> > > > Elgato Thunderbolt Drive+ im Test

Elgato Thunderbolt Drive+ im Test

PDFDruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Elgato Thunderbolt Drive+ im Test

elgato-drive-logoThunderbolt wird zwar vor allem von Intel und Apple weiterhin mit aller Macht in den Markt gedrückt, es könnte sich aber trotz Verdopplung der Geschwindigkeit bei der 2. Generation weiterhin um eine "Randgruppen"-Schnittstelle handeln. Elgato sprang recht früh auf den Thunderbolt-Zug auf und präsentierte die Thunderbolt SSD, die wir uns bereits vor einiger Zeit angeschaut haben. Am heutigen Tage folgt nun der Test des Thunderbolt Drive+, das neben Thunderbolt auch noch einen USB-3.0-Anschluss bietet.

Durch die Verwendung einer SSD aus dem Hause Micron will Elgato beim Thunderbolt Drive+ die Übertragungsraten verbessert haben. Das Timing der Veröffentlichung darf aber auch gerne als etwas unglücklich bezeichnet werden, denn gerade erst hat Intel die Verfügbarkeit von Thunderbolt 2.0 angekündigt und mit dem neuen MacBook Pro und einigen Mainboards sind auch die entsprechenden Gegenstücke am Markt verfügbar. Elgato verzichtet beim Thunderbolt Drive+ aber auf die Verwendung von Thunderbolt 2.0 und setzt stattdessen auf einen zweiten Port: USB 3.0.

Elgato Thunderbolt Drive+
Elgato Thunderbolt Drive+

Mit Abmessungen von 83 x 21 x 131 mm ist das Elgato Thunderbolt Drive+ zum Vorgänger, der Thunderbolt SSD, im Gehäuse identisch. Das Gewicht liegt bei 270 g. Dies klingt für einen mobilen Speicher sehr viel. Dafür maßgeblich verantwortlich ist das Gehäuse aus Aluminium. Auf der anderen Seite ist die Verwendung eines hochwertigen Materials natürlich zu befürworten. Das Gehäuse erfüllt die Kriterien der IP64-Zertifizierung und ist damit geschützt gegen Staub und Spritzwasser.

Elgato bietet das Thunderbolt Drive+ mit einer Kapazität von 512 GB an. Ganz billig ist der Spaß nicht, denn mit 899,95 Euro verlangt der Hersteller einen Premium-Preis für sein Produkt. Günstige Anbieter haben portable SSDs mit 512 GB bereits ab 560 Euro im Programm. Weiterhin angeboten wird die Thunderbolt SSD mit 120 GB für 199,95 Euro.

Elgato Thunderbolt Drive+
Elgato Thunderbolt Drive+

Direkter Vergleich zwischen der Elgato Thunderbolt SSD und dem Thunderbolt Drive+. Elgato musste keinerlei Änderungen am Gehäuse vornehmen, sondern einfach nur die Beschriftung ändern und an der Anschlussleiste den USB-3.0-Port einbauen.

Elgato Thunderbolt Drive+
Elgato Thunderbolt Drive+

Bei den Anschlüssen verwendet Elgato neben dem klassischen Mini-DisplayPort für Thunderbolt auch noch den USB 3.0 Micro-B-Anschluss. Dieser kann ebenso wie der Mini-DisplayPort nicht in jeder Orientierung eingesteckt werden. Besonders glücklich ist die Wahl des USB-Konsortiums für diesen Anschlusstyp also nicht. Letztendlich aber geht es darum, welche Lese- und Schreibgeschwindigkeit das Laufwerk erreicht. Auf der folgenden Seite widmen wir uns daher den Messungen.

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (4)

#1
customavatars/avatar132552_1.gif
Registriert seit: 03.04.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 829
Zitat
Nicht jeder möchte sich aber mit dem Kauf und Zusammenbau beschäftigen und greift lieber zur Komplettlösung.


