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Roundup: Mobile Datenspeicher der besonderen Art

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Seite 5: Corsair Voyager Air (2)

Das WLAN der Voyager Air ist unmittelbar nach Inbetriebnahme unverschlüsselt, eine umgehende Änderung ist also dringend empfohlen. Über ein Web-Menü lässt sich die Voyager Air genauso konfigurieren wie über die App. Um die Verschlüsselung zu aktivieren, muss lediglich ein beliebiges Passwort gesetzt werden, der Modus ist automatisch auf WPA2 gesetzt und kann nicht verändert werden. Hängt man die Air per WLAN oder Ethernet in ein bestehendes Netzwerk, so sind die Daten unter \\voyagerair\ zu erreichen. Äußerst positiv ist zu erwähnen, dass Corsair sich beim Zubehör nicht lumpen lässt: Neben der Voyager Air und einer Schnellstart-Anleitung erhält man ein USB-3.0-Kabel, ein Stoff-Etui zum Transport und einen USB-basierten Stromstecker mitsamt Netzteil (landesspezifischer Einraststecker) sowie einen Kfz-Adapter. Die mobile Voyager-App kann ab iOS 5.1 bzw. Android 2.2.3 eingesetzt werden.

Optisch ist das Gehäuse nicht nur ein Hingucker, sondern macht auch einen robusten Eindruck. Gerade die rote Applikation verleiht der Voyager Air einen sehr hochwertigen Auftritt. Während an einer Seite die Schiebe-Regler für Ein/Aus- sowie WLAN (beides inklusive Status-LED) zu finden sind, liegen Strom-, Netzwerk- und USB-3.0-Anschluss an der gegenüberliegenden Seite. Unterhalb des Gehäuses sind vier Gummierungen verklebt, die für einen sicheren Halt auf verschiedensten Oberflächen sorgen. Corsair gewährt insgesamt drei Jahre Garantie auf die Voyager Air.

Die Befüllung (Schreiben) bzw. Entleerung (Lesen) der Voyager Air geht mit 93 MB/s bzw. 97 MB/s per USB 3.0 sehr schnell von der Hand. Über das WLAN lassen sich Daten immerhin mit rund 4 MB/s übertragen, wobei die jeweilige Durchsatzrate maßgeblich von der Umgebung abhängt. Der kabelgebundene Betrieb ist etwas hakelig, da die Voyager Air keinerlei Optionen bietet, den IP-Adressraum zu verändern. Sie lässt sich lediglich als Netzlaufwerk über \\voyagerair\ verbinden. Will man Bilder/Videos oder Dokumente vom Mobilgerät auf die Voyager Air laden, so muss die App für den Ortungsdienst freigeschaltet werden. Warum dies sein muss, ist uns unverständlich, aber ohne die Berechtigung läuft nichts. Der Upload ist durch einfaches Selektieren der Inhalte sehr komfortabel, beim Betrachten von Bildern fehlt lediglich eine Dia-Show-Option. Down- und Upload geht mit rund 4 MB/s sehr flott von der Hand.