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Test: Plextor M3 Pro SSD mit Marvell-Controller

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Seite 4: Benchmark: Iometer

Iometer ist ein recht universeller Benchmark, mit dessen Hilfe sich die Rohleistung eines Laufwerks mit nahezu allen erdenklichen Zugriffsmustern untersuchen lässt. In der aktuellen Version ist außerdem die Möglichkeit hinzugekommen, das Datenmuster auszuwählen. Von besonderem Interesse sind hier die Optionen „Repeating bytes“ und „Full random“. Die erste Option erzeugt immer die gleichen Datenmuster, sodass ein Controller diese Daten stark komprimieren kann. Das machen bei weitem nicht alle Controller, manche (z.B. SandForce) besitzen allerdings eine transparente Kompression und erreichen so, stark abhängig vom Datenmuster, eine höhere oder niedrigere Datenübertragungsrate. Die zweite Option erzeugt einen 16 MB großen Puffer mit Daten hoher Entropie, sodass eine Kompression sehr schwer (allerdings nicht komplett unmöglich) wird. Controller, die komprimieren, werden daher mit beiden Datenmustern getestet und die Ergebnisse mit der Einstellung „Full random“ entsprechend gekennzeichnet. Die Standardeinstellung ist „Repeating bytes“, so werden meistens auch die Herstellerangaben ermittelt.

Während die minimale Anfragetiefe (auch Queue Depth, kurz QD) von eins typisch für ein Desktopsystem ist (sie kann auch geringfügig höher sein, befindet sich jedoch meistens deutlich im einstelligen Bereich), zeigt der Test mit QD 64 das Maximum dessen, wozu die SSD imstande ist. Derart hohe Anfragetiefen erreicht man unter normalen Umständen allerdings nur in Mehrbenutzer- bzw. Serverumgebungen.

Der 4K-Test wird über einen Bereich von 8M logischen Sektoren (512 Byte) durchgeführt, der sequenzielle Test findet über die komplette Kapazität des Laufwerks statt.

iometer 4k_read 

 iometer 4k_write

 iometer 4k_read_64

 iometer 4k_write_64

 iometer seq_read

 iometer seq_write

Hier macht die Plextor M3 Pro insgesamt eine gute Figur, vor allem beim Lesen von 4K großen Blöcken und niedriger Anfragetiefe. Auch die sequenzielle Schreibrate ist für eine SSD mit 128 GB sehr ordentlich.

 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 18.05.2010
Kreis Unna
Vizeadmiral
Beiträge: 6653
Die Verlinkung bei den 174€ bringt mich auf den Preis vergleich von irgendeinem RevroDrive von OCZ
#2
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[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29136
Ich habe den Link mal geändert.
#3
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Bootsmann
Beiträge: 612
Wenn sich der Preis bei ~110€ einpendelt wäre sie interessant, aber so fährt man mit der m4 256gb-Variante von crucial besser.
#4
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Registriert seit: 10.05.2007

Dschungelcampgucker
Beiträge: 12944
Warum sehen wir den Test erst jetzt? Scheint ja schon ein Monat alt zu sein.
#5
Registriert seit: 28.03.2010

Obergefreiter
Beiträge: 115
Bei dem Preis wird niemand schwach. Die Crucial M4 mit 256 MB kostet nur 25 Euro mehr.
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