Dann geht man in einen Computerladen oder zum Bekannten und sagt dem was man will und drückt dem einen 50er oder 100er extra in die Hand anstatt 400 bis 500 Euro mehr auszugeben... Wenn der dann noch ein bisschen Ahnung hat, baut der sogar eine 1 TB SSD da rein und man bezahlt trotzdem noch sehr viel weniger.
#2
customavatars/avatar3377_1.gif
Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 27575
Klar, hier bei Hardwareluxx ist der überwiegende Anteil der Leute in der Lage sich mit einer Alternative selbst zu versorgen.

Aber eine Zielgruppe sind beispielsweise professionelle Anwender die in ihrer Arbeit bei 150-200 Euro pro angerechneter Arbeitsstunde bei so einem Preis einfach lächeln. Da spielt es keine Rolle ob ich 100, 200 oder 300 Euro spare bei Equipment für mehrere tausend Euro pro Jahr.
#3
customavatars/avatar132552_1.gif
Registriert seit: 03.04.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 829
Stimmt, die entlassen lieber Mitarbeiter als mal bei was sinnvollem zu sparen. ;)
#4
customavatars/avatar8832_1.gif
Registriert seit: 09.01.2004

Kapitänleutnant
Beiträge: 1664
Die Totgeburt Thunderbolt, ohne Lizenzkostensenkung wird das sowieso nix.
Aber ein Glück, hat ja auch USB3 :D
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Neun HDDs mit 4 TB Fassungsvermögen im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/3TB_ROUNDUP_2013/TEASER

Mit diesem Artikel präsentieren wir den vierten und vorerst letzten Teil unsere Serie der Festplatten-Roundups (3-TB-Roundup, 2-TB-Roundup, 1-TB-Roundup) im 3,5-Zoll-Format. Erneut haben wir uns eine bunte Mischung diverser HDD-Modelle von HGST (Deskstar, Ultrastar), Seagate (Desktop HDD,... [mehr]

Crucial MX100 512 GB SSD im Test - die neue Preis-Leistungs-Referenz

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX100/CRUCIAL-MX100

Vor kurzem hatten wir die Crucial M550 in der Redaktion, mit der das High-End-Segment erobert werden sollte. Damals hieß es, die M500 soll als Mainstream-Laufwerk weiterhin verkauft werden – jetzt wird sie allerdings doch recht schnell durch den Nachfolger MX100 abgelöst. Die neuste Entwicklung... [mehr]

Samsung SSD 850 PRO von 128 GB bis 1 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-850PRO/TEASER

Die Samsung SSD 840 PRO Series war zwei Jahre lang auf dem Markt und dabei stets mit an der Spitze in unseren Benchmark-Diagrammen - und das obwohl in der Zwischenzeit viele andere SSDs auf den Markt gekommen sind. So gut sich die 840 PRO auch heute noch schlägt, wird sie jetzt von der Samsung SSD... [mehr]

USB-3.0-Sticks von ADATA, Patriot und Lexar im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/USB-STICK-ROUNDUP

Vor gut einem Jahr haben wir acht USB-3.0-Sticks auf Herz und Nieren testen können. Seitdem hat sich USB 3.0 mehr und mehr etabliert, Flashspeicher-Preise sind weiter gefallen und viele Anwender, die in der Zwischenzeit einen neuen PC oder ein neues Notebook gekauft haben, können von den hohen... [mehr]

Toshiba Q 256GB SSD im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-Q-SSD/TOSHIBA-Q-SERIES-TEASER

Toshiba ist ein Name, der den meisten potenziellen Käufern in Zusammenhang mit SSDs wahrscheinlich weniger geläufig ist. Dies möchte Toshiba jetzt ändern, denn man hat den Endkundenmarkt für sich entdeckt: Mit der kurz „Q" genannten SSD präsentiert Toshiba ein schnelles Halbleiterlaufwerk,... [mehr]

WD Black² Dual Drive WD1001X06X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD_WD1001X06X/TEASER

Western Digital, bekannt für seine sehr farblichen HDD-Modellbezeichnunge hat sein Portfolio um ein neues Mitglied erweitert, die "Black²".  Unter diesem Seriennamen verbirgt sich ein 2,5 Zoll großes "Dual Drive", welches erstmalig SSD und HDD als "2 in 1"-Laufwerk miteinander verschmilzt.... [mehr]