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NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

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Seite 1: NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

teaser

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere bei den sequenziellen Transferraten ein gutes Stück schneller geworden. Dank Samsungs 3D-V-NAND, der inzwischen mit 48 Layern gefertigt wird, werden außerdem Kapazitäten von bis zu zwei Terabyte möglich.

Ein Kritikpunkt an der Samsung SSD 950 PRO waren die verfügbaren Kapazitäten, denn man konnte lediglich zwischen 256 und 512 GB wählen. Eine Variante mit 1 TB wurde auf dem Papier zwar gesichtet, aber nie auf den Markt gebracht. Wem 512 GB Speicherkapazität nicht gereicht haben, musste bisher also auf eine schnelle M.2-SSD verzichten oder zu einem anderen Hersteller greifen.

Mit der Samsung SSD 960 PRO ändert sich das, denn die bisher größte Kapazität ist nun die kleinste, das Modell mit 256 GB fällt weg. Stattdessen gibt es Samsungs Neuvorstellung jetzt auch mit einem und zwei Terabyte Speicherkapazität. Zusammen mit Samsungs Polaris Controller soll die 960 PRO aber nicht nur mehr Speicherkapazität, sondern auch mehr Performance als der Vorgänger bieten. Weitere Verbesserungen verspricht Samsung unter anderem auch beim Temperaturverhalten.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
Samsung SSD 960 PRO
Preisvergleich
(Stand: 17.10.2016)
512 GB: ab 309 Euro
1 TB: ab 589 Euro
2 TB: ab 1199 Euro
Homepage www.samsung.com
Technische Daten  
Formfaktor M.2 (PCIe 3.0 x4)
Protokoll NVMe 1.1
Abmessungen 80,15 x 22,15 x 2,38 mm
Verfügbare Kapazitäten 512 GB, 1 TB, 2 TB
Cache

bis zu 2 GB (LPDDR3)

Controller Samsung Polaris
Chipart 3D V-NAND
Lesen (lt. Hersteller) bis zu 3.500 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) bis zu 2.100 MB/s
TBW 400, 800 und 1.200 TB
   
Herstellergarantie Fünf Jahre
 

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Kommentare (55)

#46
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Registriert seit: 08.12.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1789
Ich denke, dass kann man korrekt so sagen.
Eventuell noch ein Vorteil der 960 ist, dass keinerlei SATA Kabel mehr am Mainboard hängen, falls jemand das nervig oder unschön findet.
#47
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2104
Zitat terraPole;25026747
Hat sich mal einer die Mühe gemacht zu ermitteln wie hoch der Mehrwert im Alltag ist (Bootzeit, Programmstart, Browsing, Gaming,..)? ..also im Vergleich zur normalen SataSSD?
Ich gehe mal davon aus dass wenn ich nicht Grad jeden Tag riesige Daten hin und
her schiebe, ich keinen merklichen Unterschied zwischen der 850 Evo und der 960er erlebe?
wenn ich falsch liege bitte ich um Aufklärung. :)


Bootzeit meist höher bei NVMe-m.2, Rest ungefähr gleich. Gravierende Vorteile gibts halt nur beim Verschieben von großen Dateien, wie du schon sagtest. Aber dann muss die Festplatte von der, oder zu der verschoben wird auch schnell und schnell angebunden sein. ;)
#48
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12018
Es gibt auch andere Anwendungen die deutlich von so einer schnellen SSD profitieren, wie Datenbanken oder das Kompilieren großer Projekte, aber erfahrungsgemäß haben Leute die nach dem Nutzen schneller PCIe SSDs fragen müssen, i.d.R. keine solchen Anwendungen. Hardwarecanucks testet aber z.B. auch Firefox mit dem Laden von 100 Offline Pages und das natürlich auf einem i7 6 Kerner, denn zu einer schnelle SSD sollte das System eine schnelle CPU haben, dort sind die Unterschiede schon deutlich. Mit der Intel 750 braucht das System dafür 18,9s und mit der schnellsten SATA SSD 102,4s, also mehr als fünfmal so lange.
#49
Registriert seit: 27.09.2015

