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PCI-Express-SSD Plextor M6e 128 GB im Test

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Seite 4: Benchmark: Iometer

Iometer ist ein recht universeller Benchmark, mit dessen Hilfe sich die Rohleistung eines Laufwerks mit nahezu allen erdenklichen Zugriffsmustern untersuchen lässt. In der aktuellen Version ist außerdem die Möglichkeit hinzugekommen, das Datenmuster auszuwählen. Von besonderem Interesse sind hier die Optionen „Repeating bytes“ und „Full random“. Die erste Option erzeugt immer die gleichen Datenmuster, sodass ein Controller diese Daten stark komprimieren kann. Das machen bei weitem nicht alle Controller, manche (z.B. SandForce) besitzen allerdings eine transparente Kompression und erreichen so, stark abhängig vom Datenmuster, eine höhere oder niedrigere Datenübertragungsrate. Die zweite Option erzeugt einen 16 MB großen Puffer mit Daten hoher Entropie, sodass eine Kompression sehr schwer (allerdings nicht komplett unmöglich) wird. Controller, die komprimieren, werden daher mit beiden Datenmustern getestet und die Ergebnisse mit der Einstellung „Full random“ entsprechend gekennzeichnet. Die Standardeinstellung ist „Repeating bytes“, so werden meistens auch die Herstellerangaben ermittelt.

Während die minimale Anfragetiefe (auch Queue Depth, kurz QD) von eins typisch für ein Desktopsystem ist (sie kann auch geringfügig höher sein, befindet sich jedoch meistens deutlich im einstelligen Bereich), zeigt der Test mit QD 32 das Maximum dessen, wozu die SSD imstande ist. Derart hohe Anfragetiefen erreicht man unter normalen Umständen allerdings nur in Mehrbenutzer- bzw. Serverumgebungen.

Der 4K-Test wird über einen Bereich von 8M logischen Sektoren (512 Byte) durchgeführt, der sequenzielle Test findet über die komplette Kapazität des Laufwerks statt.

 iometer 4k read

 iometer 4k write

 iometer 4k read 3

 iometer 4k write 3

 iometer 4k read 32

 iometer 4k write 32

 iometer seq read

 iometer seq write

Bei der sequenziellen Leserate sieht man, dass es sich nicht um eine SATA-SSD handeln kann. Auch das Schreiben geht einigermaßen schnell, bedenkt man, dass es sich nur um eine 128 GB SSD handelt. Die 4K-Werte sind durchwachsen, die schlechten Ergebnisse bei hohen Anfragetiefen sind möglicherweise auch auf die Anbindung über die Southbridge zurückzuführen.

 

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Kommentare (16)

#7
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Kapitänleutnant
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man wollte die garantie nicht verlieren, gelle
#8
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Leutnant zur See
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Toll, noch ein Format neben den mSATA. Was sollte mich den reiten in den PC eine solche im Vergleich zu dem eigentlichen Speicher so riesige Adapterkarte eizubauen? Sollen sie hat SATA-1200 spezifizieren und gut.
#9
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unterwegs
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Märchenonkel
Jar Jar Bings
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Zitat Destroyer18;22079725
ein super Vorschlag, vor allem wenn man überlegt wieviele M2 SSDs es gibt, die in den Slot der Zusatzkarte passen würden

also manchmal


Das eigentlich Spannende ist die M.2-SSD selbst. Die Karte adaptiert nur von M.2 auf PCIe. Damit diese SSD in einem Windows-Rechner nutzbar ist, muss die SSD selbst ein Boot-ROM mitbringen, was hier der Fall ist. Den Adapter gibt es auf RAMcity.com.au auch einzeln. Aber M.2 läuft auch über SATA, und das SATA-Protokoll ist hier nicht kompatibel. Die eingelegte M.2-SSD muss PCIe sein.

Leider ist die Samsung XP941 nicht bootfähig ohne BIOS-Unterstützung und mir ist auch keine weitere bootfähige PCIe-M.2-SSD bekannt, sodaß ein Test hier sinnlos wäre.
#10
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Südhessen
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Zitat mickythebeagle;22078658
Die Frage ist doch, würden auch andrere SSD´s mit dieser Platine gehen ? Also die 128GB raus und dann zb. eine 256GB oder eine 512GB drauf packen auch von einem anderen Hersteller.
Das hättet Ihr mal mit Testen sollen !

Wenn es nur um die Kapazität geht - die M6e gibt es mit bis zu 512 GB.

Zitat frankNfurter1701;22078717
Für was dient denn der mitgeliefert 3,5" Einbaurahmen?

