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Toshiba MG04ACA600E im Test

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Seite 2: Toshiba MG04ACA600E: Technische Eckdaten

Toshibas MG04ACA600E bietet eine Kapazität von insgesamt sechs Terabyte, die der Käuferschaft über sechs Magnetscheiben bereitgestellt werden. Die Sektorgröße ist unmittelbar über die Modellnummer erkennbar: Trägt die Festplatte am Ende ein "E", so handelt es sich um 4k-Sektoren, die per 512-Byte-Emulation verarbeitet werden. Hat das Exemplar am Ende ein "A", so handelt es sich um den 4k-Native-Mode, der auch der Host-Schnittstelle 4.096 Byte meldet. Im alltäglichen Betrieb arbeiten alle Festplatten der MG04-Serie mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7.200 Touren pro Minute. Ungeachtet der jeweiligen Besonderheiten verfügen die Modelle ausnahmslos über einen 128 MB großen Cache. Während in der SATA-Ausführung maximale 6 Gbit/s an Schnittstellendurchsatz erreichbar sind, bieten die SAS-Platten mit 12 Gbit/s das doppelte an theoretischem Maximaldurchsatz.

Unter der kryptischen Bezeichnung "PWC with PLP" ("Persistent Write Cache with Power Loss Protection") bündelt Toshiba eine Technologie gegen den Datenverlust bei Stromausfall: Aufgrund des großen Caches kann es passieren, dass die HDD für im Cache befindliche Daten bereits die "Completion"-Meldung an den Host gesendet hat, obwohl die Bytes noch nicht auf den Magnetscheiben persistiert wurden. Im Falle eines abrupten Stromausfalls wären die Informationen verloren, da Host/Betriebssystem nur die erfolgreiche Verbuchung gemeldet bekamen. Um diesem Szenario entgegenzuwirken ist ein Flash-Speicher verbaut, der bei Stromausfall die ungeschriebenen Daten aufnimmt. Dessen Größe konnten wir trotz Nachfrage leider nicht in Erfahrung bringen. Die für den Speichervorgang notwendige Stromzufuhr wird durch Nutzung der Restrotation der Magnetscheiben per Induktion bereitgestellt. Dieses Feature ist bisher ausschließlich den 512E-Modellen vorbehalten.

Alle Boliden der MG04-Reihe sind für den vollumfänglichen "Rund um die Uhr"-Betrieb (24x7) freigegeben, mit einer Workload von 550 TB pro Jahr bei einer Oberflächentemperatur von 40 °C. Dies entspricht umgerechnet einer durchschnittlichen täglichen Belastung von 1,5 TB. Der Garantiezeitraum beträgt fünf Jahre für alle HDDs der Serie, was dem Enterprise-Umfeld angemessen ist.

Werfen wir nun einen Blick auf die Ergebnisse von Toshibas MG04ACA600E im Benchmark Parcours.

 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 10.12.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 912
Bis auf den hohen Stromverbrauch eine tolle HDD, jetzt muß sie nur noch ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellen
#2
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Beiträge: 12194
Die Messung der Zugriffszeit ist nach wie vor falsch. HD-Tach unterstützt keine so großen Festplatten. Warum ihr dieses veraltete Stück Software immer noch einsetzt, obwohl mit einer aktuellen HD-Tune Pro Version eine bessere Alternative (auch für die Messung der Zugriffszeit) zur Verfügung steht, verstehe ich nicht. HD-Tach unterstützt maximal 2 TiB. Innerhalb dieses Kapazitätsfensters wird auch die Zugriffszeit ermittelt. Das bedeutet, je größer eine Festplatte ist, desto besser fällt die mittlere Zugriffszeit aus. Das ist im Grunde Short-Stroking. Für den Vergleich von Festplatten mit unterschiedlichen Kapazitäten ist das keinesfalls geeignet.

Wie oft soll man das eigentlich noch schreiben? Ich finde es zwar schön, dass nach und nach Kritiken am Testaufbau und -ablauf aufgenommen und abgestellt werden, aber warum nur Stück für Stück?
#3
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12102
Den Short-Stroke Effekt hat man ja bei fast allen Benchmark, von der Ermittlung der Lese- und Schreibraten bei HD Tune mal abgesehen. Schon die IOPS werden aber sicher auch nur über einen bestimmten, festgelegte LBA Bereich erfolgen, Tests wie PCMark oder auch das Booten von Windows belegen auch immer nur einen bestimmten Bereich von x GB und die liegen bei größeren Platten halt auf weniger Spuren als bei solchen mit weniger Kapazität und daher sind dort auch weniger und kürzere Kopfbewegungen nötig und die Daten können mit einer höheren durchschnittlichen Geschwindigkeit geschrieben und gelesen werden.

Wünschen würde ich mir bei einer Überarbeitung der HDD Tests neben dem Weglassen von HD Tach auch endlich mal die Veröffentlichung der Screenshot, wenigstens der von HD Tune.
#4
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Beiträge: 12194
Holt, willst du damit etwa ausdrücken, dass die fehlerhafte Ermittlung der mittleren Zugriffszeit egal ist? Ist das dein Ernst? Die Ermittlung der "mittleren" Zugriffszeit hat immer über die gesamte Kapazität der HDD zu erfolgen. Andernfalls ist es witzlos.
#5
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Bayern und Thüringen
Oberbootsmann
Beiträge: 976
Sind die Platten ohne 512B Emulation eigentlich schneller?
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12102
Zitat Madnex;23518966
Holt, willst du damit etwa ausdrücken, dass die fehlerhafte Ermittlung der mittleren Zugriffszeit egal ist?
Nein, das will ich nicht, nur das der Effekt den HD Tach wegen seiner Einschränkung auch 32 Bit Adressen (2TiB bei 512Byte pro LBA, keine Ahnung ob es für 4kn überhaupt taugt) eben produziert letztlich auch die Ergebnisse der meisten anderen Benchmarks beeinflusst.

Zitat mueder joe;23521202
Sind die Platten ohne 512B Emulation eigentlich schneller?
Schneller als was? Schneller als die 4kn Versionen? Wohl kaum und wenn das Alignment der Partition nicht stimmt, auf jeden Fall langsamer. Falschen Alignment kann bei 4kn Platte übrigens nicht mehr passieren.
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