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14 Notebook-HDDs im Test

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Seite 18: Benchmarks: PCMark Vantage, PCMark 7

PCMark Vantage besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Zum einen wird die tatsächliche Geschwindigkeit des Systems ermittelt, in dem „echte“ Aktionen ausgeführt werden, z.B. Bild- und Textbearbeitung, Videowiedergabe uvm. – Hier ist es häufig schwer oder sogar unmöglich, einen Unterschied zwischen verschiedenen Laufwerken zu erkennen, denn diese Art von Benchmarks wird oft durch das restliche System (CPU, RAM, Grafikkarte) ausgebremst. Der HDD-Test von PCMark ist hingegen wieder eher synthetischer Natur, denn es werden nur sog. Traces abgespielt (aufgenommene Zugriffe beim Arbeiten mit verschiedenen Programmen). Angenommen, das restliche System würde eine SSD nicht limitieren, so würde die Leistung eines Systems mit den Ergebnissen des HDD Tests korrelieren – sofern man die gleichen oder wenigstens ähnliche Programme einsetzt wie bei der ursprünglichen Aufnahme der Traces.

Die Ergebnisse des Gaming- und Music-Benchmarks weisen leider eine relativ hohe Schwankung auf. Bei beiden Tests ist eine eindeutige Aussage daher erst ab ca. 10% Unterschied der Ergebnisse möglich. Die Ergebnisse der anderen Tests sind deutlich besser reproduzierbar (mittlerer Fehler nicht mehr als 3%).

Benchmark PCMark Vantage

PCMark 7 ist der direkte Nachfolger der älteren Vantage-Version und ist, wie der Name bereits vermuten lässt, auf die Verwendung mit Windows 7 optimiert. Im Vergleich zum Vorgänger wurden die Benchmarks in andere Kategorien eingeteilt, wobei, abgesehen vom Storage-Benchmark, alle Tests wieder die reale Leistung des Systems ermitteln, indem neben der SSD (oder HDD) alle anderen Komponenten des Systems (CPU, Arbeitsspeicher, Grafikkarte) ebenfalls in die Tests mit einbezogen werden. Wer an allen Einzelheiten interessiert ist, dem sei das umfangreiche PCMark 7 Whitepaper (PDF) als Lektüre empfohlen.

Erfreulicherweise hat die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse im Vergleich zur Vorgängerversion enorm zugenommen, so unterscheiden sich die Punktzahlen bei mehreren Durchläufen fast immer um weniger als 0,5 Prozent. Dadurch ist es nun deutlich einfacher, Performance-Unterschiede zwischen mehreren HDDs auszumachen, die nicht nur einer Messschwankung geschuldet sind.

Benchmark PCMark 7

Benchmark PCMark 7

Benchmark PCMark 7

Benchmark PCMark 7

Benchmark PCMark 7

Benchmark PCMark 7

Benchmark PCMark 7

Benchmark PCMark 7

Unter beiden PCMark-Suites konnten sie neuen SSHD-Laufwerke von Seagate und Toshiba ihr Können ausspielen. Ausnahmslos setzen sich die vier Boliden von der Konkurrenz ab, teilweise mit deutlichen Unterschieden. Aufgrund des Alters von PCMark Vantage sind dort die erreichten Punkte und Differenzen zum restlichen Teilnehmerfeld natürlich viel höher. Dennoch zeigen diese Benchmarks das enorme Potential der Lern-Algorithmen bei "erlernbaren" Aufgaben. Sie sind kein Allheilmittel, aber stellen einen guten Kompromiss zwischen "teurer" SSD und "langsamer" HDD dar. Gerade in der Flash-Ausstattung moderner HDDs sehen wir weiterhin Luft nach oben, auch wenn SSHDs den "echten" SSDs in der rohen Performance niemals den Rang ablaufen werden.