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Test: Seagate Backup Plus - Sicherheit für alle

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Seite 2: Die Hardware

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Schrägansicht der Seagate Backup Plus

Das Gehäuse besteht aus hochglänzendem, schwarzen Kunststoff, der Fingerabdrücke geradezu anzieht. Bei dem Versuch diese wegzuwischen, besteht die Gefahr bereits feine Kratzer in der Oberfläche zu hinterlassen. Das Gehäuse ist zweigeteilt. Der untere Teil enthält die SATA- und USB-Controller sowie eine Reihe von LEDs, die den belegten Speicherplatz anzeigen. Auf der Rückseite befinden sich die Buchsen für Strom und USB 3.0. Für Macs gibt es einen alternativen Unterbau mit Thunderbold-Anschluss, welche außerdem auch noch als Hub funktioniert.

Der obere Teil enthält die Festplatte. Der Mittelteil des Gehäuses ist aus mattem Kunststoff gefertigt und enthält an der Oberseite Lüftungslöcher bzw. –schlitze auf der Rückseite. Trotzdem zeigt CrystalDiskInfo für die Temperatur der HDD 51°C im Leerlauf an. Leider scheint es, als ließe sich das Gehäuse nur mit groben Mitteln öffnen, so bleibt uns ein genauer Blick auf die Hardware verwehrt.

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Seagate Backup Plus in CrystalDiskInfo und HD Tune

Tools wie CrystalDiskInfo und die Benchmarks CystalDiskMark und HDTune helfen jedoch etwas unter die Haube zu blicken. In dem Gehäuse steckt eine 3TB HDD mit 7200 U/min und SATA-III-Interface. Die Geschwindigkeit liegt mit etwa 135 MB/s auf einem leicht niedrigeren Niveau im Vergleich zu einer intern angeschlossenen Festplatte - aber letztendlich verwenden wir hier ja USB 3.0. Für externe Festplatten geht die Geschwindigkeit also in Ordnung. Interessant ist der für Festplatten unübliche Verlauf der Kurve in HDTune. Die Transferrate bleibt lange Zeit konstant und fällt erst ganz zum Schluss ab. Eventuell limitiert hier der verbaute USB-Controller die Geschwindigkeit.

Die Festplatte ist im Betrieb zwar hörbar aber doch leise und unauffällig, was auch an dem günstigen Frequenzspektrum liegt. So wird beispielsweise kein störendes Fiepen ausgesandt.

Das Testsystem hatte in unserem Fall ein Problem mit der Erkennung der Festplatte nach dem Hochfahren oder Aufwachen aus dem Stand-By. Windows verharrte solange in einer An-/Abmeldeschleife, bis man die Festplatte selbst einmal neu eingesteckt hat. Dies sollte man berücksichtigen, wenn man selber einmal das Problem haben sollte.