> > > > Samsung Portable SSD T3 mit 2 TB im Test

Samsung Portable SSD T3 mit 2 TB im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 2: Details und Benchmarks

Die Samsung Portable SSD T3 im Detail

Bei der T1 setzte Samsung noch auf ein Gehäuse, das teilweise auf geriffelten, schwarzen Kunststoff, teilweise auf ein Glossy-Finish zurückgreifen konnte. Bereits dieses Design konnte überzeugen, mit der neuen Generation macht man aber doch noch einmal einen großen Schritt nach vorn.

samsung t3 2
Samsung T3

Der Großteil des Gehäuses besteht nun aus Aluminium, das Samsung in einem schicken Titan-Ton einfärbt. Ganz ohne Kunststoff geht es dann aber auch bei der T3 nicht. Allerdings verzichtet Samsung auf ein Glossy-Finish. Beide Maßnahmen führen dazu, dass das Gehäuse einerseits deutlich hochwertiger, andererseits merklich unempfindlicher wird.

Im direkten Vergleich mit der T1 fällt aber auf, dass Samsung seine jüngste Mobile-SSD etwas vergrößert hat. Mit 74 x 58x 10,5 mm ist aber auch die T3 extrem klein, der Vorgänger war aber eben noch einmal in jeder Dimension ein paar Millimeter knapper bemessen – in der täglichen Praxis macht sich das aber nicht wirklich bemerkbar, auch die T3 kann flott in die Hosentasche gesteckt werden, ohne dass sie störend wäre.

samsung t3 5
Samsung T3

Ein großer Unterschied zum Vorgänger-Modell wird bei einem Blick auf das Anschlusspanel sichtbar. Wurde im Vorjahr noch der Micro-USB-3.0-Stecker genutzt, hat man sich 2016 für den zeitgemäßen USB Typ-C-Anschluss entschieden. Leider setzt Samsung aber auf eine Gen 1-Lösung, sodass maximal USB 3.0 unterstützt wird, für USB 3.1 hätte es Gen 2 sein müssen. Vereinfacht gesagt: An dieser Stelle bietet die T3 leistungstechnisch nicht mehr als der Vorgänger, sehr praktisch ist es aber, dass das Kabel nicht mehr falsch angesteckt werden kann. Im täglichen Leben erweist sich das schneller als Vorteil, als man eigentlich meinen könnte.

samsung t3 7
Samsung T3

Ein weiterer Vorteil gegenüber der T1: War deren Kabel noch recht kurz und starr, kommt die T3 mit einem ca 35 cm langen Kabel mit Typ-C- und Typ-A-Stecker. Das ist nicht nur länger, sondern auch deutlich flexibler.

Software

Bereits bei der T1 setzte Samsung auf eine Verschlüsselungslösung. Entsprechend ist es nicht überraschend, dass auch die T3 wieder über ein solches Feature verfügt. Um von der AES-256-Bit-Verschlüsselung Gebrauch machen zu können, muss zunächst eine Software installiert werden, die für Windows und Mac OS direkt auf der SSD hinterlegt wurde. Als dritte Option gibt es auch eine passende Android App. Wird die T3 an ein Smartphone mit Typ-C-angeschlossen, kann auch so auf die T3 zugegriffen werden.

samsung t3 software
Samsung T3

Samsungs Software erweist sich als einfach und intuitiv. Über sie kann nicht nur das Passwort für die Verschlüsselung festgelegt werden, das Sicherheitsfeature kann natürlich aktiviert und deaktiviert werden. Ebenso kann der Laufwerksname geändert werden.

Wie immer lässt sich die von Samsung implementierte Hardware-Verschlüsselung nur schwer abschätzen, wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte am besten zu einer anerkannten Software-Lösung greifen.

Leistung

Dass leistungstechnisch gegenüber der T1 keine riesigen Fortschritte zu erwarten sind, legt ein Blick auf das Datenblatt nahe, denn Samsung kommuniziert einen maximalen Wert von 450 MB/s. Eine Überraschung ist das nicht, denn schließlich nutzt Samsung trotz des Typ-C-Steckers noch den USB-3.0-Standard – und schneller geht es da eben nicht. Die T3 kommt mit einer 2 TB großen Partition im exFAT-Format zum Kunden, auf der sich die bereits erwähnte Software befindet.

samsung t3 aja
Samsung T3

In unseren Tests hatte die T3 dann auch keine Probleme eine extrem hohe Leistung abzurufen. Im Aja-Test unter MacOS erreichten wir beispielsweise schreibend 380 MB/s und lesen 425 MB/s.

samsung t3 quickbench standard
Samsung T3
samsung t3 quickbench large
Samsung T3
samsung t3 quickbench extended
Samsung T3

Weitere Tests zeigen, dass die maximale Geschwindigkeit ab rund 1.024 kB großen Dateien erreicht wird und dann konstant gehalten werden kann. Aber auch wer häufig mit kleinen Datenblöcken arbeitet, muss sich keine Gedanken machen, denn bereits bei 64 kB großen Blöcken werden mehr als 200 MB/s erreicht – zu Einschränkungen sollte es mit Blick auf die Blockgröße bereits hier keineswegs kommen. Die Nutzung der Verschlüsselung hatte übrigens keinen größeren Einfluss auf die Performance.

