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Test: Samsung SSD 840 und 840 Pro Series

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Seite 4: Die SSD 840 Series: Software (2)

Bisher wurden Samsung SSDs mit einer Version von Norton Ghost ausgeliefert, welche dazu dienen sollte, eine vorhandene Installation von einem Laufwerk auf die SSD zu klonen. Wirklich zufrieden war man bei Samsung mit dieser Lösung aber offenbar nicht – und bietet jetzt eine eigene Migrations-Software an, die den Vorgang des Klonens so einfach wie möglich gestalten soll.

migration 1

Der ganze Klonvorgang wird in insgesamt drei Schritten erledigt, wobei die Software alle Einstellungen automatisch vornimmt, eine Einflussnahme (abgesehen von der Partitionsaufteilung, sollte mehr als eine Partition vorhanden sein) wird dem Nutzer gar nicht erst ermöglicht.

migration 2

Als Quelllaufwerk wird das Laufwerk gewählt, auf welchem sich das aktuell gestartete Betriebssystem befindet. Als Ziellaufwerk wird automatisch eine Samsung-SSD gewählt. Durch einen Klick auf „Start" beginnt der Klonvorgang.

migration 3

Ist der Prozess abgeschlossen, wird man dazu aufgefordert, den Rechner herunterzufahren und das Laufwerk zu tauschen. Macht man dies, sollte der Rechner bereits von der Samsung-SSD starten. Dass sich Windows beim ersten Start von der neuen SSD über ein nicht sauber heruntergefahrenes System beschwert, ist normal und kann durch ein Drücken der Enter-Taste („Windows normal starten") übergangen werden.

Samsungs eigene Migrations-Software bietet einen echten Mehrwert und vereinfacht den Umzug einer bestehenden Installation soweit es nur geht. Gerade als unbedarfter Nutzer erspart man sich so die Auseinandersetzung mit einer vollwertigen Imaging-Suite wie Norton Ghost oder Acronis TrueImage. Die Migrations-Software soll außerdem noch weiterentwickelt werden und es in Zukunft auch ermöglichen, große Dateien bzw. Bilder und Dokumente automatisch auf eine externe Festplatte zu verschieben, um Platz auf der SSD zu sparen. Damit das Klonen funktioniert, müssen Quell- und Ziellaufwerk natürlich gleichzeitig angeschlossen sein. Bei einem Desktop-Rechner ist das selten ein Problem, bei einem Notebook schon eher, denn die wenigsten Geräte besitzen zwei Laufwerksschächte. In diesem Fall ist es ratsam, nicht die Bulk-Version der SSD 840, sondern das „Installation Kit" zu kaufen. Diesem liegt ein USB-SATA-Adapter bei, sodass man lediglich auf einen freien USB-Port angewiesen ist.

Komfortabel: Der USB-SATA-Adapter
Komfortabel: Der USB-SATA-Adapter
 

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Kommentare (1056)

#1047
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Registriert seit: 31.12.2006

Moderator
Beiträge: 3162
okay..... das ist interessant. :)
#1048
Registriert seit: 30.09.2006

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1450
Zitat Tekkno_Frank;22124439
okay..... das ist interessant. :)


Schaue nachher nochmal und gebe dann mal bescheid!
#1049
Registriert seit: 30.09.2006

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1450
Moin!
Am WE hab ich die Kiste wegen eines anderen Fehlers neu aufgesetzt und nun kann ich das bisher bestätigen mit dem Unterschied das es keine 24 Stunden gedauert hat ^^
bin mal gespannt ob sich das lösen läßt...
#1050
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Registriert seit: 21.05.2007

Bootsmann
Beiträge: 627
Guten Morgen,

im Magician 4.3 und 4.4 finde ich die Option für den Zeitplan (Schedule) nicht mehr, um die Performance Optimization zu planen. Ist die Option weggefallen? Danke! :)
#1051
Registriert seit: 12.05.2013

Matrose
Beiträge: 17
Hallo,

Ich will nicht extra einen neuen Thread aufmachen. Ich habe eine Samsung 840 SSD, 128 GB. Bin ja auch zufrieden mit dem Speicher. Am Anfang, also fast ein Jahr ging kein Trim, es lag am veralteten Intel Treiber wie ich im April auf dieser Seite feststellte. http://www.hardwareluxx.de/community/f227/intel-rapid-storage-technologie-ja-oder-nein-1016756.html
Also den neusten Intel Treiber istalliert, TRIM geht einwandfrei. ;)

Was mir aber auffällt, seit Trim geht ist die Temperatur im Schnitt um gut 5 °C höher als vorher ohne Trim. Ist zwar nicht dramatisch, aber es wundert mich doch. Woher kommt das denn, ich nutze das Notebook stationär, seit einigen Wochen sogar mit Cooling Pad. Gearbeitet wird ganz normal mit dem Notebook, also Internet, mal ein Doc usw. In der Angehängten Grafik sieht man die Temperaturerhöhung deutlich.

