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Roundup: Mobile Datenspeicher der besonderen Art

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Seite 7: Patriot Memory Aero (2)

Während des WLAN-Betriebs kann kein Zugriff auf die Aero per USB stattfinden, hier muss man sich immer für eine Betriebsart entscheiden. Hinsichtlich Interoperabilität kann die Aero die folgenden Datentypen für iOS-Geräte streamen: Im Video-Bereich wird mov/m4v/mp4/h.264 sowie mpeg4 unterstützt, an der Audio-Front sind es aac, mp3, apple lossless, aiff, wav. MS-Office-Dokumente und Adobe PDFs können ebenfalls benutzt werden. Für die restlichen Geräte gilt: Gestreamt werden kann alles, was das Mobilgerät darstellen kann. Mithilfe der App ließen sich die Inhalte der Aero problemlos anschauen, ebenso wie Daten dort abgelegt werden konnten.

Das Gehäuse der Aero ist gänzlich in Schwarz gehalten und besteht aus Kunststoff. Bis auf den Schriftzug ist es optisch nicht vom Vorgänger, Patriot Memorys Gauntlet Node zu unterscheiden. Status-LEDs für Strom-, WLAN- und Betrieb sind an der Oberseite eingearbeitet, der Ein-/Aus-Taster ist mitsamt dem USB- und Stromanschluss an der Rückseite des Chassis angebracht. Ein gesonderter Schalter für das WLAN ist nicht vorhanden. Sehr praktisch gestaltet sich der seitlich montierte Battery-Check-Taster: Hier kann unmittelbar in Form von vier Abstufungen der Ladestand des Akkus ermittelt werden. Mit einem Gewicht von rund 300 Gramm ist die Aero sehr handlich. Patriot gewährt den Käufern seiner Aero einen Garantiezeitraum von zwei Jahren.

Ab Werk ist das WLAN auch bei der Aero unverschlüsselt, dies kann aber über eine kurze Verbindung mithilfe der Patriot-App geändert werden. Vorbildlich sind hingegen die Optionen für die Netzwerk-Einstellungen: Hier kann sowohl das Samba-Konto geändert werden als auch die zugehörige Workgroup. Per USB konnten wir die Aero mit rund 80 MB/s befüllen, während der Lesevorgang 85 MB/s erreichte. Im WLAN-Betrieb war eine durchschnittliche Datenrate von 5 MB/s in unseren Räumlichkeiten erreichbar. Bei der Patriot-App muss ebenfalls der Ortungs-Dienst freigeschaltet werden, bevor man an die eigenen Aufnahmen herankommt. Über die App können beliebige Ordner angelegt/gelöscht werden, über die eine Datensortierung ermöglicht wird. Praktisch ist auch die Diashow-Funktion mit konfigurierbarem Intervall von 3 bis 30 Sekunden. Bei der Benutzung traten jedenfalls keine Probleme/Abstürze auf.