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Toshiba MG04ACA600E im Test

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Seite 7: Fazit

Die MG04ACA600E von Toshiba trägt den Zusatz "Enterprise Capacity" zurecht. Sie bietet sehr hohe Durchsatzraten sowohl lesend wie schreibend, gekoppelt mit einer niedrigen Seek-Time bei zufälligen Zugriffsmustern. Mit ihrer Spindelgeschwindigkeit von 7.200 rpm und dem 128-MB-Cache macht sie bei der Performance wenig Kompromisse, was sich unweigerlich auf Stromverbrauch, Geräusch- und Wärmeentwicklung niederschlägt. Für den Desktop-Betrieb ist solch eine HDD damit denkbar ungeeignet, während sie im Enterprise-Umfeld (Storage-Farmen, Data-Center, Mid-/Nearline-Storage) ihr volles Potential ausfahren kann.

Das für die 512E-Modelle verfügbare "PWC with PLP"-Feature klingt auf Anhieb zwar interessant und innovativ, dürfte aufgrund der hohen Verfügbarkeitsanforderungen im Enterprise-Bereich jedoch eher selten zur Geltung kommen. Hier werden mittels USVs, redundanter Stromversorgungen und Backup-Generatoren ausreichend Maßnahmen für eine kontinuierliche Stromzufuhr bereitgestellt, ganz zu schweigen von den oftmals mit zusätzlicher Batterie ausgestatteten Storage-Controllern.

Da die MG04ACA600E brandneu ist, gibt es bislang noch keine handelsweite Verfügbarkeit und keine Daten der Preisvergleichs-Portale. Auf Nachfrage bei Toshiba konnte uns auch keine unverbindliche Preisempfehlung genannt werden, weshalb wir an dieser Stelle bewusst auf eine Preis-Leistungs-Bewertung verzichten müssen.

Positive Aspekte von Toshibas MG04ACA600E :

  • sehr hohe Schreibrate
  • sehr hohe Leserate
  • sehr niedrige Random Access Time
  • 24x7-Freigabe
  • Datensicherungsfunktionen bei Stromausfall

Negative Aspekte von Toshibas MG04ACA600E :

  • hohe Temperaturentwicklung
  • hoher Stromverbrauch
  • hohe Geräuschentwicklung
 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 10.12.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 912
Bis auf den hohen Stromverbrauch eine tolle HDD, jetzt muß sie nur noch ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellen
#2
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Beiträge: 12194
Die Messung der Zugriffszeit ist nach wie vor falsch. HD-Tach unterstützt keine so großen Festplatten. Warum ihr dieses veraltete Stück Software immer noch einsetzt, obwohl mit einer aktuellen HD-Tune Pro Version eine bessere Alternative (auch für die Messung der Zugriffszeit) zur Verfügung steht, verstehe ich nicht. HD-Tach unterstützt maximal 2 TiB. Innerhalb dieses Kapazitätsfensters wird auch die Zugriffszeit ermittelt. Das bedeutet, je größer eine Festplatte ist, desto besser fällt die mittlere Zugriffszeit aus. Das ist im Grunde Short-Stroking. Für den Vergleich von Festplatten mit unterschiedlichen Kapazitäten ist das keinesfalls geeignet.

Wie oft soll man das eigentlich noch schreiben? Ich finde es zwar schön, dass nach und nach Kritiken am Testaufbau und -ablauf aufgenommen und abgestellt werden, aber warum nur Stück für Stück?
#3
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12048
Den Short-Stroke Effekt hat man ja bei fast allen Benchmark, von der Ermittlung der Lese- und Schreibraten bei HD Tune mal abgesehen. Schon die IOPS werden aber sicher auch nur über einen bestimmten, festgelegte LBA Bereich erfolgen, Tests wie PCMark oder auch das Booten von Windows belegen auch immer nur einen bestimmten Bereich von x GB und die liegen bei größeren Platten halt auf weniger Spuren als bei solchen mit weniger Kapazität und daher sind dort auch weniger und kürzere Kopfbewegungen nötig und die Daten können mit einer höheren durchschnittlichen Geschwindigkeit geschrieben und gelesen werden.

Wünschen würde ich mir bei einer Überarbeitung der HDD Tests neben dem Weglassen von HD Tach auch endlich mal die Veröffentlichung der Screenshot, wenigstens der von HD Tune.
#4
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Registriert seit: 10.05.2001
Forumdeluxx
Admiral
Beiträge: 12194
Holt, willst du damit etwa ausdrücken, dass die fehlerhafte Ermittlung der mittleren Zugriffszeit egal ist? Ist das dein Ernst? Die Ermittlung der "mittleren" Zugriffszeit hat immer über die gesamte Kapazität der HDD zu erfolgen. Andernfalls ist es witzlos.
#5
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Registriert seit: 19.02.2008
Bayern und Thüringen
Oberbootsmann
Beiträge: 976
Sind die Platten ohne 512B Emulation eigentlich schneller?
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12048
Zitat Madnex;23518966
Holt, willst du damit etwa ausdrücken, dass die fehlerhafte Ermittlung der mittleren Zugriffszeit egal ist?
Nein, das will ich nicht, nur das der Effekt den HD Tach wegen seiner Einschränkung auch 32 Bit Adressen (2TiB bei 512Byte pro LBA, keine Ahnung ob es für 4kn überhaupt taugt) eben produziert letztlich auch die Ergebnisse der meisten anderen Benchmarks beeinflusst.

Zitat mueder joe;23521202
Sind die Platten ohne 512B Emulation eigentlich schneller?
Schneller als was? Schneller als die 4kn Versionen? Wohl kaum und wenn das Alignment der Partition nicht stimmt, auf jeden Fall langsamer. Falschen Alignment kann bei 4kn Platte übrigens nicht mehr passieren.
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