> > > > Test: Seagate Momentus XT (750GB)

Test: Seagate Momentus XT (750GB)

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 2: Technische Details

Die Momentus XT ist im 2,5-Zoll-Formfaktor gehalten und bringt in der aktuellen Ausführung eine Kapazität von 750 GB (verteilt auf 2 Platter zu je 375 GB), mit sich. Die Umdrehungsgeschwindigkeit liegt bei 7200 Umdrehungen pro Minute, was natürlich für höhere Datenraten, bessere Zugriffszeiten aber auch erhöhte Wärmeentwicklung sorgt. Der Cache ist mit 32 MB ausreichend dimensioniert.

alles

Zusätzlich befinden sich im Inneren noch insgesamt 8 GB Flash-Speicher (SLC-NAND), die für den eigentlichen Performance-Vorteil des Laufwerks sorgen sollen. Das vorherige Flaggschiff der Momentus-Serie hatte hier nur 4 GB. Die Verdopplung des schnellen Flash-Speichers hat natürlich zur Folge, dass deutlich mehr Daten für eine System/Anwendungsbeschleunigung dort gelagert werden können. Die SATA-Schnittstelle hat ebenfalls eine Aufwertung erhalten, sie ist mit den derzeit aktuellen 6 Gbit/s spezifiziert, aber selbstverständlich abwärtskompatibel zu älteren Anschlüssen. Die 750-GB-Version gesellt sich zu den weiteren verfügbaren Modellen mit 500, 320 und 250 GB.

alles

Der Flash-Speicher lässt sich vom Käufer nicht direkt benutzen, er ist nur über die integrierten Algorithmen zur Leistungsverbesserung adressierbar. Seagate benennt die Technik „FAST Factor“ (Flash-Assisted Storage Technology). Sie soll durch geschickte Datenauswahl und Lagerung auf dem Flash-Bereich zu einer deutlichen System- und Anwendungs-Beschleunigung führen. Das Prinzip ist einfach erklärt: Sobald Daten über deren Zugriffsmuster als wichtig erkannt werden, findet eine Lagerung auf dem schnellen SSD-Bereich statt. Erneute Zugriffe sind dann blitzschnell, da nicht erst von den Magnetscheiben gelesen werden muss.

Dabei werden über einen, auf den Namen "Adaptive Memory" getauften, Algorithmus im Controller die angefragten LBAs und Sektoren ständig überwacht. Die Zugriffsmuster werden dort analysiert und es wird eine hochgerechnete Bereitstellungszeit ermittelt. Liegt diese Zeit oberhalb einer definierten Grenze, werden die Daten in den Flash-Speicher kopiert. Die Erkennung von Dateien, die für den Systemstart verantwortlich sind, wurde laut Seagate im Vergleich zur vorherigen Momentus XT erneut verbessert, sodass niedrigere Boot-Zeiten viel schneller sichtbar sein sollen.

alles

Die auf den nächsten Seiten folgenden Benchmarks haben wir in aufsteigender Lauf-Reihenfolge aufgeführt, um die jeweilige Steigerung pro Lauf darzustellen und gleichzeitig sichtbar zu machen, wie schnell die Algorithmen eine Verbesserung herbeiführen können.

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (11)

#2
Registriert seit: 03.04.2011

Obergefreiter
Beiträge: 125
Danke für den Test! Kommt genau zur richtigen Zeit.
Aber die Lautstärke ist auch für mich ein Ausschlusskriterium. Gibt es da noch evtl. Infos?
#3
customavatars/avatar155918_1.gif
Registriert seit: 25.05.2011
Lippe
Oberbootsmann
Beiträge: 779
Meiner erfahrung nach relativ leise, die Enermax Apollish Lüfter sind viel lauter.
#4
Registriert seit: 13.01.2011

Matrose
Beiträge: 100
Schade ist, dass man im Falle eines headcrashs den hochwertigen Flash-Speicher nicht weiterverwenden kann, außer man ist ein Lötprofi.
#5
customavatars/avatar51255_1.gif
Registriert seit: 10.11.2006

Hauptgefreiter
Beiträge: 254
Wiesiehts denn aus, wenn man bereits eine SSD hat und sich die gute Momentus XT als Zweitplatte für Spiele und Programme ins Gehäuse hängen möchte. Bringt das was oder sollte man dann vielleicht doch lieber zu einer größeren 3,5" Platte wechseln?
#6
Registriert seit: 03.04.2011

Obergefreiter
Beiträge: 125
In meinem MacBook Pro werkelt derzeit eine WD5000BEVT und die erzeugt ein für meine Ohren permanentes lautes Grundrauschen... Wäre halt jetzt interessant ob die XT hier leiser ist. Die originale Platte von Hitachi war extrem leise bzw. nahezu unhörbar...
#7
customavatars/avatar172838_1.gif
Registriert seit: 11.04.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4567
Frage:

Funktioniert das Caching auch, wenn man Bitlocker (Laufwerksverschlüsselung) einsetzt?
#8
customavatars/avatar155918_1.gif
Registriert seit: 25.05.2011
Lippe
Oberbootsmann
Beiträge: 779
Ich hab die Momentus XT (320 GB) jetzt über 1 Jahr, sie hat 2231 Betriebsstunden, wurde 1492 mal eingeschaltet und hat einen Health-Wert von 92%. Bin echt zufrieden, besonders da sie die Bootzeit in meinem Lappi um ca. 10 Sekunden verkürzt hat. Der Kauf hat sich gelohnt!!
#9
customavatars/avatar30247_1.gif
Registriert seit: 24.11.2005

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 476
Seit ca. einem Jahr produziert Seagate aber nur noch Schrott. Ausfälle ohne Ende, merkwürdige RMA Abwicklung, 0 Support und stupide Firmware. (APM und Dauer-Headparking bei 3,5" HDDs...)

Schade das die Samsung weg ist, die haben noch mit die leisesten und zuverlässigsten Platten gebaut.
#10
customavatars/avatar150117_1.gif
Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1542
@TommiX1980
Der SSD Speicher auf dieser Festplatte wird dir beim laden von Spielen und Programmen wohl kaum bis gar keine Vorteile bieten.

Greif einfach zu einer großen 2TB Platte o.Ä.
Lädt alles schnell genug und Spiele werden durch SSDs auch nicht erheblich schneller geladen.
Nachladeruckler in Spielen, falls vorhanden (je nach Spiel) werden durch hybridfestplatten in gar keinen Fall behoben. Wie auch. Die Daten werden ganz normal vom Lesekopf erfasst und das benötigt viel Zeit.

Da du schon eine SSD hast, kannst du auch weiterhin Programme von dieser laden.
Falls sie zu klein geworden ist, würde ich sie gegen eine größere tauschen bzw erweitern.

Hybrid stelle ich mir einfach nur nett mit Laptops vor.
#11
Registriert seit: 28.08.2010
Near Hamburg
Stabsgefreiter
Beiträge: 260
Mich würde ja mal interessieren wie es aussieht wenn so eine Platte als Datengrab für Postgres Server benutzt wird und dann 2 Rechner bedienen soll.

Das wäre nämlich eine Anwendung die sehr selten getestet wird. Würde mich auch als Tester zur Verfügung stellen
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 750 EVO im Test - die neue Einsteiger-Klasse?

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-750-EVO/TEASER

Samsung gehört zu den Standardempfehlungen, wenn es um SSDs geht, sowohl im Highend-Bereich mit der Samsung SSD 950 PRO als auch im Mainstream-Bereich mit der 850 EVO. Letztere hat vor kurzem ein Upgrade erfahren, dabei wurde der 3D-Speicher durch eine neue Version mit nunmehr 48 statt 32... [mehr]

Crucial MX300 SSD mit 750 GB und 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX300-750GB/TEASER

Crucial meldet sich zurück und packt mit der MX300 aktuelle Speichertechnologie in ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Den Anfang macht dabei ein einziges Modell mit einer ungewöhnlichen Speicherkapazität von 750 GB, das gegen die Samsung SSD 850 EVO und andere Mainstream-Laufwerke bestehen soll. Die... [mehr]

Samsung SSD 850 EVO mit neuem 48 Layer 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-850EVO-48/TEASER

Bereits vor einiger Zeit hat Samsung den nächsten Schritt in der Fertigung von NAND-Speicher angekündigt, nämlich die Produktion von 3D-NAND mit 48 Layern. Dieser soll jetzt in der Samsung SSD 850 EVO zum Einsatz kommen, wobei sich der Produktname nicht ändert, die Bestände werden also nach... [mehr]

OCZ Trion 150 SSD mit 240 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/OCZ-TRION-150/TEASER

Letztes Jahr hat OCZ mit der Trion 100 eine SSD auf TLC-Basis für preisbewusste Käufer auf den Markt gebracht. Nach etwas über einem halben Jahr erfährt die Trion nun ein Update in Form der OCZ Trion 150, bei der weiterhin TLC-Speicher von Toshiba zum Einsatz kommt, der jetzt allerdings in 15... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Toshiba OCZ RD400 SSD mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-RD400/TEASER

Auch Toshiba steigt jetzt mit der OCZ RD400 SSD in die Königsklasse der schnellen Halbleiter-Laufwerke mit NVMe-Interface ein. Mit einem PCI-Express-Interface der dritten Generation und vier Lanes verspricht Toshiba eine Performance von bis zu 2.600 MB/s beim Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben,... [mehr]