Gefreiter
Beiträge: 32
@Holt
wo wir wieder bei den Randgruppenanwendungen wären...ich denke die wenigsten hier werden täglich mehrmals 100 offline Tabs in Browsern Laden müssen oder mehrere 100 GB bewegen
Klar gibt es auch Leute die sowas regelmäßig machen aber das wird wohl 0,XX% der User hier sein. Ist ja auch erstmal nicht schlimm aber möcht nicht wissen wieviele das hier lesen und sich so eine “Platte“ bestellen und dann hier fragen warum Windows, Chrome und Battlefield gefühlt genauso schnell starten wie mit der fast 5 Jahre alten Samsung 830er.
Das wird in den meisten Tests irgendwie nur am Rande erwähnt.
#50
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12018
Wie weit sowas aus einem Review hervorgeht, hängt ja immer auch davon ab was für Tests dort gemacht werden und natürlich, was für ein Testsystem verwendet wird.
#51
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Zitat Holt;25030564
Leute die nach dem Nutzen schneller PCIe SSDs fragen müssen, i.d.R. keine solchen Anwendungen.

Nun, das gilt doch für nahezu jede Anschaffung.
#52
Registriert seit: 27.09.2015

Gefreiter
Beiträge: 32
Sollte man meinen..und dann kommen in den Foren wieder Fragen wie:
“Mein SSD Raid 0 startet genauso schnell bzw langsam wie mit nur einer SSD und allgemein ist es auch nicht viel schneller...was mache ich falsch?“
#53
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
RAID 0 ist ja nochmal ein "besonderes" Thema, das wurde ja schon zu Zeiten, als noch niemand von SSDs geredet hat, im Abstand von einigen Monaten immer wieder neu diskutiert. Für die gefühlte Geschwindigkeit kommt es entscheidend auf Zugriffszeiten an, diese hat ein RAID 0 nie verbessert, kann es ja auch gar nicht. Für viele Anwendungen kommt es ja dann auch noch auf die restlichen Komponenten des Systems an, was der Grund ist, warum es hier keine trügerischen "Praxistests" gibt.
#54
Registriert seit: 27.09.2015

Gefreiter
Beiträge: 32
Und trotzdem hält sich hartnäckig der Mythos dass sequentielles schreiben/lesen das wichtigste ist weil viele das so aus den Tests rauslesen.
Bei der Benchgrafik sehen die dann nur den Balken der 6x so lang wie der der SataSSD ist und im “Real Life“ startet dann Photoshop mit der neuen m.2 anstatt in 5 Sekunden nur in 4,5 Sekunden.

Zum Thema trügerische Praxistests:
Ein 6700k, 16GB RAM und eine gtx1070 ... getestet wird SataSSD vs. M.2 in z.b. Kaltboot, Browser, Gaming und ein paar Progs.
Ein solcher Vergleich ist für die meisten hier wohl wertvoller als einunddrölfzig verschiedene Benches.

Aber ich möchte auch betonen dass ich froh und dankbar über jede kostenlose Information bin die ich im Internet beziehen kann.
#55
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12018
Die Bootzeit wird vor allem von der Zeit für die Initialisierung der HW bestimmt und da kostet jeder Controller und jede Platte eben Zeit, jedes USB Gerät ebenso. Schau Dir die Post Time der ASRock Z97 Extreme 6 bei Anandtechs Review an, normal ist die 19,6s und wenn man alle nicht unbedingt nötigen Controller abschaltet nur noch 6,9s! Die in einem SSD Review zu ermitteln ist daher sehr trügerisch, weil eben die SSD nur sehr wenig Einfluss darauf hat und die Teile die viel mehr Einfluss haben, von User zu User verschiedenen sind.
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