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Test: Intel SSD 525 120 GB mit mSATA-Interface

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Seite 8: Fazit

Nach der Crucial m4 mSATA (zum Test) und der Plextor M5 mSATA (zum Test) ist die Intel SSD 525 Series nun die dritte SSD im mSATA-Format, welche wir getestet haben. Die drei Laufwerke sind allerdings nicht unbedingt direkt miteinander vergleichbar, da uns Intel die SSD 525 Series nur in der Version mit 120 GB zur Verfügung stellen konnte, die Crucial m4 und Plextor M5M hatten jeweils die doppelte Kapazität. Wir müssen die SSD 525 Series an dieser Stelle also mehr oder weniger isoliert betrachten.

Dabei fällt sofort die niedrige sequenzielle Schreibrate auf. Auch für ein Laufwerk mit einer Kapazität von lediglich 120 GB könnte diese etwas höher sein – wobei umgekehrt auch gesagt werden muss, dass die sequenziellen Transferraten (und dabei insbesondere schreibend) für die Alltagsleistung relativ unwichtig sind, was man auch sehr deutlich am PCMark-Ergebnis sehen kann. Hier sortiert sich die Intel SSD 525 Series 120 GB unauffällig unter die anderen Laufwerke, die teilweise eine deutlich höhere Rohleistung haben.

 

Intel SSD 525 Series
Die Intel SSD 525 Series

Ansonsten handelt es sich fast um ein normales SandForce-Laufwerk. Das heißt insbesondere, dass man die SSD auch ohne Bedenken in Systemen einsetzen kann, die keine Unterstützung für den TRIM-Befehl bieten. Warum nur „fast"? Intel besitzt eine eigene Firmware, die aufgrund eines enormen Validierungsaufwandes besser, also vor allem fehlerfreier, als die Standard-Firmware sein soll, die allen anderen Herstellern zur Verfügung steht. Diese Behauptung lässt sich erst mal schwer überprüfen, allerdings gibt es einen Punkt, der stark darauf hindeutet, dass es tatsächlich so ist: Intel veröffentlicht nur sehr selten Firmware-Updates. Während regelmäßige Updates bei anderen Herstellern zur Tagesordnung gehören, laufen bei Intel viele Modelle immer noch mit der ersten, ursprünglichen Firmwareversion.

So könnte die Intel SSD 525 Series am Ende des Fazits auch fast eine uneingeschränkte Empfehlung bekommen – wenn der Preis von rund 145 Euro nicht wäre. Die Crucial m4 mSATA und Plextor M5M sind „leider" spürbar günstiger, haben eine (sehr) gute Performance und scheinen ebenfalls nicht unter größeren Problemen zu leiden. Ob man bereit ist, für den Namen Intel einen Aufpreis zu bezahlen, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

 

Positive Aspekte der Intel SSD 525 Series 120 GB:

  • Gute Alltagsleistung
  • 5 Jahre Garantie

Negative Aspekte der Intel SSD 525 Series 120 GB:

  • Niedrige sequenzielle Schreibrate

 

 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 05.08.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 900
Zitat almycomp;20481119
Der Preis ist eindeutig zu hoch angesetzt, kann doch nicht sein das die SSD bei gleicher Kapazität ein Drittel teuerer ist als die Konkurrenz, auch wenn sie von Intel ist.


Da hast du völlig recht
#3
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Registriert seit: 01.12.2012
Rheinhessische Schweiz
Kapitänleutnant
Beiträge: 1972
Prozessoren sind zu teuer, also warum denn nicht auch noch die SSDs zu teuer machen? Ich mein manch andere ist sogar schneller und billiger obwohl es mal nicht von Intel kommt. Die denken sich einfach, dass irgendwelche deppen das kaufen, weil es ja Intel ist.
#4
Registriert seit: 11.08.2012

Matrose
Beiträge: 15
Bei geizhals ist die SSD schon für unter 130€ als lieferbar gelistet. Damit sieht es schon nicht mehr ganz so schlimm aus.
Die Crucial m4 128GB ist aber natürlich trotzdem noch ein ganzes Stück günstiger.
#5
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Registriert seit: 26.04.2006
In der Nähe von
Banned
Beiträge: 2650
Zitat SkyL1nE;20481426
Prozessoren sind zu teuer, also warum denn nicht auch noch die SSDs zu teuer machen? Ich mein manch andere ist sogar schneller und billiger obwohl es mal nicht von Intel kommt. Die denken sich einfach, dass irgendwelche deppen das kaufen, weil es ja Intel ist.


wow... wow! Selten so viel Mumpitz in einem Post gelesen!
#6
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Registriert seit: 05.02.2003
Braunschweig, Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 15821
Mich würde im Zusammenhang mit dem mSATA-Format mal etwas anderes interessieren:

Nehmen wir mal an, man besitzt ein (m)ATX-Mainboard mit Z77-Chipsatz und demzufolge auch einen mSATA-Port zur Verfügung. Ich habe bisher noch nichts dazu gefunden, ob man selbigen auch so konfigurierern kann, um eine darin platzierte SSD auch als eigenständige Systemplatte und nicht nur als Cache für eventuell vorhandene HDDs nutzen könnte.

