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Test: Crucial m4 SSD mit mSATA-Interface

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Seite 1: Test: Crucial m4 SSD mit mSATA-Interface

teaserFür SSDs mit mSATA-Interface gab es lange Zeit kaum einen Markt. Doch seit einige Mainboards mit mSATA-Schnittstelle gefertigt werden – entweder, um die SSD als Cache zu benutzen oder weil es sich um ein Mainboard in einem extrem kleinen Formfaktor handelt und es Ultrabooks gibt, wird auch das mSATA-Interface, welches sehr kleine Bauformen ermöglicht, immer interessanter. Einen Vertreter dieses Standards in Form der Crucial m4 stellen wir in diesem Artikel auf den Prüfstand.

Crucial hat mir der C300 und der aktuellen m4 bereits zwei sehr erfolgreiche Produkte auf den Markt gebracht, wobei der Erfolg nicht nur auf die hohe Leistung, sondern auch auf eine aggressive Preisgestaltung zurückgeführt werden kann. Seit dem ursprünglichen Erscheinen der Crucial m4 (zum Test) wurden durch Firmware-Updates außerdem nicht nur diverse Kinderkrankheiten beseitigt, sondern auch die Performance gesteigert.

crucial-m4-msata-001

Die Crucial m4 mSATA besitzt also beste Voraussetzungen, um eine sehr gute SSD zu werden. Ob aufgrund des kleinen Formfaktors Abstriche gemacht werden müssen, untersuchen wir auf den nächsten Seiten.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
Crucial m4 mSATA 256 GB
Straßenpreis ab 187 Euro (20.08.12)
Homepage www.crucial.com
Technische Daten
Formfaktor mSATA
Kapazität (lt. Hersteller) 256 GB
Kapazität (formatiert) 238 GiB
Verfügbare Kapazitäten 32, 64, 128, 256 GB
Cache 128 MB
Controller Marvell 88SS9174-BLD2
Chipart MLC 
Lesen (lt. Hersteller) 500 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 260 MB/s
 
Herstellergarantie 3 Jahre
Lieferumfang -
 

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 12.12.2009


Beiträge: 4240
Ich hab die Crucial m4 SSD (128GB) mSATA auch auf meinem Gigabyte Z77X-UD5H gepflanzt, allerdings teilt sich der mSata Slot auf den Gigabyte Mainboards einen SATA Kanal mit dem 5. Sata Port. Sata 6G sind jedoch nur die ersten beiden Ports.

Wie habt Ihr die SSD getestet? Mit so einem Adapter Modul?

#2
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Registriert seit: 28.04.2011
Braunschweig
Matrose
Beiträge: 35
Es gibt Alternativen, wenn auch die m4 wohl die günstigste ihrer Art ist.
DELL verbaut z.B. die Samsung PM830 in vielen Notebooks. Ich habe die Variante mit Hardware-Verschlüsselung testen dürfen und sie steht ihrer Desktop-Version in nichts nach.

Im Einzelhandel ist sie aber vergleichsweise teuer (140 Euro für 128 GB)
#3
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Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 28964
Eine SSD auf Basis der PM830 steckt auch im MacBook Pro mit Retina-Display. Da dürften die Werte ja in etwas vergleichbar mit dem sein, was die P830 in den Benchmarks hier zeigt oder?
#4
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Registriert seit: 29.08.2006
Bochum
Fregattenkapitän
Beiträge: 2576
Würd mich auch mal interessieren, wie ihr ein mSATA-SSD am P8P67 angeschlossen habt.

Sony verbaut im Vaio S13P einen RAID0-Verbund aus zwei Samsung PM830 auf einem einer Platine mit proprietärem Anschluss.
#5
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Registriert seit: 14.11.2006

Banned
Beiträge: 973
Im Macbook Air und Pro wird das mSATA format nicht verwendet oder? Oder wird der Anschluss verwendet, nur die Platine hat eine andere Form? Oder hat Apple da einen eigenen SATA Anschluss entwickelt.

Wird in allen anderen Ultrabooks denn generell auf mSATA gesetzt?!
#6
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Registriert seit: 13.10.2009

Bootsmann
Beiträge: 715
Zitat Tigerfox;19366718
Würd mich auch mal interessieren, wie ihr ein mSATA-SSD am P8P67 angeschlossen habt.
Wie ich das sehe, gibts da nicht viele Möglichkeiten. Denke wie Lebedev, mit sowas: Delock Konverter SATA 22 Pin > mSATA

Oder irre ich mich Micha?
#7
customavatars/avatar8689_1.gif
Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 9976
Richtig, wir haben dafür einen mSATA-SATA-Adapter eingesetzt.
#8
Registriert seit: 05.07.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1091
Ich habe jetzt in einem anderen Test gelesen, dass der Stromverbauch bei der mSata Variante eine ganze Ecke höher ist. Könnt ihr das bestätigen?
#9
Registriert seit: 13.01.2011

Matrose
Beiträge: 100
Der Stromverbrauch ist höher wegen dem LDO Spannungsregler (Low Drop Output), der auf der Adapterplatine verbaut ist. Es ist das quaderförmige Bauteil mit drei Pins, oftmals ein AMS1117 u.a. Dieser LDO generiert die 3,3 V für die SSD aus der 5 V Leitung indem er die Spannungsdifferenz von 1,7 V in Wärme umwandelt. Seine Effizienz beträgt somit 3,3/5 = 66% also sehr niedrig. Wenn die SSD selbst 2 Watt verbraucht, dann verbraucht der LDO 1 Watt. Somit stellt sich ein sehr hoher Gesamtstromverbrauch von 3 Watt ein, der im Test zu einer falschen Schlussfolgerung führt.
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