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Test: Plextor M5M mSATA-SSD

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Seite 3: Benchmark: Iometer

Iometer ist ein recht universeller Benchmark, mit dessen Hilfe sich die Rohleistung eines Laufwerks mit nahezu allen erdenklichen Zugriffsmustern untersuchen lässt. In der aktuellen Version ist außerdem die Möglichkeit hinzugekommen, das Datenmuster auszuwählen. Von besonderem Interesse sind hier die Optionen „Repeating bytes“ und „Full random“. Die erste Option erzeugt immer die gleichen Datenmuster, sodass ein Controller diese Daten stark komprimieren kann. Das machen bei weitem nicht alle Controller, manche (z.B. SandForce) besitzen allerdings eine transparente Kompression und erreichen so, stark abhängig vom Datenmuster, eine höhere oder niedrigere Datenübertragungsrate. Die zweite Option erzeugt einen 16 MB großen Puffer mit Daten hoher Entropie, sodass eine Kompression sehr schwer (allerdings nicht komplett unmöglich) wird. Controller, die komprimieren, werden daher mit beiden Datenmustern getestet und die Ergebnisse mit der Einstellung „Full random“ entsprechend gekennzeichnet. Die Standardeinstellung ist „Repeating bytes“, so werden meistens auch die Herstellerangaben ermittelt.

Während die minimale Anfragetiefe (auch Queue Depth, kurz QD) von eins typisch für ein Desktopsystem ist (sie kann auch geringfügig höher sein, befindet sich jedoch meistens deutlich im einstelligen Bereich), zeigt der Test mit QD 32 das Maximum dessen, wozu die SSD imstande ist. Derart hohe Anfragetiefen erreicht man unter normalen Umständen allerdings nur in Mehrbenutzer- bzw. Serverumgebungen.

Der 4K-Test wird über einen Bereich von 8M logischen Sektoren (512 Byte) durchgeführt, der sequenzielle Test findet über die komplette Kapazität des Laufwerks statt.

iometer 4k read 

 iometer 4k write

 iometer 4k read 3

 iometer 4k write 3

 iometer 4k read 32

 iometer 4k write 32

 iometer seq read

 iometer seq write

Die Plextor M5M liefert hier ein insgesamt befriedigendes Ergebnis.

 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6778
Jetzt müssten mSATA-SSDs nur noch etwas im Preis fallen, wo es nun doch schon tatsächlich zwei(!) annehmbare mSATA-SSDs gibt.
#2
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Registriert seit: 27.02.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1548
msata mittels adapter an sata 6 Gb/s angeschlossen?
#3
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Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6778
Vermutlich ja. Was sollte das für einen Unterschied machen?
#4
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Ja, die SSD wurde per Adapter angeschlossen.
#5
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Registriert seit: 27.06.2008
Bisingen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1471
Habt ihr auch schon neue Firmware 1.02 getestet?

This firmware revision improves:
1. Trim operation efficiency
2. Error correction capability
3. Drive stability under heavy loading
#6
Registriert seit: 23.08.2008

Matrose
Beiträge: 6
Ich versteh nicht ganz, wieso in den Grafiken Plextor M5 Pro mSATA 256 GB stehen und nicht 128 GB, ich dachte es wurde mit 128 GB getestet? Könnt ihr nicht mal auch Crucial m4 mSATA 128 GB mit vergleichen?
Danke.
#7
Registriert seit: 13.01.2011

Matrose
Beiträge: 100
Ja also irgendwo ist hier ein Fehler drin. Sind es jetzt 256Gb oder doch nur 128? Scheinbar ist das der Redaktion egal...
#8
Registriert seit: 13.01.2011

Matrose
Beiträge: 100
... dann, wie testet man RICHTIG um Unterschiede zwischen den Formfaktoren zu ermitteln:

1. Man testet Laufwerke mit GLEICHEM Chip...

2. ...UND GLEICHER Kapazität...

3. ...vom selben Hersteller.

Das wäre in diesem Fall die Plextor M5 Pro 128GB.
#9
customavatars/avatar93904_1.gif
Registriert seit: 27.06.2008
Bisingen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1471
Neue Firmware ist raus

1.04 This firmware revision improves:

1. Drive compatibility with Lenovo/Dell NB.
2. Data error recovery capability
3. Drive health on platform which support DEVSLP.
4. Drive stability when execute GC
#10
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12118
almycomp, die Performance zwischen den unterschiedlichen Formfaktoren ist doch egal und extrem vom der jeweiligen SSD abhängig. So sind z.B. bei Samsung sind die mSATA durchweg langsamer als die 2.5" Modelle, aber es gibt auch im SATA Format nur OEM SSDs, bei Crucials m500 sind die Werte für alle Formfaktoren gleich. Aber das ist doch egal, denn entweder will bzw. muss man eine mSATA SSD verbauen oder eine 2.5", aber wann steht man schon vor der Wahl ob man sich eine bestimmte SSD nun als mSATA oder 2.5" kauft? Selbst bei Desktops die einen mSATA Slot bieten, entscheiden doch eher andere Faktoren, wie die Anbindung des mSATA Slots oder die freien LW-Schächte im Gehäuse darüber, welchen Formfaktor man verbaut.

Die Plextor M5M ist eben die M5M und nicht die M5 Pro im mSATA Format, wie es leider bei den Testergebnissen oft geschrieben wird, aber wenn schon die Kapazität mit 256GB falsch angegeben wird, denn getestet wurde ja wohl offensichtlich die 128GB M5M, dann darf man eben nicht viel erwarten. Die Qualität der Reviews von Laufwerken lässt hier eben immer öfter zu wünschen übrig, wie man auch an den Reviews der HDD mit 3TB und 4TB sieht, die mit einer zu alten 10.0 er Version des Intel Treiber durchgeführt werden, die nicht einmal HDDs mit so eine hohen Kapazität unterstützt, was erst ab der Version 10.1 der Fall ist. Was kann man also von einem Tester erwarten der nicht einmal bemerkt, dass bei einer 3TB HDD nur eine Kapazität von 746GB angezeigt wird?
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