Den gibt es hier natürlich nicht, sorry ;)
#11
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Regensburg
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Beiträge: 260
Zitat
Aber M.2 läuft auch über SATA, und das SATA-Protokoll ist hier nicht kompatibel. Die eingelegte M.2-SSD muss PCIe sein


völlig klar

aber die kommenden Z97 Bretter von Intel haben ja M2 Steckplätze
#12
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Südhessen
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Zitat Destroyer18;22081739
aber die kommenden Z97 Bretter von Intel haben ja M2 Steckplätze

Das wird dann auch der nächste Umbau des SSD-Testsytems sein :bigok:
#13
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Regensburg
Stabsgefreiter
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das dachte ich mir wohl

habt ihr da schon einen Mainboard Favoriten im Auge?
#14
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Südhessen
Redakteur
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Da werde ich mich dann, wenn Boards verfügbar sind, von den Mainboard-Kollegen beraten lassen ;)
#15
Registriert seit: 16.07.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1898
Bisher also kein wirklicher "Kaufzwang" bei den Leistungen. Zumal: Von wo außer im Benchmark will man eine so hohe Leseleistung durchgängig erhalten
(Raid X mal außen vor).
#16
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12093
Zitat the_pi_man;22079910
Sollen sie hat SATA-1200 spezifizieren und gut.
Das geht nicht so einfach, da die SATA Kabel das nicht mehr mitmachen und schau Dir mal an, was die SAS 12Gb/s Kabel kosten, das würde kein Heimanwender für seine Kabel bezahlen wollen. Daher und weil man mit PCIe durch mehr Lane künftig die Bandbreite leichter steigern kann, hat man sich dagegen entschieden die Frequenz bei SATA weiter zu steigern.

Zitat pajaa;22080269
Das eigentlich Spannende ist die M.2-SSD selbst. Die Karte adaptiert nur von M.2 auf PCIe.
Die Karte führt nur die PCIe Lane an den M.2 Slot, mehr nicht.

Zitat pajaa;22080269
Aber M.2 läuft auch über SATA, und das SATA-Protokoll ist hier nicht kompatibel.
Umgekehrt wird ein Schuh draus, denn am M.2 Slot können auch SATA Signale anliegen, was aber bei der speziellen Karte nicht der Fall ist. Bei allermeisten M.2 SSD, alle im Preisvergleich, sind nur M.2 SATA SSDs und damit eigentlich mSATA SSD mit einem anderen Stecker und Format. Die sind kein bischen schneller, wie denn auch wenn die Anbindung die gleiche ist. An der Karte laufen sie natürlich nicht, der fehlen ja die SATA Signale, logisch. Diese Karte ist auch nur für die M.2 PCIe SSDs gedacht.
Zitat pajaa;22080269
Leider ist die Samsung XP941 nicht bootfähig ohne BIOS-Unterstützung und mir ist auch keine weitere bootfähige PCIe-M.2-SSD bekannt, sodaß ein Test hier sinnlos wäre.
Genau, die M.2 SATA SSDs sind doch total langweilig, das sind einfach SATA 6Gb/s SSDs und bestenfalls nicht lahmer als ihre 2.5" oder mSATA Geschwinster. Mit PCIe und mehr Bandbreite haben die gar nichts zu tun.

Bei den M.2 Steckplätzen der meisten Boards die sowas schon bieten, handelt ist sich übrigens um solche die bestenfalls eine PCIe Lane haben, da würde die M6e dann langsamer lauifen als eine SATA 6Gb/s SSD und könnte maximal so 360 bis 380MB/s schaffen. Daher hat Plextor eben diese Karte dazugepackt, denn nur so kann man die wahre Performance erreichen, aber man sieht ist die trotz der etwas besseren Bandbreite der Anbindung nicth so toll, dass sie wirklich schnelle SATA 6Gb/s SSD wie die 840 Pro bei Alltagsaufgaben schlagen könnte, wie der PC Mark zeigt.

Lange sequentielle Zugriffe kommen eben einfach im Alltag zu selten vor und wer das Geld für die M6e aufgeben wil, der sollte dann auch entsprechende Anwendungen haben die solche Zugriffe oft machen, damit es sich lohnt. Das kann man aber auch mit einem RAID 0 von 2 SSDs erreichen und bekommt dann nicht nur 704MB/s bei seq. Lesen sondern fast 1000MB/s, hat an einem aktuellen Intel System auch TRIM und spart sogar noch Geld dabei. Ein Argument für die M6e wäre damit nur noch weniger Kabel im Gehäuse zu haben, aber irgendwie sieht diese M.2 SSD auf der große Karte auch verloren und das ganze wie selbstgebastelt aus, hübsch finde ich das jeden irgendwie nicht.
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