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Test: Western Digital Red WD20EFRX

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Seite 2: Technische Details

Die neuen Festplatten laufen unter den Bezeichnungen WD10EFRX, WD20EFRX und WD30EFRX (die Zahlen kürzen jeweils die Kapazitäten ab). Alle sind mit der schnellen SATA-6Gb/s-Schnittstelle ausgestattet, haben einen Cache von 64 MB, setzen auf Advanced Format (4k Sektoren) und haben eine gemäß IntelliPower variable Umdrehungsgeschwindigkeit bis zu 7200 rpm. Laut Datenblatt gibt WD ein Betriebsgeräusch von 21 bis 24 dBA (Idle- bzw. Seek-Mode) an. Bedingt durch nur eine einzige Datenscheibe hat die WD10EFRX natürlich den niedrigsten Read/Write-Stromverbrauch (3,7 W) der drei Neuankömmlinge, während die WD30EFRX immerhin 4,4 W benötigt. Die Rate für unkorrigierbare Lesefehler (Non-recoverable read errors per bits read) gibt WD mit 1 pro 10^14 an. Bei den Load/Unload-Zyklen stehen 600.000 im Datenblatt und die MTBF liegt bei 1.000.000 Stunden. Beim Vergleich dieser Werte fällt auf, dass sie sich deutlich stärker an denen von Desktop-Laufwerken als von Enterprise-Platten orientieren.

Western Digital realisiert in den Red-Laufwerken zwei neue Features: „NASWare“ und „3D Active Balance Plus“. Ersteres ist Bestandteil der eingesetzten Firmware und soll durch intelligentes Error-Recovery ein verfrühtes Drop-out der Platte aus einer RAID-Konfiguration verhindern. Zusätzlich können die Platten im Falle eines Stromverlusts das letzte Kommando noch vollenden, bevor die Köpfe auf die Parkrampe fliegen. Unter dem zweitgenannten Namen versteht WD eine Verbesserung der bestehenden „Dual Plane Balance“-Technologie, die für weiter minimierte Vibrationen, Geräuschentwicklung und Schreib-/Lesefehler sowie insgesamt verbesserte Laufwerksperformance sorgen soll. Auf WDs Website ist neben dem Datenblatt und den Feature-Erklärungen auch eine extra Kompatibilitätsliste einiger namhafter NAS-Hersteller zu finden, mit denen die Modelle der WD Red bereits getestet und validiert worden sind

 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 12.12.2009


Beiträge: 4246
Sind die roten das, was bisher die Raid-Editions waren?
#2
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
Nein, das ist die 165ste Ausführung von WD für Festplatten.

green, blue, red, black

Der Regenbogen ist bald voll.
#3
Registriert seit: 18.11.2001
Solingen
Bootsmann
Beiträge: 661
Tja das Fazit zieht wohl jeder ein wenig anders. Ich hab mir das 3TB-Modell eigentlich nur gekauft, weil WD der Greenserie bisher die 1TB-Platter-Modelle vorenthält, obwohl schon mal welche aufgetaucht sind.
Und ein weiterer Punkt ist die Lautstärke, die geringer und nicht so hochfrequent ist wie bei dem Pendant der Green-Serie.
#4
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Registriert seit: 10.05.2007


Beiträge: 12893
Zitat
Gegen "echte" Enterprise-Festplatten haben sie aber sowohl was die Performance als auch Fehlerrate betrifft eher schlechte Karten.
Dierser Punkt taucht gar nicht im Artikel selbst auf, nur im Fazit. Finde ich etwas dünn.
#5
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
Wieso? Die Fehlerrate wurde noch genannt und die Enterprisewerte kann man sich schon raussuchen, oder man weiß sie.

Dass Enterpriseplatten auch schneller sind, ist auch keine Frage, oder?
#6
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Registriert seit: 10.05.2007


Beiträge: 12893
Fehlerrate wurde außerhalb des Fazit genannt? Dann mach ich gleich mal einen Termin beim Optiker. So gefunden. Das kommt davon wenn man erst ads Fazit liest und dann falsche Vorstellungen entwickelt. ;)
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