Grund meiner Überlegungen: Auch wenn es meist relativ egal ist, könnte man sich hier ja dann ein Extralaufwerk sparen und die Festplatte quasi onboard verbauen.
#7
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1906
Nicht jedes Z77 Board hat aber einen mSATA Slot!
Was du meinst, wird sogar schon im Intel NUC umgesetzt, da ist nur noch Platz für eine mSATA drin und mein Notebook kann auch ohne die extra Festplatte laufen und startet von der mSATA.

Ich weiß auch nicht, warum man die als Cache verwenden sollte? Es ist eine SSD und keine Cache Platte ala Intel TurboMemory!

PS: der Preis ist doch super, ich hab 170€ für die 310 80Gb bezahlt, bevor von Crucial, Mushkin und co überhaupt ihre Modelle vorgestellt haben. Die Schreibrate ist allerdings nicht so toll :(
#8
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Registriert seit: 05.02.2003
Braunschweig, Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 15821
Zitat coolnik;20483103
Nicht jedes Z77 Board hat aber einen mSATA Slot!
Was du meinst, wird sogar schon im Intel NUC umgesetzt, da ist nur noch Platz für eine mSATA drin und mein Notebook kann auch ohne die extra Festplatte laufen und startet von der mSATA.

Ich weiß auch nicht, warum man die als Cache verwenden sollte? Es ist eine SSD und keine Cache Platte ala Intel TurboMemory!

PS: der Preis ist doch super, ich hab 170€ für die 310 80Gb bezahlt, bevor von Crucial, Mushkin und co überhaupt ihre Modelle vorgestellt haben. Die Schreibrate ist allerdings nicht so toll :(



Meine Frage bezog sich wie gesagt darauf, ob man eine solche Platte in einem Z77-Mainboard mit vorhandenem mSATA-Steckplatz auch eigenständig nutzen kann, weil ich in bisherigen Dokumentationen nur etwas darüber gelesen hatte, ein solches Laufwerk dann über diesen Slot als Cache nutzen zu können, was ja, wie du bereits ganz richtig beschrieben hast, bei einer Größe von sagen wir 40-60GB aufwärts keinerlei Sinn ergeben würde.

Allerdings würde mich mal interessieren, wie Hardwareluxx diese SSD an einem Asus P8P67 Deluxe betrieben hat, denn hier wäre ja wohl ein Adapter nötig, oder habe ich da jetzt etwas übersehen?
#9
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Die SSD wurde mit einem Adapter angeschlossen, wie hier:

img-0437 » Fotostrecken
#10
Registriert seit: 27.05.2006
Austria
Hauptgefreiter
Beiträge: 238
Der Preis ist etwas überzogen, aber mann sollte auch anmerken das Intel einer der wenigsten Hersteller ist der 5 Jahre Garantie für Ihre SSDs hergeben und das lassen sie sich natürlich auch bezahlen!

Der einmal Probleme hatte mit einer Intel SSD war glücklich das er ein wenig mehr bezahlt hatte und im 4-5 Jahr noch immer Garantie hatte ;-)
#11
Registriert seit: 21.12.2008

Gefreiter
Beiträge: 33
Wäre da nicht die unterschiedliche Leistung bei u.a. sequentiellen Transfers (Interface?) im Vergleich zur Desktop 520, würde ich direkt mal sagen, dass Intel hier auf ähnliche Charakteristika (Firmware) optimiert und diese spielt ihre Stärken nichtmehr rein bei den üblichen Benchmarks aus. Zumindest die Desktop 520 schlägt in bestimmten Szenarien locker auch einige aktuelle SSDs, was schon beachtlich ist. Allerdings ist es dann fraglich, warum Intel das bei einer mSATA-Version macht, die für ganz andere Zwecke vorgesehen ist.

Ist übrigens immer wieder Interessant wie schnell einige sofort irgendwie Schlüsse fassen, wenn man nur auf Balken schaut. Der Preis ist übrigens für 5 Jahre Garantie und Intel-typisch natürlich höher.
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