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Kurztest: Elgato Thunderbolt SSD

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Seite 1: Kurztest: Elgato Thunderbolt SSD

elgato-ssd-logoMit der Thunderbolt-Schnittstelle versucht der Chipriese Intel bereits seit Jahren eine neue Schnittstelle als Übertragungskanal für zahlreiche Geräte zu etablieren. Ein Anschluss und ein Kabel soll verschiedenste Anwendungsbereiche abdecken. Die Entscheidung für den Mini-DisplayPort als Stecker ist daher logisch, als bisher einziger Hersteller bietet Apple auch ein entsprechendes Display an, das wir auch bei diesem Test verwendeten. Bis zu 10 GBit pro Sekunde in jede Richtung sind für die Übertragung von Video-Signalen aber mehr als ausreichend und schreien daher förmlich nach einer Verwendung für die Übertragung zu und von einem Massenspeicher. Elgato bietet mit der Thunderbolt SSD die passende Hardware. Wir haben uns das Modell mit 240 GB einmal genauer angeschaut.

Thunderbolt-Hardware hat einen schweren Stand. Dies hängt maßgeblich mit dem Preis zusammen, der sowohl für Computer-Hardware mit Thunderbolt-Anschluss verlangt wird, wie auch für das Kabel und letztendlich die eigentliche Thunderbolt-Hardware. Apple war der erste Hersteller, der seine Systeme mit einem Thunderbolt-Anschluss ausstattete. Inzwischen hat man die komplette Produktreihe daraufhin umgestellt. Für diesen Test verwendeten wir ein MacBook Pro mit Retina-Display zu einem Preis von 2899 Euro. Dieses wurde uns von getgoods.de zur Verfügung gestellt, bei denen wir uns an dieser Stelle auch bedanken wollen. Man bekommt aber natürlich auch günstigere Geräte und ist auch nicht mehr auf Apple angewiesen, denn Intel drückt die Thunderbolt-Schnittstelle auch bei seinen Partnern im Bereich der Ultrabooks mehr und mehr durch. Wer sich genauer mit der Thunderbolt-Thematik beschäftigen möchte, dem legen wir diesen Artikel nahe, der auf die Hintergründe und eingesetzten Technologien eingeht.

Elgato bietet die Thunderbolt-SSD in zwei Kapazitäten an - 120 und 240 GB. In unserem Preisvergleich sind diese für etwa 270 und 450 Euro zu finden. Immer wieder ein Ärgerniss für potenzielle Käufer ist das fehlende Kabel bei Thunderbolt-Hardware. Dieses ist technisch sehr aufwendig aufgebaut und hat daher seinen Preis. Elgato bietet sein 50 cm langes Kabel für rund 60 Euro an. Bei Apple im Store sind 2 m für 49 Euro zu haben. Kurz vor dem Release dieses Artikels informierte uns Elgato, dass der Thunderbolt SSD zukünftig ein entsprechendes Kabel beiliegen wird. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt nun bei 299 bzw. 499 Euro.

Elgato Thunderbolt SSD
Elgato Thunderbolt SSD

Viel gibt es zu Elgatos Thunderbolt SSD nicht zu sagen. Der eigentliche Speicher ist in einem dunklen Aluminium-Gehäuse verpackt, das nur einen einzigen Anschluss besitzt - eben den Thunderbolt-Anschluss. Mit 83 x 21 x 131 mm ist die Thunderbolt SSD kaum größer als ein externes Standard-2,5-Zoll-Gehäuse und wiegt mit 270 g auch nicht sonderlich viel. Sie bietet sich daher als mobiler Datenspeicher an, der zwischen 120 und 240 GB groß sein kann. Welcher Controller verbaut ist, ist nicht bekannt.

Elgato Thunderbolt SSD
Elgato Thunderbolt SSD am MacBook Pro mit Retina-Display

Angeschlossen wir die Thunderbolt SSD an einem Thunderbolt-Anschluss und wird dann auch direkt erkannt bzw. gemountet. Elgato hat den Speicher mit dem Mac-OS-Extended-Dateisystem vorformatiert. An einem Windows-System muss sie daher erst noch entsprechend formatiert werden. Das MacBook Pro mit Retina-Display besitzt zwei Thunderbolt-Anschlüsse, ist also theoretisch in der Lage auch gleich zwei Thunderbolt-Geräte zu betreiben. Da mit Thunderbolt auch eine Daisy-Chain aufgebaut werden kann, sind sogar mehr Geräte möglich. Elgatos Thunderbolt SSD besitzt allerdings keinen zweiten Anschluss.

Die Leistungsdaten sind der spannende Fakt bei der Thunderbolt SSD. Bislang fehlen uns allerdings die Vergleichsdaten, da wir erst eine Thunderbolt-Hardware zur Speicherung von Daten im Test hatten. Dabei handelt es sich um das Promise Pegasus R6 (zum Test) mit sechs Festplatten, die in einem RAID 5 arbeiten. Dennoch wollen wir die dort gemessenen Daten mit denen der Thunderbolt SSD vergleichen, um überhaupt einen Anhaltspunkt zu haben. Messungen über die USB-3.0-Schnittstelle haben wir noch nicht machen können. Eine SSD, angeschlossen an einem USB-3.0-Anschluss kommt auf Werte von 180 MB pro Sekunde für das Schreiben und 240 MB pro Sekunde für das Lesen von Daten.

 

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Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar19593_1.gif
Registriert seit: 17.02.2005

Redakteur
Beiträge: 12185
Schicker Test - aber tut mir leid: 50 Euro für ein KABEL? Das ist ja wohl ein Witz. Thunderbolt ist genau so zum Untergang geweiht wie Firewire seinerzeit. USB ist und bleibt, was die Leute kennen und wollen.
#2
Registriert seit: 26.08.2011
in Pommän
Obergefreiter
Beiträge: 128
Gute Leistung, aber der Preis ist äußerst lächerlich.
Ein 2,5' USB3.0 Gehäuse mit einer SSD drin, kostet nichtmal die Hälfte und ist bestimmt nicht langsamer.
#3
Registriert seit: 10.12.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 867
Ein gutes Gehäuse mit 3.0 schafft ähnliche Geschwindigkeit.

Somit fehlt eine Daseinsberechtigung
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