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RAID 0 mit zwei Intel SSD 730 Series 480 GB im Test

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Seite 2: Die Intel SSD 730 Series im Detail

Auf das Innere der Intel SSD 730 Series haben wir bereits im letzten Artikel zu dieser Modellreihe einen Blick geworfen – die 480 GB sieht nahezu identisch zur kleineren Version aus, die größere Kapazität bedingt dabei allerdings eine größere Anzahl an Speicherchips auf der Platine. Die restlichen technischen Daten sind unverändert.

Markant: Das Skull-Logo von Intel

Den RAID-Verbund haben wir direkt mit dem Intel-RST-Manager unter Windows erstellt. Dabei wurden die Standardeinstellungen belassen, was eine Stripesize von 128 KB impliziert. Eine Einstellung von 64 oder 128 KB ist für die meisten Systeme eine gute Wahl, bei kleineren Einheiten kann die Performance aufgrund des Overheads leiden, bei größeren Einheiten kann es passieren, dass viele Dateien erst gar nicht aufgeteilt werden, da sie nicht größer als die Stripesize sind.

Bei der Intel SSD 730 Series stammt alles aus einer Hand

Der Nutzen eines RAID, insbesondere des Level 0, ist immer wieder Bestandteil von kontroversen Diskussionen. Schon zu Zeiten, als es noch keine SSDs gab, sollten Festplatten im RAID 0 Desktop-Systeme beschleunigen – eingetreten ist der gewünschte Effekt dabei so gut wie nie. Der Grund dafür ist recht einfach: Ein RAID-Verbund verbessert weder die Zugriffszeit noch wird die Performance bei niedrigen Anfragetiefen gesteigert, wie sie in Desktop-Systemen allerdings hauptsächlich vorkommen. Sequenzielle Operationen werden durch ein RAID freilich stark beschleunigt, doch treten diese bei alltäglicher Nutzung eines PCs eher selten auf.

RAID per Knopfdruck mit dem Intel RST-Manager

SSDs besitzen im Gegensatz zu Festplatten eine extrem kurze Zugriffszeit und liefern auch bei kleinen Anfragetiefen die fünfzigfache Datenrate einer Festplatte. Wie verhält es sich hier mit einem RAID 0? Diese Frage sollen uns die Benchmarks auf den nächsten Seiten beantworten.

 

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Kommentare (1)

#1
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Registriert seit: 10.10.2013

Bootsmann
Beiträge: 549
So lange suchen muss man auch wieder nicht, bis man Software findet, die von der sequentiellen Bandbreite profitiert. MKVMerge und Winrar wären hier zwei Beispiele, die ich regelmäßig verwende und bei denen ich die Limitierung mit einer M500 960GB merke.

Allerdings ist das Problem nicht die evtl. längere Wartezeit, sondern andere Programme, die auch etwas von der Bandbreite abhaben wollen. Outlook und jdownloader hängen sich bei mir dann gerne auf. Dafür gibt es aber sicherlich auch andere Lösungen.
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