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RAID 0 mit zwei Intel SSD 730 Series 480 GB im Test

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Seite 4: Benchmark: Iometer

Iometer ist ein recht universeller Benchmark, mit dessen Hilfe sich die Rohleistung eines Laufwerks mit nahezu allen erdenklichen Zugriffsmustern untersuchen lässt. In der aktuellen Version ist außerdem die Möglichkeit hinzugekommen, das Datenmuster auszuwählen. Von besonderem Interesse sind hier die Optionen „Repeating bytes“ und „Full random“. Die erste Option erzeugt immer die gleichen Datenmuster, sodass ein Controller diese Daten stark komprimieren kann. Das machen bei weitem nicht alle Controller, manche (z.B. SandForce) besitzen allerdings eine transparente Kompression und erreichen so, stark abhängig vom Datenmuster, eine höhere oder niedrigere Datenübertragungsrate. Die zweite Option erzeugt einen 16 MB großen Puffer mit Daten hoher Entropie, sodass eine Kompression sehr schwer (allerdings nicht komplett unmöglich) wird. Controller, die komprimieren, werden daher mit beiden Datenmustern getestet und die Ergebnisse mit der Einstellung „Full random“ entsprechend gekennzeichnet. Die Standardeinstellung ist „Repeating bytes“, so werden meistens auch die Herstellerangaben ermittelt.

Während die minimale Anfragetiefe (auch Queue Depth, kurz QD) von eins typisch für ein Desktopsystem ist (sie kann auch geringfügig höher sein, befindet sich jedoch meistens deutlich im einstelligen Bereich), zeigt der Test mit QD 32 das Maximum dessen, wozu die SSD imstande ist. Derart hohe Anfragetiefen erreicht man unter normalen Umständen allerdings nur in Mehrbenutzer- bzw. Serverumgebungen.

Der 4K-Test wird über einen Bereich von 8M logischen Sektoren (512 Byte) durchgeführt, der sequenzielle Test findet über die komplette Kapazität des Laufwerks statt.

Iometer

4K lesen (QD 1)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K schreiben (QD 1)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K lesen (QD 3)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K schreiben (QD 3)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K lesen (QD 32)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K schreiben (QD 32)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

Sequenziell lesen (QD 1)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

Sequenziell schreiben (QD 1)

MB/s
Mehr ist besser

Der RAID-0-Verbund sticht hier nicht sonderlich hervor, abgesehen vom sequenziellen Lesen. Hier erreicht die Kombination aus zwei Intel SSD 730 Series eine Geschwindigkeit von über einem Gigabyte pro Sekunde. Beim sequenziellen Schreiben hätten wir eine deutlich höhere Performance des RAID-Verbundes erwartet, hier verhindert die Blockgröße von 128K möglicherweise eine höhere Performance.

 

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Kommentare (1)

#1
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Registriert seit: 10.10.2013

Bootsmann
Beiträge: 548
So lange suchen muss man auch wieder nicht, bis man Software findet, die von der sequentiellen Bandbreite profitiert. MKVMerge und Winrar wären hier zwei Beispiele, die ich regelmäßig verwende und bei denen ich die Limitierung mit einer M500 960GB merke.

Allerdings ist das Problem nicht die evtl. längere Wartezeit, sondern andere Programme, die auch etwas von der Bandbreite abhaben wollen. Outlook und jdownloader hängen sich bei mir dann gerne auf. Dafür gibt es aber sicherlich auch andere Lösungen.
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