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (14)

#5
Registriert seit: 07.09.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4386
Vielleicht beurteilt Samsung die Rebustheit der Typ C Buchse nicht ganz so optimistisch wie die Promoter Group mit ihren 10.000 Zyklen.
#6
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 845
als die externe ssd rauskam fand ich sie ganz nett, jetzt wo pci e ssds immer weitere verbreitung finden finde ich die ssd fast schon veraltet.
zum verständnis, ich gehöre wohl noch zu der gruppe menschen die eine investition von 800€ schon auf längere zeit machen und bis die 800€ in meinen augen amortiesiert sind ist das teil veraltet.
zugegeben mit ihren 2tb ist es ein alleinstellungsmerkmal, und samsung wird bestimmt bald eine 1tb ssds im raid rausbringen die wenigstens 1000mb/s schafft. aber 2tb mit 1000mb/s wären finde ich für 800€ angemessener.

zumal es 960gb ssds schon für 200, manchmal sogar geringfügig weniger gibt, damit wären die 800€ für 2tb im raid gar nicht mal so unrealistisch

und dann ist da noch usb3... ehrlich für 800€ darf man schon 3.1 gen2 verlangen, selbst meine 830er im 256gb format schafft extern mehr als dieses 2tb monster
#7
customavatars/avatar97719_1.gif
Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Zitat Chasaai;24368817
als die externe ssd rauskam fand ich sie ganz nett, jetzt wo pci e ssds immer weitere verbreitung finden finde ich die ssd fast schon veraltet.


Du kennst die Sache mit den Äpfeln und Birnen?

Eine externe SSD kann man wohl kaum mit einer PCIe SSD vergleichen.
#8
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 845
ne natürlich nicht, ein mal fehlt das pcie,sorry
#9
customavatars/avatar191989_1.gif
Registriert seit: 12.05.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5066
Soweit ich weiß geht NVME nicht über USB.

Der richtige Weg für diesen Preis wäre allerdings USB3.1 (Gen 2 also richtiges 3.1) gewesen!
#10
customavatars/avatar193511_1.gif
Registriert seit: 13.06.2013
Kölle
Banned
Beiträge: 2981
Zitat Holt;24368387
Keine Ahnung wieso die T3 nur 3 Jahre hat, denn die 850 Evo die als mSATA Formfaktor ja im Gehäuse steckt, hat normalerweise 5 Jahre Garantie.



Naja mobil sein heißt immer auch größeren Gefahren ausgesetzt zu sein ;)
#11
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12072
NVMe geht nur über PICe und PCIe geht nicht über USB, aber z.B. über TB, nur wäre das wohl noch teurer.

Josedan03, vielleicht hat Samsung weniger Vertrauen in die Haltbarkeit der C-Buchsen und gibt daher weniger Garantie, die müssten ja sonst z.B. wegen einer defekten Buchse auch gleich das ganze Gerät tauschen.
#12
customavatars/avatar64442_1.gif
Registriert seit: 22.05.2007
Asgard und Berlin
Der Dahar-Meister!
Beiträge: 1965
Welche SSD steckt in Gehäuse? Eine SSD 850 EVO oder eine SSD 850 Pro oder was sonst für eine Samsung SSD?
#13
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12072
850 Evo im mSATA Formfaktor.
#14
customavatars/avatar64442_1.gif
Registriert seit: 22.05.2007
Asgard und Berlin
Der Dahar-Meister!
Beiträge: 1965
ok danke
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 750 EVO im Test - die neue Einsteiger-Klasse?

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-750-EVO/TEASER

Samsung gehört zu den Standardempfehlungen, wenn es um SSDs geht, sowohl im Highend-Bereich mit der Samsung SSD 950 PRO als auch im Mainstream-Bereich mit der 850 EVO. Letztere hat vor kurzem ein Upgrade erfahren, dabei wurde der 3D-Speicher durch eine neue Version mit nunmehr 48 statt 32... [mehr]

Crucial MX300 SSD mit 750 GB und 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX300-750GB/TEASER

Crucial meldet sich zurück und packt mit der MX300 aktuelle Speichertechnologie in ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Den Anfang macht dabei ein einziges Modell mit einer ungewöhnlichen Speicherkapazität von 750 GB, das gegen die Samsung SSD 850 EVO und andere Mainstream-Laufwerke bestehen soll. Die... [mehr]

Samsung SSD 850 EVO mit neuem 48 Layer 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-850EVO-48/TEASER

Bereits vor einiger Zeit hat Samsung den nächsten Schritt in der Fertigung von NAND-Speicher angekündigt, nämlich die Produktion von 3D-NAND mit 48 Layern. Dieser soll jetzt in der Samsung SSD 850 EVO zum Einsatz kommen, wobei sich der Produktname nicht ändert, die Bestände werden also nach... [mehr]

OCZ Trion 150 SSD mit 240 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/OCZ-TRION-150/TEASER

Letztes Jahr hat OCZ mit der Trion 100 eine SSD auf TLC-Basis für preisbewusste Käufer auf den Markt gebracht. Nach etwas über einem halben Jahr erfährt die Trion nun ein Update in Form der OCZ Trion 150, bei der weiterhin TLC-Speicher von Toshiba zum Einsatz kommt, der jetzt allerdings in 15... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Toshiba OCZ RD400 SSD mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-RD400/TEASER

Auch Toshiba steigt jetzt mit der OCZ RD400 SSD in die Königsklasse der schnellen Halbleiter-Laufwerke mit NVMe-Interface ein. Mit einem PCI-Express-Interface der dritten Generation und vier Lanes verspricht Toshiba eine Performance von bis zu 2.600 MB/s beim Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben,... [mehr]