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Test: Thunderbolt-Massenspeicher von LaCie, Promise und WD

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Seite 3: Promise Pegasus J4

Zumindest was die Wahl der Festplatten und des Gehäuses angeht, hat Promise beim J4 eine recht ungewöhnliche Wahl getroffen. 4x 2,5 Zoll mit jeweils 500 GB sind im J4 zu finden. Somit kommt das RAID-System auf eine Kapazität von 2 TB. Mit einem Preis von 750 Euro gehört auch dieser Thunderbolt-Speicher nicht gerade zu den günstigsten Lösungen.

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Promise bewirbt das Pegasus J4 als idealen Begleiter zum Mac mini, was sich an anhand der Abmessungen von etwa 20 cm für Breite und Tiefe sowie der Höhe von 3 cm festmachen lässt. Beim Gehäuse setzt Promise, wie auch LaCie, auf Aluminium. Bereits im Design des Top-Covers deutet Promise den Einsatz von vier HDDs an. Das Gewicht liegt bestückt bei 2,4 kg.

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Auf der Vorderseite des Promise J4 werden alle wichtigen Informationen an den Nutzer gegeben. Die linke LED zeigt den Betriebszustand an. Daneben wird angezeigt, welcher der beiden Thunderbolt-Anschlüsse verwendet wird. Auf welche Festplatte gerade zugegriffen wird, zeigen die weiteren vier LEDs an.

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Auf der Rückseite zu finden ist ein Ein/Ausschalter, der Anschluss für das Netzteil sowie die beiden Thunderbolt-Ports. Auch hier besteht die Möglichkeit für den Aufbau einer Daisy-Chain, in der mehrere Thunderbolt-Geräte hintereinandergeschaltet werden. Zwischen den Anschlüssen ist die Öffnung für die Lüftung zu sehen. Sehr gut hat uns an dieser Stelle gefallen, dass das Pegasus J4 über ein internes Netzteil verfügt. Somit entfällt die Platzierung eines lästigen externen Blocks.

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Anders als beim LaCie 5big bietet das Promise Pegasus J4 keinen direkten Zugang zu den Festplatten. Dafür kann der Lüfter leicht herausgenommen werden, vermutlich, um diesen reinigen zu können. Darunter ist ein PCB zu sehen, auf dem die elektrischen Komponenten untergebracht sind. Auf einen RAID-Chip verzichtet auch Promise und bindet die vier Platten über die Thunderbolt-Schnittstelle auf PCI-Express-Ebene an.

Die vier HDDs im Promise Pegasus J4 können zu einem RAID 0, RAID 1 oder JBOD zusammengefasst werden. Mit HDDs bestückt sollen Datenraten von 480 MB/s möglich sein. Der Einsatz von SSDs beschleunigt dies auf 750 MB/s.

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Über die Software können die wichtigsten Funktionen überwacht werden. Dabei werden über Sensoren zahlreiche Daten ausgelesen und auch der SMART-Zustand der Festplatten wird angezeigt. Unter anderen kann auch die Steuerung des Lüfters manuell vorgenommen werden.