unterschied zwischen der 850 Evo und der 960er erlebe?
wenn ich falsch liege bitte ich um Aufklärung. :)


Bootzeit meist höher bei NVMe-m.2, Rest ungefähr gleich. Gravierende Vorteile gibts halt nur beim Verschieben von großen Dateien, wie du schon sagtest. Aber dann muss die Festplatte von der, oder zu der verschoben wird auch schnell und schnell angebunden sein. ;)
#48
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12014
Es gibt auch andere Anwendungen die deutlich von so einer schnellen SSD profitieren, wie Datenbanken oder das Kompilieren großer Projekte, aber erfahrungsgemäß haben Leute die nach dem Nutzen schneller PCIe SSDs fragen müssen, i.d.R. keine solchen Anwendungen. Hardwarecanucks testet aber z.B. auch Firefox mit dem Laden von 100 Offline Pages und das natürlich auf einem i7 6 Kerner, denn zu einer schnelle SSD sollte das System eine schnelle CPU haben, dort sind die Unterschiede schon deutlich. Mit der Intel 750 braucht das System dafür 18,9s und mit der schnellsten SATA SSD 102,4s, also mehr als fünfmal so lange.
#49
Registriert seit: 27.09.2015

Gefreiter
Beiträge: 32
@Holt
wo wir wieder bei den Randgruppenanwendungen wären...ich denke die wenigsten hier werden täglich mehrmals 100 offline Tabs in Browsern Laden müssen oder mehrere 100 GB bewegen
Klar gibt es auch Leute die sowas regelmäßig machen aber das wird wohl 0,XX% der User hier sein. Ist ja auch erstmal nicht schlimm aber möcht nicht wissen wieviele das hier lesen und sich so eine “Platte“ bestellen und dann hier fragen warum Windows, Chrome und Battlefield gefühlt genauso schnell starten wie mit der fast 5 Jahre alten Samsung 830er.
Das wird in den meisten Tests irgendwie nur am Rande erwähnt.
#50
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12014
Wie weit sowas aus einem Review hervorgeht, hängt ja immer auch davon ab was für Tests dort gemacht werden und natürlich, was für ein Testsystem verwendet wird.
#51
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
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Beiträge: 10072
Zitat Holt;25030564
Leute die nach dem Nutzen schneller PCIe SSDs fragen müssen, i.d.R. keine solchen Anwendungen.

Nun, das gilt doch für nahezu jede Anschaffung.
#52
Registriert seit: 27.09.2015

Gefreiter
Beiträge: 32
Sollte man meinen..und dann kommen in den Foren wieder Fragen wie:
“Mein SSD Raid 0 startet genauso schnell bzw langsam wie mit nur einer SSD und allgemein ist es auch nicht viel schneller...was mache ich falsch?“
#53
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
RAID 0 ist ja nochmal ein "besonderes" Thema, das wurde ja schon zu Zeiten, als noch niemand von SSDs geredet hat, im Abstand von einigen Monaten immer wieder neu diskutiert. Für die gefühlte Geschwindigkeit kommt es entscheidend auf Zugriffszeiten an, diese hat ein RAID 0 nie verbessert, kann es ja auch gar nicht. Für viele Anwendungen kommt es ja dann auch noch auf die restlichen Komponenten des Systems an, was der Grund ist, warum es hier keine trügerischen "Praxistests" gibt.
#54
Registriert seit: 27.09.2015

Gefreiter
Beiträge: 32
Und trotzdem hält sich hartnäckig der Mythos dass sequentielles schreiben/lesen das wichtigste ist weil viele das so aus den Tests rauslesen.
Bei der Benchgrafik sehen die dann nur den Balken der 6x so lang wie der der SataSSD ist und im “Real Life“ startet dann Photoshop mit der neuen m.2 anstatt in 5 Sekunden nur in 4,5 Sekunden.

Zum Thema trügerische Praxistests:
Ein 6700k, 16GB RAM und eine gtx1070 ... getestet wird SataSSD vs. M.2 in z.b. Kaltboot, Browser, Gaming und ein paar Progs.
Ein solcher Vergleich ist für die meisten hier wohl wertvoller als einunddrölfzig verschiedene Benches.

Aber ich möchte auch betonen dass ich froh und dankbar über jede kostenlose Information bin die ich im Internet beziehen kann.
#55
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12014
Die Bootzeit wird vor allem von der Zeit für die Initialisierung der HW bestimmt und da kostet jeder Controller und jede Platte eben Zeit, jedes USB Gerät ebenso. Schau Dir die Post Time der ASRock Z97 Extreme 6 bei Anandtechs Review an, normal ist die 19,6s und wenn man alle nicht unbedingt nötigen Controller abschaltet nur noch 6,9s! Die in einem SSD Review zu ermitteln ist daher sehr trügerisch, weil eben die SSD nur sehr wenig Einfluss darauf hat und die Teile die viel mehr Einfluss haben, von User zu User verschiedenen sind.
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