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Test: OCZ RevoDrive 3 und RevoDrive 3 X2

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Seite 9: Fazit

Die OCZ RevoDrives sind nicht wirklich für den Heimgebrauch vorgesehen, auch wenn man sie natürlich auch dort einsetzen könnte. Das erkennt man an vielen Faktoren: Zum einen am Preis, der gut doppelt so hoch ist wie der einer SATA-SSD, wobei natürlich Enthusiasten nicht vor ihm zurückschrecken. Der wichtigere Punkt ist aber, dass es seine Leistung erst in hochgradig parallelen Umgebungen wie Server oder Workstations erreichen kann. Im Heimbereich kommt so etwas praktisch nicht vor. Während die Leistung bei typischen Office-Anwendungen also hauptsächlich verpufft, kann es in Server-Umgebungen richtig auftrumpfen und steckt dann auch entsprechende SATA-SSDs in die Tasche.

In unserem Test konnte sich nur das RevoDrive 3 X2 sich in diesen Disziplinen behaupten, wenn zum Teil sogar sehr deutlich. Das non-X2 hingegen konnte sich nur im Kopierbenchmark überhaupt von den SATA-SSDs absetzen und landete ansonsten eher im hinteren Mittelfeld, was angesichts des Preises von über 300 Euro und der Erwartungen, die man in dieses Produkt steckt, nicht optimal ist. Wenn, sollte man also gleich auf die größere Variante setzen.

Erfreulich ist der entgegen vielen anderen Berichte unkomplizierte Betrieb als Systemplatte. Bei der Installation muss lediglich der Treiber nachgeladen werden, danach läuft alles so problemlos wie bei anderen Laufwerken auch. Einen derartigen Umstand kennt man letztendlich auch von RAID-Controllern, die auch erst mit einem Treiber zum Laufen gebracht werden müssen, bevor das Betriebssystem sich auf den Medien installieren lässt.

Ein Nachteil ist aber natürlich der Preis der Revo Drives. Die schnelle X2-Variante liegt bei 690 Euro, was angesichts einer Kapazität von 480 GB im Vergleich zu normalen SSDs hoch erscheint. Allerdings muss man sich vor Augen führen, dass hier praktisch vier 120-GB-SSDs zum Einsatz kommen, denn die Controller kosten letztendlich bei einer SSD eine nicht unerhebliche Menge. So relativiert sich der hohe Preis etwas - gerade in Hinblick auf die hohe Performance, die in einigen Anwendungsbereichen vorhanden ist.

Positive Punkte des OCZ RevoDrive 3 / Revo Drive 3 X2:

  • exzellente Performance bei parallelen Abfragen
  • einfache Inbetriebnahme ohne Verkabelung
  • VCA-Architektur
  • OCZ RevoDrive 3: sehr gute Performance im Kopierbenchmark
  • OCZ Revo Drive 3 X2: überragende Performance im Kopierbenchmark

Negative Punkte des OCZ RevoDrive 3 / Revo Drive 3 X2:

  • im Desktop-Bereich können sich die Laufwerke nicht von Standard-SSDs absetzen
  • hoher Preis

Das OCZ RevoDrive 3 X2 hat mit diesem Test seinen Excellent-Hardware-Award für seine exzellente Leistung bestätigt.

 

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Kommentare (13)

#4
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Beiträge:
geiles Teil haben will :)
#5
Registriert seit: 10.03.2009

Matrose
Beiträge: 11
OCZ macht einfach die besten SSDs.
#6
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Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25267
War das Ironie oder Ernst? :fresse:
#7
Registriert seit: 07.07.2009
Leipzig
Bootsmann
Beiträge: 692
kann nur ironie gewesen sein...
#8
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Registriert seit: 01.02.2013

Gefreiter
Beiträge: 55
Ganz schön schnell die "Platte", die Preise kommen so langsam auf ein annehmbares Niveau.
#9
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Registriert seit: 23.03.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2111
Teils durchwachsene Leistung bei der non-X2. Hätte von PCIe-SSDs mehr erwartet. Ist die X2 praktisch RAID0 in sich?
#10
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Registriert seit: 07.08.2008
Erlangen
(V)_|•,,,•|_(V)
Beiträge: 7538
Auch wenn OCZ es etwas anders nennt, denke ich, dass man sich das als RAID0 vorstellen kann. Bei der X2 sind vier Controller parallel, bei der non-X2 zwei.
#11
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Registriert seit: 30.10.2012
Mittelfranken
Hauptgefreiter
Beiträge: 237
Also, dann bleibt Samsung 840 Pro für den Desktop-Enthusiasten immer noch die bessere Wahl. Schade, finde dass PCIe-SSDs eine bessere Alternative für den Desktop-Bereich sind. Leider entwickelt sich dieser Markt für den End-Consumer kaum und die Preise sind entsprechend hoch.
#12
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12097
Weil es sich nicht wirklich lohnt, denn die PCIe SSD brauchen eigene Treiber und die verursachen im Zweifel nur Probleme, vor allem wenn man davon dann auch noch booten will. Dann lohnt es sich von der Performance her kaum, weil die meisten Zugriffe von Windows so kurz sind, dass die durch das RAID 0 auf 2 oder gar 4 SSDs (was die Karten ja darstellen) sowieso überhaupt nicht beschleunigt werden. Dann kommen die Probleme mit TRIM hinzu, so dass im Zweifel die Performance mit der Zeit noch nachlässt.

Außerdem kann man z.B. mit einem Z77 einfach zwei 840 Pro (oder welche SSD man haben möchte) auch als RAID 0 und sogar mit TRIM betreiben und kommt dann günstiger weg und wer es ganz extrem liebt, der der nimmt eben einen echte HW RAID Controller und bekommen dann noch mehr Performance als jede Cosumer PCIe SSDs bietet und ist je nach Kapazität tails sogar noch günstiger, von den ausgereifteren Treibern mal ganz abgesehen.
#13
Registriert seit: 23.01.2008
Siegen
Leutnant zur See
Beiträge: 1028
OCZ & SSD? Der running Gag schlechthin!
Bei mir hat es sich OCZ verscherzt. Und wenn ich mir den Vergleich zu Intel SSD 520 anschaue auch zurecht.
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