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Western Digital Purple WD60PURX im Test

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Seite 2: Western Digital WD60PURX

Den Fokus der Purple-Boliden legt Western Digital auf einen geringen Stromverbrauch und Wärmeentwicklung, bei dennoch adäquater Streaming-Performance. Daher liegt die Spindelgeschwindigkeit im Bereich von 5.200 bis 5.400 rpm, was WD wie üblich unter "IntelliPower" laufen lässt. Die WD60PURX ist mit einer Kapazität von 6 TB ausgestattet, die über fünf verbaute Platter zu jeweils 1,2 TB bereitgestellt wird. Der DRAM-Cache beläuft sich auf 64 MB, was als Standardausstattung bezeichnet werden kann. Wie üblich sind sämtliche SATA-Modelle mit der schnellen 6-GBit/s-Variante angebunden. Die Sektorgröße liegt bei 4k, wird per Emulation aber als 512 Byte gemeldet (512E).

Die sog. "AllFrame-Technologie", die Western Digital gesondert für die Purple-Laufwerke entwickelt hat, basiert im Kern auf den Streaming-Optionen des ATA-Protokolls. Auf diese Weise soll ein verringerter Bildverlust und gesteigerte Abspielqualität (im Vergleich zum Einsatz von Desktop-HDDs) erreicht werden. Allframe ist damit eine Weiterentwicklung des "Silkstream"-Features der HDDs aus der AV-GP-Serie, die bis zu zwölf simultane Kameras unterstützten. Laut Datenblatt soll nun pro Purple-Laufwerk eine Maximalanzahl von bis zu 32 HD-Kameras unterstützt werden. Aussagen zur Auflösung und Bildwiederholrate werden im Datenblatt jedoch nicht getätigt. Die effektive Nutzung dieses Features ist jedoch nicht standardmäßig möglich, sondern muss von jeweiligen Host-Adapter über Nutzung der ATA-Befehlssatzes explizit unterstützt werden.

Grundsätzlich gibt Western Digital die Purple-HDDs für den 24x7-Betrieb frei, ohne Einschränkungen beim Datendurchsatz (Workload). Die Fehlerrate liegt mit 1 Bit pro gelesenen 1014 auf Niveau der Desktop-Boliden, ebenso wie die Anzahl der Load/Unload-Zyklen von 300.000. Den Garantiezeitraum beziffert WD weltweit auf insgesamt drei Jahre ab Kaufdatum.

Werfen wir nun einen Blick auf die Ergebnisse von Western Digitals WD60PURX im Benchmark Parcours.

 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 16.07.2008

Obergefreiter
Beiträge: 125
ICh nutze die Purple 2TB Version schon einige Zeit im NAS. Zwar nicht der vorgesehene Verwendungszweck aber durch damals 15€ unterschied zur Red zugeschlagen. Läuft angenehm leise.
#2
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Registriert seit: 22.06.2013
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 367
Der Test Windowsstart ist überflüssig. Wer fast 300 € für eine 6TB Festplatte hat, besitzt längst auch eine SSD. Die Testergebnisse sind passabel aber der Preis ist es nicht. Die Festplattenhersteller geben den technischen Fortschritt nicht weiter - halten sich an einen scheinbar festen TB/€-Preis. Wenn Intel, AMD oder NVidia das genau so machen würden....
#3
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1411
Au weia. Da läuft was komplett falsch. Ich habe Ende 2013 140 Euro für ne 4 TB bezahlt und 1,5 Jahre später soll ich 250 Euro für 6 TB bezahlen (und die 4 TB ist noch teurer als damals geworden)?
#4
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Registriert seit: 17.03.2007

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1382
ich hab das letzte mal sepeicher für 25€ je TB gekauft das heist wenn 4tb unter 100 sind passt es weider

ok war ein angebot bei 25€ aber dennoch
#5
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
Zitat Mawa62;23346079
Der Test Windowsstart ist überflüssig. Wer fast 300 € für eine 6TB Festplatte hat, besitzt längst auch eine SSD. Die Testergebnisse sind passabel aber der Preis ist es nicht. Die Festplattenhersteller geben den technischen Fortschritt nicht weiter - halten sich an einen scheinbar festen TB/€-Preis. Wenn Intel, AMD oder NVidia das genau so machen würden....


Wieso machen die doch...jede neue Grafikkartengeneration, CPU ist genau der gleiche Preiszirkus...das tut sich überhaupt nichts...high end midrange und budget. Die Preissegmente bei GPU zb liegen seit jahren bei 100-150, 270-350 , 500-650 und 900+ Euro.

Wieso sollte man für MEHR Platz WENIGER ausgeben sollen bei einem aktuellen Modell? Der Fortschritt liegt ganz sicher nicht bei der Kostenreduktion für die Herstellung, Material , Arbeit, Energie und Transport dazu sämtliche Margen für Zwischenhandel und Endkundenvertrieb, sowie dem üblichen Preisaufschlag für Neumodelle.
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12005
Liebe Redaktion, werft doch bitte endlich HD Tach aus dem Tests, der Benchmark ist uralt und unterstützt nur eine 32 Bit Adressierung, kann also Platte nur bis zu den ersten 2TiB benchen, also nur ungefähr das erste Drittel. Außerdem solltet man bei HD Tune nicht die Anzeige ablesen, wenn es da aufgrund einer anderen Zugriffs auf die Platte einen Zacken nach unten gab, dann ist der angezeigt minimale Wert irrelevant und nutzt gar nicht, weshalb es auch sehr hilfreich wären, wenn ihr endlich mal die Screenshots der Benchmark veröffentlichen könntet, dann kann man den wirklich Minimalwert daraus anhand der Kurve ablesen.

Zitat Cool Hand;23346539
Au weia. Da läuft was komplett falsch. Ich habe Ende 2013 140 Euro für ne 4 TB bezahlt und 1,5 Jahre später soll ich 250 Euro für 6 TB bezahlen (und die 4 TB ist noch teurer als damals geworden)?
Natürlich, aber schau Dir den Euro-Dollar Kurs an und Du solltest verstehen, was da so komplett falsch läuft und warum die auf dem Weltmarkt in USD gehandelte Computer Hardware überwiegend so im Preis gestiegen ist, von Ladenhütern mal abgesehen die noch zu einem viel günstigeren Wechselkurs importiert worden sind. Aber wir Deutschen profitieren doch so vom Euro, da kannst Du das kleine Opfer mehr für die HDDs zu zahlen doch sicher bringen, die Krisenländer Südeuropas brauchen ja eine schwächere Währung um wettbewerbsfähiger zu werden!
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