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Western Digital Purple WD60PURX im Test

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Seite 6: Benchmarks: Windows 7 Startzeit, Temperatur, Lautstärke

Um eine Aussage über die Tauglichkeit als potentielles Systemlaufwerk zu erhalten, haben wir das ursprüngliche Windows 7 des Testsystems kurzer Hand auf die vorliegenden Probanden geklont und mehrfach hintereinander starten lassen. Gestoppt wurde dabei die Zeit vom Einschalten des PCs bis zur Anzeige des Login-Bildschirms von Windows 7. Dementsprechend ist hier der gesamte Bootup-Vorgang des BIOS mit enthalten:

Windows 7

Startzeit

52.67 XX


52.48 XX


52.31 XX


49.74 XX


47.97 XX


47.37 XX


46.37 XX


s
Weniger ist besser

Mit den gemessenen 49,74 Sekunden liegt der WD-Proband im unteren Drittel.

Um die Betriebstemperatur der Festplatten unter größtmöglicher Last zu ermitteln, wurde jedes Laufwerk nach Abschluss der jeweiligen Benchmarks über die Erase-Funktion von HDTune vollständig überschrieben. Dadurch konnten wir sicherstellen, dass die Laufwerke einer konstant hohen Belastung ausgesetzt sind und durch die permanent anliegenden Schreibvorgänge ein hohes Maß an Wärme freisetzen müssen. Die Temperaturen der Festplatten wurde durch Auslesen des entsprechenden SMART-Wertes unmittelbar nach Abschluss des Erase-Vorgangs protokolliert und mit der Umgebungstemperatur zum Zeitpunkt der Messung bereinigt, um eine Vergleichbarkeit herzustellen:

Temperaturen:

Betriebstemperatur

Delta Raumtemperatur

°C
Weniger ist besser

Bei der Temperaturentwicklung liegt die WD60PURX ähnlich gut im Rennen, wie die bekannten Red-Laufwerke aus WD's NAS-Serie.

Werfen wir nun einen Blick auf den Energieverbrauch der Festplatten, einmal im Bereitschaftszustand (Idle) und einmal unter Last:

Stromverbrauch:

Stromverbrauch

Idle

W
Weniger ist besser

Stromverbrauch

Last

W
Weniger ist besser

Auch beim Energieverbrauch präsentiert sich die WD60PURX sehr gut und liegt mit 6,3 W (Idle) auf dem dritten Platz, während die 7,5 W (Last) für den souveränen ersten Platz reichen.

Die Entwicklung der Betriebslautstärke haben wir ebenfalls verglichen, einmal im Bereitschaftszustand (Idle) und einmal während der Seek-Phase im Zugriff:

Lautstärke:

Betriebslautstärke

Idle

dbA
Weniger ist besser

Betriebslautstärke

Seek

dbA
Weniger ist besser

Die produzierte Geräuschkulisse der WD60PURX kann als positiv niedrig bezeichnet werden und liegt im selben Bereich wie die NAS/Desktop-Platten.

 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 16.07.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 128
ICh nutze die Purple 2TB Version schon einige Zeit im NAS. Zwar nicht der vorgesehene Verwendungszweck aber durch damals 15€ unterschied zur Red zugeschlagen. Läuft angenehm leise.
#2
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Registriert seit: 22.06.2013
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 368
Der Test Windowsstart ist überflüssig. Wer fast 300 € für eine 6TB Festplatte hat, besitzt längst auch eine SSD. Die Testergebnisse sind passabel aber der Preis ist es nicht. Die Festplattenhersteller geben den technischen Fortschritt nicht weiter - halten sich an einen scheinbar festen TB/€-Preis. Wenn Intel, AMD oder NVidia das genau so machen würden....
#3
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1413
Au weia. Da läuft was komplett falsch. Ich habe Ende 2013 140 Euro für ne 4 TB bezahlt und 1,5 Jahre später soll ich 250 Euro für 6 TB bezahlen (und die 4 TB ist noch teurer als damals geworden)?
#4
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Registriert seit: 17.03.2007

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1383
ich hab das letzte mal sepeicher für 25€ je TB gekauft das heist wenn 4tb unter 100 sind passt es weider

ok war ein angebot bei 25€ aber dennoch
#5
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 584
Zitat Mawa62;23346079
Der Test Windowsstart ist überflüssig. Wer fast 300 € für eine 6TB Festplatte hat, besitzt längst auch eine SSD. Die Testergebnisse sind passabel aber der Preis ist es nicht. Die Festplattenhersteller geben den technischen Fortschritt nicht weiter - halten sich an einen scheinbar festen TB/€-Preis. Wenn Intel, AMD oder NVidia das genau so machen würden....


Wieso machen die doch...jede neue Grafikkartengeneration, CPU ist genau der gleiche Preiszirkus...das tut sich überhaupt nichts...high end midrange und budget. Die Preissegmente bei GPU zb liegen seit jahren bei 100-150, 270-350 , 500-650 und 900+ Euro.

Wieso sollte man für MEHR Platz WENIGER ausgeben sollen bei einem aktuellen Modell? Der Fortschritt liegt ganz sicher nicht bei der Kostenreduktion für die Herstellung, Material , Arbeit, Energie und Transport dazu sämtliche Margen für Zwischenhandel und Endkundenvertrieb, sowie dem üblichen Preisaufschlag für Neumodelle.
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12096
Liebe Redaktion, werft doch bitte endlich HD Tach aus dem Tests, der Benchmark ist uralt und unterstützt nur eine 32 Bit Adressierung, kann also Platte nur bis zu den ersten 2TiB benchen, also nur ungefähr das erste Drittel. Außerdem solltet man bei HD Tune nicht die Anzeige ablesen, wenn es da aufgrund einer anderen Zugriffs auf die Platte einen Zacken nach unten gab, dann ist der angezeigt minimale Wert irrelevant und nutzt gar nicht, weshalb es auch sehr hilfreich wären, wenn ihr endlich mal die Screenshots der Benchmark veröffentlichen könntet, dann kann man den wirklich Minimalwert daraus anhand der Kurve ablesen.

Zitat Cool Hand;23346539
Au weia. Da läuft was komplett falsch. Ich habe Ende 2013 140 Euro für ne 4 TB bezahlt und 1,5 Jahre später soll ich 250 Euro für 6 TB bezahlen (und die 4 TB ist noch teurer als damals geworden)?
Natürlich, aber schau Dir den Euro-Dollar Kurs an und Du solltest verstehen, was da so komplett falsch läuft und warum die auf dem Weltmarkt in USD gehandelte Computer Hardware überwiegend so im Preis gestiegen ist, von Ladenhütern mal abgesehen die noch zu einem viel günstigeren Wechselkurs importiert worden sind. Aber wir Deutschen profitieren doch so vom Euro, da kannst Du das kleine Opfer mehr für die HDDs zu zahlen doch sicher bringen, die Krisenländer Südeuropas brauchen ja eine schwächere Währung um wettbewerbsfähiger zu werden!
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