[ATTACH=CONFIG]288352[/ATTACH]
#1052
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12014
Es kann sein, dass die SSD wegen dem TRIM mehr Idle-GC macht, weil sie nun ja immer gleich erfährt, wenn Daten nicht mehr benötigt werden, weil die Datei gelöscht wurde, es kann Zufall sein und es kann auch sein, dass das ganze Notebook heißer geworden ist, weil z.B. der Lüfter verschmutzt ist oder die CPU mehr belastet wird weil mehr/andere Anwendungen im Hintergrund laufen. Das kommt bei Notebooks gerne vor und daher macht es eigentlich nur Sinn, wenn man auch die anderen Temperaturen der anderen Komponenten erfasst und vergleicht, denn in den kleinen Gehäusen heizen die die SSDs natürlich immer auch mit auf.
#1053
Registriert seit: 12.11.2002
Hannover
Korvettenkapitän
Beiträge: 2085
Im Notebook hat die 840er bei mir gute Dienste geleistet und muss nun neuem Notebook + neuer SSD weichen.
Wegen der Probleme der 840evo mit alten Daten, bzw. weil die 840 auch betroffen sein soll, habe ich mach HD Tune installiert und gemessen.
http://www.hardwareluxx.de/community/f227/840-evo-extrem-hohe-zugriffszeiten-1037960.html

Benchmark: direkt nach Ausbau aus dem Notebook; FW DXT06B0Q (Immer am 2. SATA3 Port vom Z77 Chipsatz; Desktop-PC)


Nach Update auf neuste Firmware (DXT09B0Q)


Nach Secure Erase


Die Leseleistung [MB/s] ist also gestiegen: 174 / 228 / 400
Zugriffszeit [ms]: 0,240 / 0,229 / 0,052

Leider kann ich nicht sagen, ob die schlechte Performance wirklich an den alten Daten lag, oder ob es bloß das fehlende TRIM war. (Auf dem Notebook war ein OpenSuse 13.1 mit einer SWAP- und zwei EXT4-Partitionen, von denen eine (ca.190GB /home) verschlüsselt war. Zumindest dort wird TRIM nicht funktioniert haben)
#1054
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12014
HD Tune ist als Low-Level Benchmark zum Benchen von SSDs komplett ungeeignet, sondern taugt nur für HDDs, weil HDDs die LBAs fest auf Kopf, Zylinder und Sektor umrechnen und diese dann einfach auslesen wobei aufeinander folgenden LBAs auch hintereinander auf den Platten liegen. SSDs mappen aber die LBAs auf immer wieder wechselnde Speicherbereiche. Da kann nichts ausgelesen werden, wenn eine LBA noch nie beschrieben, getrimmt oder wie hier die ganze SSD secure ereased wurde und damit nichts gemappt ist! Der Controller liefert dann einfach irgendwas zurück, ohne überhaupt ein NAND auszulesen, i.d.R. ist es einfach 00.

Außerdem führen moderne SSDs eine Art Schattenfilesystem und verteilt die Daten entsprechend so zum Auslesen optimiert über die NANDs, wie sie zusammenhängend geschrieben wurden. Bei einem Low-Level Benchmarks funktioniert das nicht, weil da die eben direkt aufeinander folgende LBAs statt Dateien gelesen werden und dabei keinerlei Zusammenhang mit dem Filesystem und den Dateien besteht. Liegt auf den LBAs gerade ein Teil einer großen Datei, dann ist die Performance beim Low-Level Benchmark besser als wenn dort viele kleine Dateien, stückweise geschriebene Dateien oder eben Verwaltungsdaten des Filesystems stehen. Also Daten die nie so abgelegt wurden, dass sie zusammen auch schnell gelesen werden können.

Obendrein wird mit der Standardeinstellung von HD Tune immer nur alle paar MB mit 64k Zugriffen gemessen, aber 64k sind zu wenig für eine SSD um die maximalen seq. Leseraten auch nur annähernd zu erreichen. Wie sieht sind 400MB/s weniger als z.B. AS-SSD oder CystalDiskMark ermitteln und wenn Du mal in den Einstellungen auf 128K oder 1M gehst, wird es mehr sein.
#1055
Registriert seit: 12.11.2002
Hannover
Korvettenkapitän
Beiträge: 2085
Danke für Deine ausführlichen Erklärungen. Ich dachte, HD Tune screenshots in dem 840EVO Thread gesehen zu haben, um die Verlangsamung von "alten" Daten zu zeigen...

Wenn ich Zeit finde, kann ich ja ein Backup zurückspielen und dann noch mal Testen.
#1056
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12014
Das ist nicht wirklich das geeignte Tool dafür, aber man sieht bei dem Bug dann schon auffallend geringe Übertragungsraten und somit kann man es eher als Schätzeisen wie als Messinstrument ansehen. Wenn man wirklich die Leserate mit alten Dateien sinnvoll prüfen will, dann bencht man mit den File Bench Tool von Blublah (Quelle bei CB). Auch da werden nicht alle Dateien immer mit der vollen Geschwindigkeit gelesen, da ist schon der Virenscanner im Wege, aber wenn keine der alten Dateien schnell gelesen werden kann, dann ist es schon mal ein Hinweis auf den Bug. Allerdings sortiert das Tool die Wert aufgrund des Datums der letzten Änderung der Datei und die entspricht nach einen DiskRefresh oder nach dem Klonen natürlich nicht dem Datum wann die Daten wirklich in die NANDs geschrieben wurden.
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