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Toshiba MG04ACA600E im Test

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Seite 1: Toshiba MG04ACA600E im Test

Toshiba MG04ACA600E TeaserNachdem Toshiba erstmals im Dezember letzten Jahres offiziell die neue 6-TB-Erweiterung MG04ACA600E aus der Mid/Nearline-Serie MG04* vorstellte, konnten wir nun ein Sample selbiger zum Test erhalten. Im freien Handel sind die Modelle derzeit noch nicht zu finden. Je nach Präferenz der Kundschaft können die neuen Boliden in der Ausführung mit SAS- als auch SATA-Interface eingesetzt werden. Ebenso zeigt sich Toshiba flexibel hinsichtlich der Sektorgröße, da die Exemplare wahlweise als 4K native oder 512E angeboten werden. Wir haben die MG04ACA600E im folgenden Artikel genauer betrachtet und natürlich auch auf ihre Leistungsfähigkeit geprüft.

Um dem harschen Enterprise-Umfeld gerecht zu werden, setzt Toshiba bei der MG04ACA600E die Akzente deutlich auf Performance und Betriebssicherheit. Dies äußerst sich insbesondere in der neuen "Persistent Write Cache Technology with PLP". Diese soll bei Stromausfall sicherstellen, dass im Cache befindliche Daten nach Wiederherstellung der Stromzufuhr sicher nachverarbeitet werden können. Details hierzu jedoch später.

Die technischen Eckdaten der MG04ACA600E zeigt die folgende Tabelle:

Hersteller Toshiba
Modellreihe MG04ACA*
Modellbezeichnung MG04ACA600E
Seriennummer Z4K1K00JFTMB
Bezugsquelle Hersteller
Straßenpreis keine Angabe
Homepage http://www.toshibastorage.com/
Technische Daten  
Firmware FS2B
Formfaktor 3,5 Zoll
Kapazität (lt. Hersteller) 6000 (6 Platter)
Kapazität (formatiert) 5586 GiB
Schnittstelle SATA 6 Gbit/s
Sektorgröße 4096 (512E)
Cache 128 MB
Umdrehungsgeschwindigkeit 7200 rpm
   
Herstellergarantie 5 Jahre

Sehen wir uns die MG04ACA600E nun im Detail auf der nächsten Seite an.

 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 10.12.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 912
Bis auf den hohen Stromverbrauch eine tolle HDD, jetzt muß sie nur noch ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellen
#2
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Admiral
Beiträge: 12194
Die Messung der Zugriffszeit ist nach wie vor falsch. HD-Tach unterstützt keine so großen Festplatten. Warum ihr dieses veraltete Stück Software immer noch einsetzt, obwohl mit einer aktuellen HD-Tune Pro Version eine bessere Alternative (auch für die Messung der Zugriffszeit) zur Verfügung steht, verstehe ich nicht. HD-Tach unterstützt maximal 2 TiB. Innerhalb dieses Kapazitätsfensters wird auch die Zugriffszeit ermittelt. Das bedeutet, je größer eine Festplatte ist, desto besser fällt die mittlere Zugriffszeit aus. Das ist im Grunde Short-Stroking. Für den Vergleich von Festplatten mit unterschiedlichen Kapazitäten ist das keinesfalls geeignet.

Wie oft soll man das eigentlich noch schreiben? Ich finde es zwar schön, dass nach und nach Kritiken am Testaufbau und -ablauf aufgenommen und abgestellt werden, aber warum nur Stück für Stück?
#3
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12068
Den Short-Stroke Effekt hat man ja bei fast allen Benchmark, von der Ermittlung der Lese- und Schreibraten bei HD Tune mal abgesehen. Schon die IOPS werden aber sicher auch nur über einen bestimmten, festgelegte LBA Bereich erfolgen, Tests wie PCMark oder auch das Booten von Windows belegen auch immer nur einen bestimmten Bereich von x GB und die liegen bei größeren Platten halt auf weniger Spuren als bei solchen mit weniger Kapazität und daher sind dort auch weniger und kürzere Kopfbewegungen nötig und die Daten können mit einer höheren durchschnittlichen Geschwindigkeit geschrieben und gelesen werden.

Wünschen würde ich mir bei einer Überarbeitung der HDD Tests neben dem Weglassen von HD Tach auch endlich mal die Veröffentlichung der Screenshot, wenigstens der von HD Tune.
#4
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Beiträge: 12194
Holt, willst du damit etwa ausdrücken, dass die fehlerhafte Ermittlung der mittleren Zugriffszeit egal ist? Ist das dein Ernst? Die Ermittlung der "mittleren" Zugriffszeit hat immer über die gesamte Kapazität der HDD zu erfolgen. Andernfalls ist es witzlos.
#5
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Bayern und Thüringen
Oberbootsmann
Beiträge: 976
Sind die Platten ohne 512B Emulation eigentlich schneller?
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12068
Zitat Madnex;23518966
Holt, willst du damit etwa ausdrücken, dass die fehlerhafte Ermittlung der mittleren Zugriffszeit egal ist?
Nein, das will ich nicht, nur das der Effekt den HD Tach wegen seiner Einschränkung auch 32 Bit Adressen (2TiB bei 512Byte pro LBA, keine Ahnung ob es für 4kn überhaupt taugt) eben produziert letztlich auch die Ergebnisse der meisten anderen Benchmarks beeinflusst.

Zitat mueder joe;23521202
Sind die Platten ohne 512B Emulation eigentlich schneller?
Schneller als was? Schneller als die 4kn Versionen? Wohl kaum und wenn das Alignment der Partition nicht stimmt, auf jeden Fall langsamer. Falschen Alignment kann bei 4kn Platte übrigens nicht mehr passieren.
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